Regionale Gruppen

Redaktion für diese Seite

Sektoren Logistik und Telecom
Franz Baumann, St. Niklausengasse 23, 6010 Kriens, baumannfr[at]bluewin.ch

Sektor Medien
Rosmarie Gerber, Birsweg 13, 4143 Dornach, gerberros[at]icloud.com

Senden Sie bitte Ihren Bericht als Word-Dokument und allfällige Fotos im JPG-Format an obige Adressen. Besten Dank!

 

Zentralschweiz Pensionierte - Ausflug nach Malbun

Der Frühjahrsausflug der Zentralschweizer Pensionierte führte uns am 6. Juni über den Ricken, das Toggenburg ins liechtensteinische Malbun. Nach dem Kaffeehalt im Restaurant Waldegg führten uns die Chauffeure der beiden Gössi-Cars ins „Ausland“. Das Wetter war kühl, jedoch meistens trocken, die Aussicht hätte jedoch besser sein können.

Trotzdem waren alle Teilnehmenden begeistert. Die Stimmung war dem entsprechend sehr gut, das Mittagessen im „Turna“ köstlich und das Personal bediente uns mit Charme und Herzlichkeit. Leider haben sich nur 57 syndicom-Mitglieder für diesen Ausflug angemeldet; es gab aber ein paar „neue Gesichter“, die an den nächsten Anlässen sicher auch wieder dabei sein werden.  

Basel Post und Telecom-Pensioniertengruppe: Mai-Wanderung

Bei angenehmen 15 Grad trafen sich 24 Kolleginnen, Kollegen und Ehefrauen auf der Passarelle. Pünktlich um 13.37 Uhr fuhr der Zug ab, denn in Rheinfelden wartete ja noch unser Hildi. Als ich das Essen per Telefon bestellen wollte, ging einfach nichts, zum Glück hatte ich die Natelnummer der Serviertochter, und so klappte es doch noch.

So nahmen 25 Wanderinnen und Wanderer den Weg nach Maisprach unter die Füsse. Nach 1 ½  Stunden erreichten wir das Restaurant „zum Kloster“, etwas früher als gerechnet. Im Restaurant warteten schon sechs Kolleginnen und Kollegen, nur die zwei Jasser Toni und Isidor waren noch überfällig. Sie hatten den längeren Weg über Gelterkinden gewählt, erschienen dann doch noch und so gab es doch noch einen Jass. So waren wir wieder 33 Gäste im Restaurant „zum Kloster“.

Nach dem alle „ z’Vieri“ und Dessert gegessen hatten, löste sich die muntere Schar langsam auf; die letzten gingen auf den 18.57-Uhr-Bus und so blieben nur noch die Jasser, welche zuerst noch Ihren Hunger stillen mussten.

Ich als Wanderleiter war mit diesem Wandernachmittag zufrieden und ich freue mich, wenn es am 20. Juni wieder auf Wanderschaft geht.

Euer Wanderleiter Othmar

 

Präsidentenkonferenz der IG Pensionierten

Auszug aus dem Protokoll von Franz Baumann

 

Roland Gutmann heisst alle Anwesenden herzlich willkommen.

Peter Rymann informiert über den Schicksalsschlag, der Roland Gutmann getroffen hat. Sein Sohn Roland ist gestorben. Die Anwesenden sprechen Roland ihr herzliches Beileid aus. Roland Gutmann dankt den Anwesenden für das Beileid. Seiner Gewerkschaft syndicom dankt der heute zurücktretende Präsident der IG Pensionierte für die treue Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Er will sich mit viel Elan weiterhin für syndicom einsetzen.

 

Informationen von Patrizia Mordini, GL-Mitglied und Zuständige für die IG Pensionierte.

Patrizia Mordini informiert über den Frauenstreik vom 14. Juni 2019. Sie stellt Klara Wyss und Therese Wüthrich vor, die zusammen mit Patrizia Mordini für syndicom in der Organisation des Frauenstreiks im Einsatz stehen. - Therese Wüthrich erinnert an diese lange Geschichte, die ihren Anfang in der Uhrenindustrie und in der Gewerkschaft SMUV fand. Heute, 30 Jahre später, gibt es wieder Anlass, sich für die Anliegen der Frau einzusetzen. - Klara Wyss dankt für die Einladung und informiert über die Gründe, die Motivation und die Ziele des Frauenstreiks, der weltweit Beachtung findet (Applaus). - Patrizia informiert über die Organisation und weitere Details des Frauenstreiks..

Ersatzwahl für Alain Michaud (Vorstandsmitglied)

Der rücktrittswillige Alain Michaud musste sich leider für die heutige Konferenz entschuldigen. Roland Gutmann hingegen möchte weiterhin im Vorstand der IG mitarbeiten.

Als Nachfolger von Alain Michaud stellt sich Eric Voruz aus Morges vor. Er weist ein grosses politisches Palmarès vor, z.B. Stadtpräsident in Morges und Nationalrat.

Eric Voruz stellt sich vor. Er hat zwischen 1962 und 1979 bei der Post gearbeitet. Er wünscht sich, dass die Post bleibt, was sie ist. Eric Voruz war immer gewerkschaftlich engagiert, ursprünglich bei der PTT-Union und heute bei syndicom.

Wahl:

Eric Voruz wird einstimmig in den Vorstand der IG Pensionierte gewählt (Applaus).

 

Information zur Webnutzung durch Christian Capacoel

Christian Capacoel erklärt, dass er immer gerne an die Anlässe der IG Pensionierte komme. Heute informiert er über die Nutzung des Webs anno 2018 durch die Pensionierten (deutsche, italienische, französische Seiten) sowie über das gedruckte Pensionierten-Bulletin. So erwähnt er die 7159 Seitenaufrufe durch 5402 Besucherinnen und Besucher: 4038 deutsche, 2170 italienische und 951 Aufrufe auf die französischen Seiten. 14‘862-mal wurde auch das Pensionierten-Bulletin im Internet angeklickt, durchschnittlich über 2000-mal pro Bulletin.

Margrit Bütschi (Olten-Solothurn) würde interessieren, wie das Verhältnis der Besuche von Aktiven und Pensionierten aussieht. Christian Capacoel wird diese Zahlen nachliefern.

Bruno Weideli (Zürich) stellt fest, dass die Zahlen im zweiten Halbjahr stark gesunken sind. - Christian Capacoel erklärt, dass die letzten Nummern vom September und Dezember auch in der kürzeren Vergangenheit noch aufgerufen werden, d.h. dass sich diese Aufruf-Statistik weiterhin noch nach oben bewegen wird. Aktuell erhalten alle Pensionierten die gedruckte Form des Pensionierten-Bulletins; falls jemand diese gedruckte Ausgabe nicht mehr möchte, kann das gemeldet werden.

Peter Rymann erinnert an die Entstehung des Bulletins, das ja gerade von den Pensionierten als physisches Informationsblatt gefordert und von den Verantwortlichen und Zuständigen wunschgemäss herausgegeben wurde.

Präsidiumswechsel von Roland Gutmann zu Thomas BurgerDer neue Präsident stellt sich vor

Thomas Burger ist sich bewusst, dass er eine herausfordernde Aufgabe übernimmt. Es werde nicht leicht sein, die Nachfolge von Roland Gutmann anzutreten. Thomas hat rund 30 Jahre bei der Swisscom gearbeitet und ist ebenso lange gewerkschaftlich engagiert. Er ist seit zwei Jahren pensioniert. Er will jegliche Form von Diskriminierung, Armut und ähnliche ungerechte Zustände bekämpfen. Dazu ist die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, z.B. mit der SGB-RentnerInnenkommission nötig. Ein grosses Problem sind die Austritte aus der Gewerkschaft, die von vielen Aktiven beim Übertritt in die Pension vorgenommen werden. Auch ein Problem ist eine gewisse Überalterung in den Vorständen und anderen Gremien der einzelnen Regionen. Ein grosser Dank gehört bei dieser Gelegenheit an alle anwesenden Chargierten in den Regionen für deren Arbeit und das entgegengebrachte Wohlwollen (Applaus).

Wahl:

Thomas Burger wird einstimmig zum neuen Vorsitzenden der IG Pensionierte gewählt (Applaus).

Verabschiedung von Roland Gutmann

Giorgio Pardini verabschiedet Roland Gutmann im Namen der GL und der gesamten Organisation von syndicom. Roland sei ein Paradebeispiel für die lebendige Arbeit einer Gewerkschaft. Er habe die ganze Schweiz bereist und dabei bei der Basis der Mitglieder zugehört und bewirkt, dass die Gewerkschaftsuhren richtig ticken. Sechzig Jahre habe er im Spannungsfeld zwischen Arbeit und Kapital versucht, Gerechtigkeit zu bearbeiten und dabei die Gesellschaft zu verbessern. Mit viel Erfolg hat Roland die gewerkschaftlichen Anliegen verständlich gemacht. Solche Menschen seien ein Vorbild für die kommenden Generationen. Wir können stolz sein, einen Roland – und möglichst viele andere „Rolands“ – unter uns zu wissen. Mit einem „Couvert mit Inhalt“ dankt Giorgio für Rolands Einsatz (Applaus).

Mit Tränen in den Augen und sichtbarer Emotion dankt Roland Giorgio und allen Anwesenden für den Dank und für ihr gewerkschaftliches Wirken (Applaus).

Susanne Keller (Bern Telecom) erinnert an die langjährige Arbeit von Roland in der Sektion Bern. Es gab mehrere Höhepunkt in diesen vielen Jahren: beispielsweise die alltägliche gewerkschaftliche Arbeit, aber auch denkwürdige Jubiläen, die Roland mitgestaltet hat. Susanne Keller wünscht Roland viel Glück in seiner Zukunft, ebenfalls Thomas Burger in der künftigen Führung der IG Pensionierte. Auch Susanne Keller übergibt Roland als Dank ein „Couvert mit Inhalt“.

Peter Rymann würdigt Roland namens des Vorstands der IG Pensionierte. Roland Gutmann sei nicht nur Präsident, sondern – in positiver Wahrnehmung – der „Big Boss“ gewesen. Er schlägt namens des Vorstands der IG Pensionierte vor, Roland Gutmann als Ehrenpräsident zu ernennen, auch wenn dieser Titel in den Reglementen nicht vorgesehen ist. Denn: Aussergewöhnliche Menschen verlangen aussergewöhnliche Massnahmen. Roland werde auch künftig an allen Anlässen inklusive Vorstandssitzungen teilnehmen dürfen. Ein ganz grosses, auch persönliches Dankeschön geht von Peter Rymann an Roland Gutmann, die während zehn Jahren als Vizepräsident und Präsident der IG Pensionierte gewirkt haben. Dabei erinnert Peter Rymann an die gemeinsame gewerkschaftliche Arbeit seit der Fusion von Comedia zu syndicom im Jahr 2010. Er freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Ernennung:

Die Versammlung ernennt Roland Gutmann mit kräftigem Applaus zum Ehrenpräsidenten der IG Pensionierte Schweiz. Der neue Präsident Thomas Burger übergibt Roland Gutmann die entsprechende Ehrenurkunde, zusätzlich ein Blumengebinde an Rolands Partnerin Irma.

Roland Gutmann ist überwältigt und dankt gerührt für den schönsten Tag, der ihm heute bereitet wird. Er will syndicom weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Referat: Gute Betreuung im Alter

Riccardo Pardini, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz, informiert mittels Powerpoint-Präsentation über eine Studie betr. Unterstützungsformen im Alter anhand drei Beispielen: zu Hause im „sozialen Umfeld“, zu Hause mit “Caritas Care“, im Pflegeheim „Beispiel Sawia Stiftung“. Er erklärt, wie sich die Situation aktuell darstellt, was unter „Betreuung“ verstanden wird und wie diese zu Hause und in den stationären Einrichtungen umgesetzt wird. Riccardo Pardini geht auf die gewünschte Rolle des Sozialstaates in der  Betreuung von älteren Menschen ein, über deren gesetzliche existiere eine vollständige Abdeckung der Betreuung im Alter nicht. Quintessenz aus Pardinis Ausführungen: Die soziale Ungleichheit im Alter ist leider eher steigend als sinkend. Auch die Gewerkschaften seien gefordert, hier Umgestaltungen zugunsten der sozial Schwächeren anzustreben, sowohl in der sozialpolitischen als auch in der arbeitspolitischen Dimension.

Riccardo Pardini erhält den verdienten Applaus der Versammlung.

Patrizia Mordini erwähnt, dass in den GAV-Verhandlungen auch auf dieses Thema eingegangen wurde und dies auch weiterhin werde.

Roland Gutmann dankt Riccardo Pardini für die interessanten Ausführungen und übergibt ihm ein Geschenk.

Schluss der PräsidentInnenkonferenz 2019

Bilder: Rodolph Aeschlimann

Pensionierten-Gruppen Zürich Logistik und Zürich Telecom - Besuch bei der Rega; 10. April

Der Besuch der Rega am Flughafen Zürich zeigte uns auf bemerkenswerte Art, wie das Prinzip Rega funktioniert. Die beiden Führungen für die Kolleginnen und Kollegen der Pensionierten-Gruppen Zürich Logistik und Zürich Telecom fanden ungeteilten Zuspruch. Kaum war die Veranstaltung ausgeschrieben, waren sie auch schon ausgebucht. Bei den beiden Führungen erläuterten uns die Referentinnen und Referenten höchst Interessantes und Spannendes zu Organisation und Einsatz der Rega. Ergänzend zeigten dies auch Filme auf imposante Weise.

Die Rega bringt rasche und professionelle Hilfe aus der Luft und setzt dabei modernste Helikopter und Ambulanzjets ein. Im Hangar konnten wir diese Maschinen aus der Nähe bestaunen, den Ambulanzjet sogar von innen. Eindrücklich zu sehen war auch die Einsatzzentrale. Hier kommen die Notrufe aus der ganzen Schweiz und aus der ganzen Welt rein. Die Rega holt mit ihren Jets auch Leute, die im Ausland in Not geraten sind, nach Hause.

Die Führungen waren kostenlos, aber bei der Rega wird der grösste Teil des Aufwandes durch Beiträge, Gönnerschaft und Spenden gedeckt. Zum Abschluss der Führungen wurde unsere Solidarität mit der Rega durch eine sehr grosszügige Spende der teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen ausgedrückt.
In höchst zufriedener Stimmung und vielen anregenden Eindrücken konnten wir uns nach den Führungen auf den Heimweg begeben, die in der Hoffnung, die Rega selbst nicht beanspruchen zu müssen.

Thomas Burger

Aargau Medien - 61. Jahresversammlung

Pensionierte Medien Aargau

61. Jahresversammlung

Am 3. April trafen sich 42 Kolleginnen und Kollegen – davon 15 Gäste – zur Jahresversammlung im Restaurant «Viva» in Aarau. Wie immer konnten Delegationen von den Pensioniertengruppen Basel, Bern, Zürich und von den Postgruppe Aargau begrüsst werden. Ebenso machte der Sektionspräsident Martin Schwab seine Aufwartung. Besonders erfreut zeigte man sich, dass der neue Präsident der IG Pensionierte Thomas Burger anwesend war um sich und seine Prioritäten vorzustellen. Die statutarischen Geschäfte konnten problemlos abgewickelt werden. Anstelle der beiden zurückgetretenen Vorstandsmitglieder Franz Debrunner und Martin Riesen wurden Paul Allemann und Peter Hilfiker neu in den Vorstand gewählt. Somit ist der Vorstand wie folgt zusammengesetzt: Peter Rymann, Präsident, Ruth Strebel, Kassiererin, Peter Hilfiker, Protokollführer und Paul Allemann, Gruppenobmann Zofingen.

Der Höhepunkt der diesjährigen Versammlung bildete das Referat von Nationalrat Cédric Wermuth. Als Ständeratskandidat erläuterte er der Versammlung seine Vorstellungen und seine Motivation für seine Kandidatur für den Ständerat. Im Besonderen die Schwerpunkte resp. Themenbereiche und Ideen für eine Schweiz der Menschen statt Profite: Gleichstellungsoffensive, Service Public-Garantie, Steuergerechtigkeit, Arbeit und Löhne, Menschenrechte, Umweltschutz. Nach dem Referat und der nachfolgenden Diskussion waren sich die Kolleginnen und Kollegen einig, nur Cédric kann unser Kandidat sein! Die Unterstützung der Anwesenden war gegeben und somit gilt es nun im Wahlkampf sämtliche Kräfte zu mobilisieren, damit im bürgerlich dominierten Aargau die linke Stimme wieder mehr Gewicht bekommt!

Peter Rymann

Aargau Medien - Raclette à discrétion

Pensionierte Medien Aargau

Raclette à discrétion

Auch dieses Jahr trafen sich die Aargauer Pensionierten zum traditionellen «Raclette à discrétion» im «Raclette-Stübli» in Niederlenz. Insgesamt 23 Kolleginnen und Kollegen machten am 13. Februar ihre Aufwartung und waren gespannt ob das Raclette ebenso gut schmeckt wie bisher. Denn aufgrund des fortgeschrittenen Alters haben Toni Felder und seine Frau ihr «Raclette-Stübli» an Jüngere weitergegeben. So wurde die Gästeschar neu von Pia und Toni Peterhans empfangen. Man wurde nicht enttäuscht, das Raclette mundete fein wie eh und je! Im unveränderten Stübli fühlte man sich nach wie vor äusserst wohl und wurde bestens umsorgt. Wie immer kam bei fröhlichem Beisammensein nebst den Chäs-Köstlichkeiten und den feinen Tropfen die Geselligkeit nicht zu kurz.

Peter Rymann

Zentralschweiz: Generalversammlung mit Ständerat Konrad Graber

16. April 2019, Restaurant Tribschen, Luzern

Rund 60 Mitglieder liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, den Luzerner Ständerat Konrad Graber an der GV der Zentralschweizer Pensionieren live zu erleben. Bekannt als Baumeister von freundeidgenössischen Kompromissen  und „Brückenbauer“ in der Schweizer Politik, informierte er uns über den „AHV/Steuer-Deal“, über den am 19. Mai abgestimmt wird.

Für den Wohlstand der Schweiz sind eine international wettbewerbsfähige Besteuerung der Unternehmen und eine verlässliche Altersvorsorge zwei wichtige Grundlagen. Die Reform der Unternehmensbesteuerung ist notwendig, weil gewisse Steuerprivilegien nicht mehr internationalen Anforderungen entsprechen. Die AHV wiederum gerät zunehmend in finanzielle Schieflage, weil immer mehr Menschen eine AHV-Rente beziehen.

Vor diesem Hintergrund hatte das Parlament am 28. September 2018 das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung verabschiedet. Ziel der Vorlage ist es, ein international konformes, wettbewerbsfähiges Steuersystem für Unternehmen zu schaffen und einen Beitrag zur Sicherung der AHV-Renten zu leisten.

Die statuarischen Geschäfte gingen reibungslos über die Bühne. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder machen weiter: Franz Baumann (Präsident), René Chollet (Finanzen und Mutationen), Helen Wanderon (Versände und „Leid“) und Bernadette Brügger Meili (Protokolle). Die Pensioniertengruppe Zentralschweiz besteht, nach 22 Eintritten, 6 Todesfällen und 20 Austritten, aus 572 Mitgliedern.

Während des traditionellen Apéro-riche unterhielt uns Kollege Ueli Pauli auf seinem Schifferklavier. Herzlichen Dank.

Franz Baumann

Basel Medien - Migranten zeigen ihr Basel

 

Wann bin ich endlich angekommen? Das ist das Motto dieser Stadtführung.

Treffpunkt ist das Museum der Kulturen. Wir sind 18 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Unser Stadtführer ist ein Syrer und heisst Rstam Aloush. Er nimmt uns mit vom Münsterplatz bis zum Spiegelhof. Dort zeigt er uns das Büro, in welchem sich die Migranten anmelden müssen. Hier erhalten sie,  je nach Migrationsstatus, einen Ausweis, z.B. den Ausweis F, der ist für vorläufig Aufgenommene. Diese dürfen di Stadt nicht verlassen und nicht arbeiten. 

 

Weiter geht es zu seinem Freund Rhein. Hier fühlt er sich sehr wohl. Im Sommer sind an diesem Ort immer viele Leute anzutreffen. Hier findet auch am Abend das Leben statt, ganz so, wie er es aus seiner Heimat gewohnt ist. Es ist für ihn ein wenig befremdlich, dass sich in unseren Gefilden die Stadt am Abend zusehends leert, während in anderen Kulturen, denen er sich näher fühlt, auch bei Dunkelheit das Leben pulsiert. Er fühlt sich oft allein. Da vertraut er seine Gefühle dem Rhein an.

 

Nächste Station ist die Kaserne. Hier nimmt er sein Handy aus der Tasche. Er sagt uns, dass er ohne dieses Kommunikationsmittel keine Möglichkeit habe, Verbindung mit seiner Heimat, seinen Eltern und Geschwistern aufzunehmen. Es ist das Wichtigste, das er besitzt. Hier in der Kaserne hat er auch Wifi und es gibt auch eine Moschee, die für die meisten Migranten sehr wichtig ist.

 

Die letzte Station ist die Matthäuskirche. Hier sind verschiedene Institutionen für Migranten beheimatet, die sich an diesem Ort sehr wohl fühlen und auch viele für sie wichtige Informationen erhalten.

An diesem Punkt verabschiedet sich Rstam Aloush.

 

Diese Führung hat uns aufgezeigt, wie schwierig es für alle Migranten ist, eine Heimat, wenn auch nur eine vorübergehende, zu finden. Es zeigt uns aber auch, dass zuweilen eine gewisse Erwartungshaltung vorhanden ist, die teilweise nicht den Realitäten entspricht und bei den Zuhörern nicht auf ungeteilte Zustimmung stösst.

Text und Bilder: Rosmarie Gerber

Basel Pensionierte Post/Telecom: März-Wanderung

Bei schönem Wetter trafen sich etliche Kolleginnen, Kollegen, Ehefrauen und Freundinnen auf der Passarelle. Im Zug waren auch schon Kolleginnen und Kollegen, in Dornach warteten schon die nächsten und am Schluss die letzten in Hochwald an der Bushaltestelle. So waren wir schliesslich 22 Wanderinnen und Wanderer. Nachdem alle bei mir ihr Essen bestellt hatten, leitete ich es weiter in das Restaurant Traube in Büren.

Um 14.00 Uhr ging es dann los: Wir liefen in gemütlichen 100 Minuten nach Büren ins Restaurant Traube, wo nochmals sieben Kolleginnen und Kollegen warteten. Nach einem gemütlichem „Zvieri“ und frohem Zusammensitzen löste sich die muntere Wanderschar ab 17.30 Uhr auf.

Die Jasser waren dann, nachdem sie gegessen hatten, die letzten, die nach Hause gingen.

Als Wanderleiter bin ich froh, wenn immer so viele kommen, bin aber nicht böse, wenn mehr kommen und es hat mich auch gefreut, neue Gesichter zu sehen.

Euer Wanderleiter Othmar

 

Pensionierte Basel Post/Telecom: Februar-Wanderung

Bei fast frühlingshaftem Wetter trafen sich 25 Kolleginnen, Kollegen, Ehefrauen und Freunde auf der Passarelle. Es hat mich gefreut, dass auch Ehefrauen ohne ihren Ehemann kamen. Der Zug fuhr pünktlich ab, obwohl eine Störung angesagt war. Auch das Umsteigen auf das Postauto verlief problemlos. Nach 1 ½ Stunden und einem Bogen über Ormalingen erreichten wir das Rest. Rosengarten, wo eine Kollegin und sechs Kollegen auf uns warteten. So um die 16.30 Uhr hatten wir alle unser vorbestelltes Essen. Nur ein Problem gab es: Dass jemand das falsche Essen nahm, trotz Bestellzettel.

Die meisten gingen auf den 17.59 Uhr-Zug, der Rest auf den 18.22 Uhr-Zug und die Jasser nachdem sie gegessen hatten.

Für mich war es wieder ein Erfolg, mit so vielen Kolleginnen und  Kollegen wandern zu können. Hoffentlich kommen an der nächsten Wanderung auch wieder so viele, denn es wird meine fünfzigste Wanderung sein.

Euer Wanderleiter Othmar

Basel - Medien, 71. Jahresversammlung 2019

Am 20. Februar fand im Restaurant L’Esprit die 71. Jahresversammlung des Pensioniertenvereins der Gewerkschaft Syndicom statt. 50 Kolleginnen und Kollegen sind der Einladung gefolgt, davon waren 42 Anwesende stimmberechtigt. Der Präsident Paul Stadler konnte auch Delegationen von Nah und Fern begrüssen: Thomas Burger, noch zu wählender Präsident der IG Pensionierten Syndicom, wie auch Peter Rymann, Vizepräsident, sowie Zweierdelegationen aus Zürich, Bern und Aarau konnte er willkommen heissen. Aus Basel waren die Gruppen Telecom, Post und auch der Präsident des Sektionsvorstandes, Michele Savastano, anwesend. Stadler führte die anstehenden Wahlen durch. Vom jetzigen Vorstand stellten sich Manfred Rütschlin, Rosmarie Gerber und Heinz Lässer zur Wiederwahl und der grosse Applaus bestätigte ihre Wahl. Verdankenswerterweise stellte sich Vreni Gramelsbacher als neue Präsidentin zur Wahl. Sie wurde einstimmig gewählt.

Die Delegationen bedankten sich für die Einladung nach Basel. Es wurden keine Anträge eingereicht. Der Präsident stellte noch das Jahresprogramm vor. Es sind noch nicht alle Daten verbindlich.

Danach präsentierte Rosmarie Gerber wie gewohnt ihre Diaschau über die Veranstaltungen im Jahr 2018 und ein grosser Applaus war ihr sicher.

Zum Schluss bedankte sich der abtretende Präsident Paul Stadler bei allen für ihre Mithilfe beim Jahresprogramm. Seiner Nachfolgerin Vreni Gramelsbacher wünschte er viel Erfolg und auch Freude bei Umsetzung des Jahresprogramms.

 

Der Aktuar Heinz Lässer verlas das Protokoll der 70. Jahresversammlung und es wurde ohne Wortbegehren genehmigt. Folgende Mutationen waren letztes Jahr zu verzeichnen: 1 Austritt (krankheitshalber) und drei Eintritte. Leider verschieden auch sechs Kollegen und Kolleginnen. Der Mitgliederbestand umfasst heute 232 Personen.

Im Jahresbericht des Präsidenten bekamen wir zu hören, dass die 11 Anlässe in 4 Vorstandssitzungen und 2 Ad-Hock Sitzungen organisiert werden konnten. Die angebotenen Veranstaltungen waren gut bis sehr gut besucht. Der Bericht wurde einstimmig genehmigt.

Manfred Rütschlin präsentierte die Rechnung. Sie schliesst mit einem Verlust von Fr. 2‘256.07 ab. Der grosse Teil des Verlustes verursachte das Essen zum 70-Jahr-Jubiläum. Das Vermögen beträgt per Ende Jahr Fr. 27‘475.97. Auch den Revisorenbericht genehmigte man einstimmig. Das Budget rechnet mit einem Verlust von 1600. -- Franken.

Der abtretende Präsident Paul 

Text:     Paul Stadler

Bilder:  Rosmarie Gerber

 

Fondueplausch

Am 25. Januar  2019 fand wiederum unser schon traditionelles Fondue-Essen im Alten Schulhäusli in der Saline Pratteln statt. Iris und Heinz besorgten alles Nötige dafür vom Milchhüsli in Liestal. Käse, Wein, Gewürz, Kirsch und Maizena: Alles schon im Caquelon.  Wein, Bier, Kaffee, Tee und verschiedene stärkere Arten von Verdauungsgetränken gegen Magenfülle: Alles schon parat.

Nach Eintreffen der KollegInnen und der Schwyzerörgeler werden die Rechauds in Betrieb gesetzt und wir fangen an zu rühren. Bis der Käse flüssig wird und das Fondue sich bindet vergeht eine gewisse Zeit, während der man sich mit den ersten Tropfen Weines vergnügt. Doch nun ist es soweit, wir können aus dem Vollen schöpfen. Die Gläser sind einmal mehr aufgefüllt und das Brot auf dem Tisch. Wir können nur noch geniessen.

Nun fängt auch das Schwyzerörgeli-Duo an zu spielen. Es ist ein fröhliches Geplauder und es wird viel gelacht.

Iris und Heinz räumen nun die Caquelons, Teller etc weg und stellen anschliessend das Kuchenbuffet auf. Diese feinen Dinge wurden von verschiedenen TeilnehmerInnen selbst gebacken. Es ist eine schöne Auswahl, die dem Magen wohlet und füllet und ihn zu  einem oder zwei Gläschen Gebranntem animiert, das ebenfalls von verschiedenen Kollegen offeriert wird. Super, diese Kollegialität!

Wir danken Iris und Heinz für die grosse Arbeit, sie haben uns sehr verwöhnt.

 

Rosmarie Gerber

Basel Post-Telecom: Januar-Wanderung

Bei angesagtem kühlem Wetter trafen sich bei etwa 8° 23 Kolleginnen, Kollegen, Ehefrauen und Partnerinnen um 13. 45 Uhr an der Tramhaltestelle Neuweilerstrasse. Gegen 13.50 Uhr ging es los, denn die Wanderer waren kaum zu halten. Obwohl zeitweise Regen angesagt war, wurden wir nur von einer fünfminütigen Schauer erfasst, und das noch im Wald; es reichte nicht einmal den Schirm richtig aufzumachen.

Nach flotten 110 Minuten und trocken trafen wir im Restaurant Heyer ein. Da ich dem Restaurant 23 Wanderer gemeldet hatte, platzierte man uns im Kleinen Saal, was dann eng wurde, weil schon neun Kolleginnen und Kollegen auf uns  warteten. Somit waren wir 32 Personen. Als Wanderleiter bin ich mit dieser Wanderung und der Teilnahme zufrieden.

Euer Wanderleiter Othmar


Basel Post/Telecom: Dezember-Wanderung

Am 20. Dezember, also kurz vor Weihnachten, trafen sich in Aesch 20 Wanderinnen und Wanderer zur letzten Wanderung im Jahr 2018. Pünktlich liefen wir um 14 Uhr los. Ich fragte Hans-Ulrich Lack, ob er die Führung übernehme, damit ich die Essen bestellen konnte, und er sagte zu. So ging es bei trockenem Wetter in Richtung Münchenstein. Unterwegs sahen wir vietnamesische Hängebauchschweine, Rehe und sogar den Eisvogel. Nach guten 1 ½ Stunden erreichten wir das Restaurant Birseck, wo weitere acht Kolleginnen und Kollegen auf uns warteten. So waren wir dann 28 Personen, welche zusammen waren und die letzten Gedanken im 2018 austauschten. Nach meinen kurzen Infos wünschte ich allen nochmals schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2019. Danach las Heinz Häring ein Dankesgedicht für den Wanderleiter vor. Danke Heinz. Wie immer löste sich die muntere Schar auf, so dass am Schluss nur noch die hungrigen Jasser übrig blieben. Ich hoffe, es sind alle gut nach Hause gekommen. Gerne begrüsse ich alle im neuen Jahr wieder.

Euer Wanderleiter Othmar

 

Lachen ist gesund

Geteilte Freude ist doppelte Freude

 

Das wünschen wir ich euch fürs 2019 von Herzen und alles was noch dazugehört, vor allem GUTE GESUNDHEIT! Die Mittelalterlichen+ unter uns kennen das ja:

 

Denn mit Fünfzig peu à peu

Schraubt man das Ende in die Höh

Die Sechzig scheint noch ganz passabel

Und erst die Siebzig miserabel

Gleichzeitig aber hofft man still

Man werde Achtzig so Gott will

Und wer auch das noch überlebt

Zielsicher auf die Neunzig strebt

Dort angelangt zählt man geschwind

Die Leute die noch älter sind

                                         LONG JOHN

 


Klaushock mit Lottomatch

Alle Jahre wieder und doch wieder anders. Es fängt an mit dem Einkauf der Lottopreise. Was könnte unseren Mitgliedern Freude bereiten? Vielleicht ein guter Wein? Wir suchen und finden einen Tropfen, der auch noch bezahlbar ist. Auch Prosecco ist gefragt. Weiter geht’s zum Olivenöl und Aceto Balsamico. Dann Praliné und Schokolade, Biskuits, Panetone, Honig. Im nächsten Abteil suchen wir nach diversen Schinkli, Speck und Salami.

Nun, eine Woche später, kann es losgehen. Die Mitglieder kommen zu Hauf und man sieht schon die gespannten Gesichter und die freudige Erwartung. Doch zuerst gibt es ein feines Essen mit Dessert und Kaffee. Aber dann sind schon alle gespannt auf das Lotto. Jeder und jede kann seine Karte/n auswählen. Dann, endlich, fängt es an.

Die ersten Gewinne sind schon verteilt, aber plötzlich gehen viele Preise an dieselben Glückspilze. Das ist doch etwas unglücklich, obwohl das Glück eigentlich nicht zu steuern ist. Doch der Vorstand greift in das Schicksal ein, schliesst jene aus, die schon etwas gewonnen haben und lässt das Glück nur jenen zukommen, die bisher gänzlich ohne Gewinn ihr Leben fristen mussten. So kommt es, dass fast alle Mitspielerinnen und Mitspieler noch mit einem kleinen Geschenk nach Hause gehen können. Freude herrscht! Und die Moral von der Geschicht: Wo ein kluger Vorstand ist, da lass dich nieder!

Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch noch an Lisa, die jedes Jahr für uns alle Änisbrötli bäckt!

Text:     Rosmarie und Manfred.      Bilder:  Rosmarie und Iris


Pensionierte Basel Medien - Laternen und Larven

Am 28. November 2018 versammelten sich 22 Kollegen(innen) im Atelier von Manf Feiss in Liestal. Der Sohn unseres langjährigen Mitgliedes Dölf Feiss erklärte uns das Bemalen einer Fasnachtslaterne. Ursprünglich zog die Basler Bevölkerung am Morgestraich mit Pechfackeln durch die Strassen. Aus Sicherheitsgründen (Brandgefahr) verbot die Basler Polizei, Mitte des 19. Jahrhundert das Fackeln tragen und schlug vor, geschlossene Laternen zu verwenden.

Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war für die Laternenkunst prägend. In den 20-er und 30-Jahren bekam diese Art der Malerei durch namhafte Künstler neue Impulse. Sie waren es, die die leuchtenden Laternen zur Kunst erhoben. In den 70-er Jahren veränderte sich die Laternenmalerei wieder. Laternen zeichneten sich durch fröhlichen, nicht allzu giftigen Witz aus.

Manf erklärte uns, dass er von verschiedenen Cliquen, Sujetvorschläge erhält und davon wird dann ein Sujet von der Sujetkommission unter Mitwirkung von Manf festgelegt. Seine Aufgabe ist es nun dieses Sujet in fasnächtlicher Form auf die Laterne zu bringen, bzw. zu malen, wobei er sich die Freiheit heraus nimmt, die Laterne nach seinen Ideen zu bemalen. Von der Skizze bis zur fertigen Laterne sind viele Arbeitsgänge nötig. Bis die Laterne fertig bemalt ist dauert es ca. 1 Monat. Die ausführlichen Arbeitsschritte zu beschreiben, vom Gelatinieren der bespannten Leinwand, dem Skizzieren, Bemalen, dem Hintermalen und Lackieren, würde hier zu weit führen. Achten muss der Laternenmaler, dass kein Tropfen Farbe an der Oberfläche herunter läuft. Das ist bei den Laternenmaler verpönt. Die bemalten Laternen werden erst am Morgestraich enthüllt.

Beim anschliessenden Apero wurde mit Manf noch diskutiert, waren doch einige der Teilnehmer aktive Fasnächtler und sind auch im Laternenbau (nicht Malerei) involviert. 

Text:    Paul Stadler

Bilder: Rosmarie Gerber

 


Zentralschweiz: Herbstversammlung Mittwoch, 21.November 2018

Das Hauptinteresse der Herbstversammlung der Syndicom-Pensionierten Zentralschweiz im Zentrum MaiHof galt dem Film des Kollegen Hansueli Graber über den Langstrecken-Weltrekord um den Grand Canyon vor über dreissig Jahren.

Drei Weltrekorde hatten Peter Eggimann aus Dürrenroth schon einen Eintrag im Guiness-Buch der Weltrekorde beschert. 1987 packte es ihn als 28-Jährigen ein weiteres Mal. Nach seinen 2045 km in 30 Tagen durch Europa, der mit 508 km durch das Death Valley längsten Wüstendurchquerung Amerikas und der Durchquerung der 220 km langen Depression (ebenfalls im Death Valley) in 30 Stunden und 6 Minuten, sollten es nun 800 Meilen, also über 1300 Kilometer, im und rund um den Grand Canyon sein, die der Dürrenrother in Rekordzeit laufen wollte. Nach exakt 14 Tagen, 19 Std. 55 Min. durchläuft Peter Eggimann das Zielband. Den Rekord seines Vorgängers – Bill Collins – unterbot er um mehr als einen Tag! Hansueli Graber gehörte damals als Kameramann zum Betreuerteam und hat diesen eindrücklichen Film erstellt und kürzlich digitalisieren lassen.

Die übrigen Traktanden waren dann eine Formsache. Mutationen, Budget und Jahresprogramm 2019 wurden befürwortet und die ehemaligen Pöstlerinnen und Pöstler unterschrieben die von Regionenleiter Peter Spichtig vorgestellte Petition zugunsten des Erlasses der Postkontogebühren für das aktive und ehemalige Postpersonal.

Nach den absolvierten Geschäften genossen die Teilnehmenden den Apéro-riche, der vom Café Sowieso in traditionell perfekter und flotter Art präsentiert wurde.

(Bericht und Fotos Franz Baumann und Bernadette Brügger)


Basel Post/Telecom: November-Wanderung

Am 15. November  trafen sich  bei hochnebligem Wetter 21 Kolleginnen und Kollegen am Aeschenplatz bei der Bushaltestelle vor der Migros Bank.  Pünktlich für der Bus ab, und in Augst wurden wir von zwei Kolleginnen empfangen.So waren wir 23 Wanderinnen und Wanderer. Um 16 Uhr im Restaurant Bären angekommen, warteten schon eine Kollegin und vier Kollegen auf uns. Nach geraumer Zeit kamen noch Rommy und Martin dazu; so waren wir 30 Personen, die Leben in den „Bären“ brachten. Nach dem Bestellen  der Getränke ging es ans Essen-Bestellen. Aber es war nur eine Karte mit „Metzgete“ vorhanden … aber das ging auch. Bis gegen halb fünf Uhr hatten alle zu essen und die Jasser hatten ihre Jasskarten. So gegen halb sechs Uhr löste sich die muntere Wanderschar auf und die Letzten gingen auf den 19.53-Uhr-Zug.

Es war eine schöne, gemütliche Wanderung mit einer munteren Schar. Ich hoffe, alle wieder an der Dezember-Wanderung zu sehen.

Euer Wanderleiter Othmar


Basel Post-Telecom: Oktober-Wanderung nach Maisprach

Am 18. Oktober trafen sich  bei schönem Herbstwetter 17 Kolleginnen und Kollegen um 13.20 Uhr beim Kiosk Gleis 1 im Bahnhof SBB. Diesmal fuhr der Zug pünktlich um 13.50 Uhr ab. In Buus angekommen, ging es zuerst bergauf, dann über die Höhe und wieder runter, denn Maisprach lag ja im Tal. Es war eine schöne Wanderung, das Tempo, das Wetter, alles stimmte. Um 16 Uhr im Restaurant „zum Kloster“ angekommen, wurden wir von vier Kolleginnen und Kollegen sowie vom Wirte-Ehepaar herzlich empfangen. Nachdem alle das Trinken bestellt hatten, kam schon das vorausbestellte Essen. Die Jasser wurden im Saal platziert; so hatten sie ihre Ruhe und waren ungestört.

Die muntere Wanderschar löste sich gegen 18 Uhr auf, nur die Jasser blieben übrig. Sie hatten ja noch Hunger, denn Jassen macht hungrig. Ich hoffe, es sind alle gut nach Hause gekommen.

Ich freue mich auf die Wanderung vom 15. November, wenn es heisst „Im Bären in Liestal ist Metzgete“. Ich hoffe auf eine grosse Wanderschar.

Euer Wanderleiter Othmar


Pensionierte Basel Medien - Pétanque

 

Pétanque-«Weltmeisterschaft» im Gigersloch, Dornach

Der Einladung der Pensionierten der syndicom, Sektor Medien, zum Pétanque-Nachmittag im Gigersloch in Dornach, sind 14 Mitglieder gefolgt. Bei noch mit relativ grauem, verhangenem Himmel, wurden uns vom Spielleiter Erhard Leuenberger die Spielregeln des «Turniers» erklärt. Da die Teilnehmerzahl den Modus bestimmte, konnte er nicht anders gelöst werden, als dass die eine Gruppe pro Durchgang aus drei Spielern mit je zwei Kugeln, die beiden anderen Teams mit je zwei Spielern und drei Kugeln den Wettkampf bestritten. Spielleiter Erhard stellte nach einem Nummernziehen die Mannschaften zusammen. Ein kleines «Aufwärmtraining» machte uns mit dem zum Spiel gehörenden, «holprigen» Boden und den vielen, meist spielentscheidenden, kleinen Steinchen vertraut. Das Team, welches als erstes 13 Punkte erkämpfte, hat diese Runde gewonnen. Nach jeder Runde wurden die Mannschaften wieder neu zusammengestellt. Soweit die Regeln, laienhaft erklärt.

Von einer Weltmeisterschaft zu sprechen ist zugegebenermassen ein klein wenig hoch gegriffen. Dennoch wurden –das sei hier vorweggenommen –die überraschend «schweren» Kugeln mit einem sportlichen Ehrgeiz zum verhältnismässig winzig kleinen, farbigen «Cochonnet» mit mehr oder weniger Erfolg gespielt. Aber auch die «Profis» unter uns sind manchmal von den Unebenheiten böse überrascht worden. Das ist Pétanque. Bei verhangenem, fast kaltem, unfreundlichem Himmel haben wir mit dem Spiel begonnen. Doch Petrus hat uns zugeschaut, und wahrscheinlich seine helle Freude an unserem Treiben hienieden gehabt, sodass er dann doch noch die Wolken zurückbeorderte und die Sonne noch lange vor der Preisverteilung scheinen liess, um so diesem Anlass den würdigen Glanz zu verleihen. 

Auch der gemütliche Teil sollte –wie immer – nicht zu kurz kommen. Im «Clublokal» wurde ein Zvieri, das mehr ein Znacht war, aufgefahren. Begonnen mit einem Salatteller, gefolgt von einem «Hors d’œuvre» und zu aller Überraschung auch noch mit einer Lasagne. Zu einem feinen Essen gehört aber auch ein Schluck von irgend Etwas. Diesem Bedürfnis haben wir genüsslich nachgelebt. Und so wurde in aller Euphorie dem Schreibenden – der gleichzeitig auch Sieger des Turniers war – als Zusatzpreis die Aufgabe zugeteilt, diesen Bericht zu schreiben.

Die Heimreise dauerte jedoch noch ein wenig länger. Mir wurden aber nur diese Anzahl Zeilen zugestanden, sodass ich über den weiteren Verlauf dieses überaus gelungenen Anlasses nicht weiter berichten kann. Schade!

Fortsetzung folgt im nächsten Jahr.  

Text:      Joe Nay

Bilder:   Rosmarie Gerber

 

 


Aargau; Pensionierten-Vereinigung Post: Herbstausflug 20. September an den Thunersee

Das wunderbare Reisewetter motivierte zu überdurchschnittlichen Anmeldungen. Nebst dem Postauto der Firma Tschannen benötigte es zusätzlich noch einen Kleinbus. Nachdem die Fahrt zu den Einsteigeorten beendet war, ging‘s los ab Zofingen via Brünigpass in direkter Fahrt nach Interlaken West. Diesmal, anders als üblich, wurden Kaffee und Gipfeli infolge Zeitdrucks im Reisecar serviert. Anschliessend umsteigen aufs Kursschiff zur 1½-stündigen Thunerseefahrt bis zur Station Gunten. Dort erwarteten die Fahrzeuge die Reisegruppe und los ging die wunderbare Bergfahrt nach Ringoldswil zum Mittagessen ins Restaurant Krindenhof.

Danach war noch genügend Zeit, um das fantastische See- und Bergpanorama zu geniessen. Anschliessend erfolgte die direkte Rückfahrt auf der Überlandstrasse via Heiligenschwendi, Thun, Burgdorf, Langenthal, Rothrist an die Aussteigeorte. So endete wieder einmal ein geselliger, wunderschöner Tag und wir freuen uns auf die Reisen im kommenden Jahr.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer, den Chauffeuren, Reiseleiter Kari, der Fotoknipserin Margrit und der Firma Tschannen.

 H.R. Schärer


Pensionierte Basel Post und Telecom: September-Wanderung

 

Am letzten heissen Sommertag bei ca. 26° trafen sich 12 Kolleginnen und Kollegen beim Kiosk Gleis 1 zur Wanderung von Laufenburg nach Sisseln. Mit zehn Minuten Verspätung fuhr der Zug ab, in Rheinfelden stieg dann noch Hidi zu unserer Gesellschaft; so waren wir 13 Wanderinnen und Wanderer. Die Zeit der Wanderung war mit 1 Std. 40 Min. angegeben. Diese Zeit hielten wir auch ein, aber die Zugsverspätung konnten wir nicht gut machen. So waren wir um 16.20 Uhr im Rest. Pinte in Sisseln, was aber nicht so schlimm war. Dort wurden wir von zehn Kolleginnen und Kollegen empfangen. So waren wir doch 23 Gäste im Rest. Pinte. Es war eine gemütliche Runde, auch bei den Jassern. Diese ganze Runde löste sich dann um 17.40 Uhr langsam auf, denn das Postauto fuhr um 17.54 Uhr und um 18.10 Uhr. Das Postauto erst um 19.10 Uhr hätte für viele eine späte Heimkehr bedeutet.

Ich hoffe, es sind alle auch gut nach Hause gekommen, und ich freue mich auf die Oktober-Wanderung.

Euer Wanderleiter Othmar


Basel Post/Telecom: Herbstreise in die Ostschweiz

An der diesjährigen Herbstreise nahmen 76 Kolleginnen, Kollegen, Ehefrauen, Partnerinnen und Partner teil. Eine Kollegin vergass das Datum dieses Anlasses, 12 Kolleginnen und Kollegen liessen sich entschuldigen, aus verschiedenen Gründen.

Pünktlich wie immer ging es um 08.00 Uhr los. So ging es auf der Autobahn in Richtung Kaiserstuhl, wo um 09.15 Uhr im Hotel Kreuz Kaffee und Gipfeli auf uns warteten. Nach einer Stunde Pause, also um 10.15 Uhr, ging es weiter zum Mittagessen in Appenzell ins Romantik Hotel Säntis, wo man um 12.00 Uhr auf uns wartete. Pünktlich wurde das Essen serviert. Um 14.45 Uhr ging es dann weiter via Schwägalp, Neu St. Johann zur Hulftegg, 953 m ü.M, zum  Trunkhalt. Um 16.15 Uhr ging schon die Heimreise los. Nach ca. 2 Std. Fahrt endete unser Herbstausflug um 19.00 Uhr wieder in Basel.

So wie ich gehört habe, waren alle von dieser Herbstreise begeistert. Auch das Wetter war OK, manchmal Nebel, dann wieder Sonne und am Schluss während der Heimfahrt noch ein wenig Regen. Schade, die Älteren mögen gesundheitlich nicht mehr, und die Jungen haben wenig Interesse.

Ich bedanke mich bei der Firma Hardegger AG und den Chauffeuren für diesen gelungenen Tag, sowie allen Teilnehmern und freue mich, wenn es am 12. September 2019 wieder heisst: Herbstreise des Pensioniertenverein Basel Syndicom.

Euer Reiseleiter Othmar


Basel - Medien: Schloss Wildegg

Pünktlich um 8:30 Uhr fahren wir an der Meret Oppenheimstrasse ab. Das Wetter ist uns gut gesinnt, der Himmel ist stahlblau. Wir treffen um 9:30 Uhr unterhalb des Schlosses, wo sich auch der Parkplatz für den Bus befindet, ein. Von dort geht es zu Fuss weiter bis zum Schloss. Hier erwartet uns eine nette Dame, die uns in die Geschichte des Schlosses einführt.

Das Schloss wurde nach 1200 von den Habsburgern erbaut und 1242 erstmals urkundlich erwähnt. Es war zwischen 1483 und 1912 immer im Besitz der Adelsfamilie Effinger. In der Ahnengallerie erfährt man viel über die Familienmitglieder. Nach dem Aussterben der Dynastie Effinger ging das Schloss und Domäne an die Eidgenossenschaft. 2011 ging das Schloss und Domäne an den Kanton Aargau über.

Der Besuch der 37 Wohn- und Arbeitsräume lohnte sich. Alle Zimmer sind mit den Originalmöbel und Kachelöfen ausgestattet und sind Zeugen, wie vornehm diese Adelsfamilie Effinger gewohnt hat. In verschiedenen Zimmern stehen Bildschirme aus welchen diverse Familienmitglieder zu uns sprechen.

Um den grossen Schlosshof gruppieren sich vier Gebäude: das eigentliche Schloss, die Schlossscheune, das Erlachhaus mit Schlossbistro und der Villa-Landhaus-Komplex mit dem neuen Besucherzentrum. Unterhalb der Schlossanlage erstreckt sich eine grosse Terrasse mit alten Linden und grossartiger Aussicht.

Nicht zu vergessen sind die grossartigen Gärten. So der Nutz- und Lustgarten mit den romantischen Pavillons. Der Gemüse- und Kräutergarten, in dem 70 seltene ProSpaziaRara-Sorten geerntet werden. Ganz speziell auch der Rosengarten, der aus der Zeit um 1830 stammt.

Es war ein wunderbares Erlebnis in die vergangenen Zeiten einzutauchen.

Um 12:30 erwartet uns der Bus wieder zur Weiterfahrt ins Restaurant Vierlinden auf dem Bözberg, wo wir ein sehr feines Essen serviert bekamen. Danach fuhren wir noch zur 800jährigen Linde. Es brauchte 15 Personen um sie zu umarmen! Nachdem die diversen Fotos geschossen wurden, führte uns Manfred Thomann mit seinem Bus sicher und ruhig nach Hause.

Text:   Rosmarie Gerber

Bilder: Rosmarie und Iris

(Beim Klick auf ein Bild geht es gross auf)


Pensionierte Medien - Aargau -Jahresausflug ins Emmental v. 22.8.2018

Pensionierte Medien Aargau
Jahresausflug ins Emmental vom 22. August 2018

Traditionell gehen die Aargauer Pensionierten Medien im August auf ihren Jahresausflug. Dieses Jahr führte die Reise ins Emmental.

So besammelten sich bei schönstem Wetter insgesamt 27 Kolleginnen und Kollegen an verschiedenen Einsteigorten, wo sie vom Tschannen-Bus abgeholt wurden. Chauffeur Fredy Wey konnte somit eine gut gelaunte Reisegesellschaft via Vordemwald-Langenthal-Madiswil-Mühleweg nach Affoltern i.E. zur Emmentaler Schaukäserei führen.

Vor der Besichtigungstour gab es im Restaurant Kaffee, Gipfeli und Züpfe. Danach wurden zwei Gruppen gebildet, die unter kundiger Führung selber Frischkäse herstellen konnten. So lernte man in kurzer Zeit den ganzen Herstellungsprozess eines Käses kennen.  Nach ca. einer Stunde Presszeit wurde der Frischkäse in Portionen abgepackt und konnte so von den Teilnehmern mitgenommen werden.

Danach führte die Weiterfahrt via Sumiswald-Trubschachen zum Restaurant Blapbach, wo das Mittagessen auf uns wartete. Frisch gestärkt und nach einer Pause, wo vor allem unter den Bäumen der Schatten gesucht wurde, ging es bereits wieder auf die Rückfahrt. Via Eggiwil-Schüpbach-Zollbrück-Ramsei-Burgdorf führte der Weg zurück zu den Einsteigeorten.

Einmal mehr durften wir zusammen einen schönen Tag verbringen. Unser Chauffeur Fredy führte uns sicher, ruhig und gekonnt auf teils abgelegenen und für viele zum Teil unbekannten Pfaden durchs schöne Emmental. Alles hat bestens geklappt, das Essen hat allen gemundet, im wahrsten Sinne herrschte eitel Sonnenschein und alle sind ohne Zwischenfälle wieder gut nach Hause gekehrt.

Peter Rymann


Zentralschweizer Pensionierte: Erkundung des Quartiers Luzern-Untergrund

 

Die Einladung zum Herbstanlass der Zentralschweizer Penisionierten stiess auf ein grosses Echo. 54 Leute wollten sich am Nachmittag des 4. September von unserem Syndicom-Kollegen Urs Häner und seinem zweiten Führer durch das Luzerner Quartier Untergrund führen lassen, in dem Menschen aus 76 Länder wohnen und in dem entsprechende Kulturen das Leben begleiten. Urs Häner erinnerte an den bauliche Geschichte des Quartiers, aber denn vor allem auf die interessante menschliche Entwicklung des Quartiers, in dem vor gut 200 Jahren zuerst eine Binnen-Migration stattfand: Menschen aus den ländlichen Gegenden im Entlebuch, dem Luzerner Hinterland, aus Ob- und Nidwalden, Schwyz, Zug und Uri kamen in die Stadt Luzern, um einem Erwerb nachzugehen, um überhaupt überleben zu können. Später kam dann die Immigration aus europäischen Länder, zuerst aus Italien, und in den letzten Jahrzehnen war dann die Flucht vor Aufständen und Kriegen Grund für die Immigration: Ungarn, Tschechoslowakei, Jugoslawien,  Sri Lanka.  Im Quartier Untergrund kann man eine kulturelle und kulinarische Weltreise durch vier Kontinente erleben, ohne hohe Reisekosten auszugeben und ohne je den Jetlag zu kriegen. Wir danken Urs Häner und seinem Kollegen vom Quartierverein BaBel herzlich für die kompetente Führung.

Franz Baumann


Basel Medien - Grillfest

Pensionierte Basel Sektor 3

Am 8. August 2018 führten wir unser traditionelles Wald-Grillfest durch. Es heisst jetzt nur noch Grillfest, denn es findet auf Sportanlege der Post in Arlesheim statt. Das Grillfest war ein toller Erfolg, 34 Teilnehmer/innen wollten dabei sein. Das Wetter spielte auch mit. Unser Grillmeister Heinz Ritter heizte schon um 10 Uhr den Grill an. Iris, Carola, Bernard, Manfred und Paul bereiteten unterdessen die Beilagen vor, deckten die Tische mit den schönen Blumensträusschen von Rosmarie.

Um 11 Uhr kamen weitere Helfer/innen, Marta, Käthi und Peter, und kurz vor 12 Uhr trafen die ersten Teilnehmer/innen ein. Um 13 Uhr war das Fleisch (Schweinshalsbraten) gar, die Salate und Beilagen bereit und die Kollegen/innen konnten sich bedienen.

Zur Auflockerung nach dem Essen organisierte Bernard ein kleinen Wettbewerb mit Geschicklichkeitsspielen, Ringwerfen, Kugeln ins Ziel werfen, schön dass Alle mitgemacht haben.

Nachher begann der Ansturm auf das Dessertbuffet, mit Kuchen, Wähen und Torten von unseren Kolleginnen hergestellt, dafür unseren herzlichen Dank. Der Kaffee fehlte auch nicht, damit endete dieser fröhliche und friedliche Tag. Allen Helfer/innen und Grillmeister Heinz sei an dieser Stelle für ihren Einsatz herzlich gedankt und jenen Kollegen/innen, die unaufgefordert beim Aufräumen und Abwaschen mitgeholfen haben. (die Abwaschmaschine hat ihren Dienst versagt.) 

Text:    Paul Stadler

Bilder: René Denz


Alte Garde Bern Medien - 3 Pässe Fahrt

Am 27. Juni trafen sich 25 Kolleginnen und Kollegen zu unserem alljährlichen Ganztagesausflug. Vorerst brachte uns der Eurobus dem Thuner- und Brienzersee entlang nach Iseltwald, wo wir bei Kaffee und Gipfeli die Umgebung rund um das Brienzerrothorn genossen.

Bei schönstem und erstaunlich klarem Wetter erreichten wir via Meiringen–Innertkirchen den Grimselpass. Eine steife Brise hinderte uns beinahe am Aussteigen. Froh setzten wir die Reise über die Furka fort. Weitherum war ein rotes Leuchten auf Alphügeln und Felsen zu erkennen, die gerade aufgehende Blüte der Alpenrosen. Wir können uns gut vorstellen, dass Polo Hofer sich bei einem solchen Anblick zu seinem Lied „Alperose“ hat inspirieren lassen. Bei Realp konnten wir beobachten, wie Bahn und Gleise der Furka-Oberalp-Bahn für den Sommerbetrieb vorbereitet werden.

Im Restaurant „Dörfli“ zu Hospenthal mundete uns das Mittagessen ausgezeichnet; nicht nur wegen dem Grappa mit dem Präsidenten des Berner Oberlandes. Nach gemütlichem Beisammensein verliessen wir das kleinste Dorf der Schweiz. In der Schöllenenschlucht konnte man feststellen, dass der Teufel eben doch an die Wand gemalt werden kann. Durchs scheinbar unendlich langgezogene Meiental gelangte die frohe Schar schliesslich über den Sustenpass nach Brienz. Im „Löwen“ genossen die Reiselustigen jegliche Art von Abkühlung, denn die Sonne heizte unterdessen kräftig ein. Dem rechten Thunerseeufer entlang erreichten wir frohgemut pünktlich unseren Ausgangsort Bern.

Der Vorstand

 


Basel Pensionierte: Sommerhock 2018

Am 19. Juli 2018 trafen sich 37 Kolleginnen und Kollegen mit Ehefrauen, Freunden und sogar Grosskindern um 10.20 Uhr beim Kiosk Gleis 4 ein. Zusammen gingen wir zum Abfahrtsgeleise 7, wo der Zug 4 Minuten früher um 11.43 Uhr abfuhr; das wegen Gleisarbeiten.

In Liestal stiessen nochmals  drei Kolleginnen und Kollegen dazu. So waren wir schon 40 Personen. In Bad Bubendorf mussten wir wegen Gleisarbeiten an der Waldenburgerbahn auf einen Ersatzbus umsteigen. Dafür stiess das Ehepaar Zimmermann dazu und so wurde die Sommerhock Gemeinschaft immer grösser. In Liedertswil beim Tschoppenhof  angekommen, warteten nochmals vier Kolleginnen und Kollegen. So waren wir am Schluss 45 Erwachsene und ein Kind, also 13 Personen mehr als anno 2017. Als alle etwas zu trinken hatten, wurde uns die Suppe serviert, danach der gemischte Salat und schon kam der Hauptgang. Das Dessert war auf 14 Uhr abgemacht, was auch klappte.

Bei gemütlichem Zusammensitzen und alte-Erinnerungen-Austauschen gingen die ersten auf den 15.28 Uhr-Bus, die nächsten auf den 16.23 Uhr-Bus, und die letzten auf den 17.12 Uhr-Bus. Das Essen, die Gastfreundlichkeit des Wirtes und seines Personals  waren sehr gut, auch die Stimmung unter den Teilnehmern war gut.Einige forderten sogar eine Wiederholung im nächsten Jahr. Ich als Reiseleiter bin eher wieder für etwas Neues, wir werden ja sehen. Einige Kolleginnen und Kollegen hatten sich entschuldigt. Gefreut hat es mich auch, als ich Isabelle Egli begrüssen durfte, sie ist bei uns immer herzlich willkommen. Ich hoffe, es sind alle gut nach Hause gekommen.

Ich bedanke mich, dass so viele gekommen sind und ich freue mich, wenn  ich euch am  18. Juli 2019 wieder begrüssen könnte, wenn es wieder heisst: Sommerhock.

Euer Wander- und Reiseleiter Othmar


Basel - Medien - Sommerwanderung

Am Mittwoch, 4. Juli 2018 treffen wir uns (20 WanderInnen) am Aeschenplatz um 9:52 und fahren  mit dem Bus bis Augst. Hier wartet schon Heinz Ritter, der diese Wanderung herausgesucht hat.

Von dort wandern wir alles dem Rhein entlang, grösstenteils im Schatten. Es gibt viel Natur zu sehen, auch ein Storchennest. Mit uns wandert auch die 93jährige Lucia Häfeli, bravo!

Nach ca. 1 Std. kommen wir an einen Rastplatz. Hier genehmigen wir uns einen Apéro.  Von hier sind es noch ca. 1 1/2 Stunden bis zum Restaurant in Rheinfelden/DE. Hier treffen dann auch Paul und Dölf ein, die die Strecke nicht laufen konnten.

Die Tische sind im Garten mit Sicht auf den Rhein sehr schön gedeckt und das Essen schmeckt wunderbar. Es bleibt auch genügend Zeit für Diskussionen.

Die Zeit der Heimfahrt mit dem Zug kann jedes selbst wählen. Damit geht ein schöner Tag mit vielen Eindrücken zu Ende.

Text und Bilder: Rosmarie Gerber


Aargau- Medien - Grillplausch an der Aare

Pensionierte Medien Aargau

Grillplausch an der Aare

Am Mittwoch, 6. Juni 2018 trafen sich 34 Kolleginnen und Kollegen zum traditionellen und jährlichen Grillplausch an der Aare beim Fischerhaus des Freianglervereins Rupperswil. Bereits zum zweiten Mal spielte das Mundharmonika Quartett unseres Kollegen Hebi Christ zur Unterhaltung auf. Wie immer war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Hüttenwart Robert Friedrich grillierte die bestellten Köstlichkeiten und wie immer bediente Bea Theiler die Anwesenden in ihrer bewährten Manier.

So verbrachten wir einmal mehr einen schönen und gemütlichen Nachmittag an der Aare, der in der Zwischenzeit ein fester Bestandteil des Jahresprogramms ist. Ein grosses Dankeschön gebührt dem Mundharmonika Quartett für die lüpfige Unterhaltung, Grillmeister Robert und unserer guten Fee Bea für ihren unermüdlichen Einsatz und die grosse Mithilfe.

Peter Rymann


Aargau Pensionierte: Frühjahrsversammlung, Sektor Post, 26. April 2018, Restaurant Traube, Küttigen

Obmann Kari Weibel begrüsste 41 Mitglieder und 7 Gäste. Entschuldigt haben sich Margrit Rüegsegger, René Bühlmann, Arnold Gfeller, Walter Steger und Marco Geissbühler. Das Protokoll wurde verlesen und gutgeheissen. Von zehn Kollegen mussten wir im vergangenen Jahr Abschied nehmen. Zu Ehren der Verstorbenen wurde in einer Schweigeminute an sie gedacht.

In einer 20-minütigen Laudatio referierte der ehemalige Swisscömler Roli Gutmann über die Tätigkeiten seiner IG Pensionierte. Diese vertritt die Anliegen der Pensionierten. Leider haben sie keinen direkten Zutritt mehr zu den wichtigsten Gremien. Da gibt’s nur die Möglichkeit über Anträge. Zum Beispiel: eine einmalige Zulage von 600 Franken, 10% auf REKA, beides wurde begründet, weil seit Jahren keine Rentenerhöhung mehr gewährt wurde. Leider wurden die beiden Begehren abgelehnt. Auch soll das Beiblatt Pensionierte im neuen Syndicom-Magazin von 12 auf 8 Seiten reduziert werden. Der Vize der IG Pensionierten Schweiz, Peter Rymann, fügte noch ein paar Ergänzungen an.

Die Daten für 2018:

20. September        Herbstreise

22. November         Herbstversammlung

Ein herzlicher Dank ging an die Votanten Hans Preisig, Präsident Sektion Basel, den Sekretärinnen Miriam Berger und Karin Omanovic, Hans Kindlimann, Mario Brem und Martin Schwab, Präsident Sektion Aargau. Die 1. Mai-Bändel und Zeitungen wurden unentgeltlich verteilt. Im Mittelpunkt steht heuer das Jubiläum «100 Jahre Landesstreik». Um 16 Uhr endete die Versammlung und wir konnten zum gemütlichen Apéro übergehen.

Verfasser: H.R. Schärer

Fotos: Martin Schwab


Aargau Pensionierte: Frühlingsausflug

Am 24. Mai wurden die Reisenden an den üblichen Zusteigeorten von einem Postauto der Firma Tschannen abgeholt. Mit etwas Verspätung fuhren wir los Richtung Emmental mit Tagesziel Schaukäserei in Affoltern i.E.. Zuvor gab‘s noch eine Stärkung in Form von Kaffee und Zopf im Gasthaus Emmentaler. Anschliessend lernten wir während einer stündigen Vorführung die Frischkäse-Herstellung kennen. Am Schluss erhielt jeder Gast rund 400 Gramm Frischkäse, fein verpackt als Geschenk, mit auf den Heimweg.

Darauf folgte die Weiterfahrt nach Trubschachen zum Mittagessen im Rest. Blapbach. Bis zur Rückfahrt über Eggiwil, Langnau i.E., Langenthal zu den Einsteigeorten blieb noch genügend Zeit, sich auf dem 1120 M.ü.M. gelegenen Aussichtspunkt zu verweilen.

Herzliches Dankeschön dem Chauffeur, Reiseleiter Kari und Margrit für die gelungenen Fotos.

Der Verfasser: H.R. Schärer

Fotos: Margrit Rüegsegger


Basel Post-Pensionierte: Juni-Wanderung

Bei schönem, warmen Wetter, einem Sommertag mit 26 bis 27°, trafen sich 19 Kolleginnen und Kollegen, Ehefrauen und Freundinnen auf der Passarelle im Bahnhof Basel. Pünktlich fuhr der Zug los, so dass wir um 13.48 Uhr in Rheinfelden waren. So ging es sofort Richtung Rhein in den Schatten.

Nach mehreren kurzen Trinkpausen erreichten wir nach 2 Stunden und 12 Minuten, also pünktlich um 16.00 Uhr, das Restaurant Salmeck, wo wir von den Jassern Romy, Robi, Isidor, Toni und den Zuschauern Martin und Heinz empfangen wurden. Einige Kolleginnen und Kollegen hatten sich entschuldigt. Nach gemütlichem „Zvieri“ und „Schwatz“ löste sich bis halb sieben Uhr die muntere Wander- und Jassschar auf.

Ich hoffe, an der September Wanderung auch auf eine grosse Wanderschar.

Euer Wanderleiter Othmar


Zentralschweiz: Frühlingsausflug nach Disentis am 7. Juni

Nach dem Einsammeln der 70 Gäste in Horw, Kriens und Luzern  fuhren uns die beiden Cars von Gössi-Carreisen nach Andermatt, wo wir im Restaurant „Drei Könige“ Kaffee und Gipfeli geniessen durften. Nach der Fahrt über den Oberalppass wurden wir in Disentis  im Restaurant „Cucagna“ herzlich willkommen geheissen und verpflegt. In der Zwischenzeit hatte die Sonne sich gegen die Wolken durchsetzen können und wir konnten um halb drei Uhr die Fahrt zum Lukmanierpass mit guter Aussicht in die Berge geniessen. Der Schnee war grössenteils weggeschmolzen, der Stausee aber trotzdem nicht voll. Dafür wurde auf vielen Baustellen die Strasse nach den Winterschäden wieder instandgesetzt. Durchs Bleniotal und die Leventina ging’s dann nach Airolo, wo wir im „Caseificio del Gottardo“ noch einmal einen Zwischenhalt machten; wir konnten uns dort aus der hauseigenen Käserei  Tessiner Spezialitäten posten. Die beiden Chauffeure führten uns dann wieder sicher heim in die Zentralschweiz.

Franz Baumann

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Gruppe Zürich Logistik: Schifffahrt vom 1.Juni

Markus Altheer, der Organisator dieses Anlasses, begrüsste uns um 11 Uhr am Bürkliplatz zu unserer Schifffahrt nach Schmerikon. Das Schiff „Stadt Rapperswil“, ein Raddampfer Jahrgang 1914, legte um 11.30 Uhr  ab. An Bord genossen wir ein feines Mittagessen, das von der Sektion offeriert wurde, herzlichen Dank. Es wurde rege diskutiert, auch die Aussicht wurde bei schönem Wetter genossen. Bei der Durchfahrt zum Obersee wurde der Mast abgelegt und der Kamin eingezogen. Um Viertel vor drei legte der Dampfer in Schmerikon an. Hier hatten wir bis 15.35 Pause. Ein kleiner Landgang war angesagt. Pünktlich um 15.35 legte die „Stadt Rapperswil“ wieder ab, und wir konnten unseren Dessert geniessen. Wieder hiess es bei der Durchfahrt, diesmal zum Zürichsee,  Mast abklappen, Kamin einziehen. Höchst interessant zum Zuschauen, wie die drei Matrosen dies bewältigten. Die Fahrt ging weiter via Rapperswil nach Zürich. All dies konnten wir bei schönem Wetter geniessen. Das Schiff legte um 18.55 Uhr am Bürkliplatz in Zürich an.

Es war ein sehr schöner Anlass, welchen uns die Sektion Zürich Logistik beschert hatte. Herzlich Dank im Namen aller. Auch Markus möchte ich danken für die Organisation.

Der Berichterstatter Hans Nänni


Pensionierte Telecom Basel: GV 2018

38 Mitglieder, davon 6 Gäste, trafen sich am Donnerstag, 26. April 2018, zur GV 2018 im Restaurant Bundesbahn, Basel. Nebst den üblichen Traktanden interessierte vor allem das Referat von Giorgio Pardini zum Thema Digitalisierung in der digitalen Arbeitswelt. So wird die ganze Arbeitswelt von dieser Digitalisierung überrollt. Angefangen hatte der Fortschritt der Zeit bei der Dampfmaschine. Da hatte man Angst, dass mit dieser Technik die Arbeitsplätze vernichtet werden. Dann kamen die ersten Autos und später die Computer.

Was war aber geschehen? Es wurden hunderte neue Arbeitsplätze geschaffen! Nun kommt die Digitalisierung und wieder spricht man von der Vernichtung tausender Arbeitsplätze. Das Gegenteil wird geschehen. Neue interessante und gut qualifizierte Arbeitsplätze wird es geben. Natürlich ist das nicht so einfach wie es tönt. Man wird sich anpassen und  immer wieder Neues lernen müssen. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Gewerkschaften, die sich stets den neuen Gegebenheiten anpassen müssen.

Anhand der Ruhe im Saal konnte der Schreibende feststellen, dass dieses Thema auch für uns Pensionierte hoch interessant ist. Bevor sich Giorgio verabschieden konnte, überreichte ihm Alex Vögtli noch eine Trommel mit Basler Läckerli, damit er „denen in Bern“ den Marsch trommeln kann!

Die Vorstandsmitglieder, Alex Vögtli (Obmann), Benni Strickler (Kassier), Bruno Joss (Aktuar) und Olga Caminada (Beisitzerin und Überbringerin von Geburtstagswünschen) wurden alle wieder mit Akklamation gewählt. Anschliessend gab es ein feines Essen.

Alex Vögtli


Pensionierte Region Basel: Mai Wanderung

Bei Regenwetter und 16 Grad trafen sich 13 Kolleginnen und Kollegen, die bisher kleinste Anzahl, auf der Passarelle. Pünktlich um 13.17 Uhr fuhr der Zug ab, auch das Umsteigen auf den Bus klappte. Eine Viertelstunde nach Abmarsch öffnete die Vertretung von Petrus den Wasserhahnen, denn Petrus war in den Ferien. Es regnete in Strömen, denn Petrus hatte seiner Vertretung vergessen zu sagen, dass der Pensioniertenverein seine Wanderung hat und dass sie gerne im Trockenen laufen. So regnete es bis Ormalingen stark, danach liess der Regen etwas nach. Durch den Regen liefen wir dafür etwas schneller, so dass wir mit der anderen Wandergruppe gleichzeitig im Restaurant Roseneck eintrafen. In kürzester Zeit erhielten wir unser Trinken und Essen. Auf der Wanderung bekam Claudia ein Telefon von Robert, dass alle Passagiere der Nichtwanderer in Frenkendorf auszusteigen hätten, also per Bus nach Lausen und dort wieder mit dem Zug nach Gelterkinden. Grund war ein Personenunfall zwischen Liestal und Lausen. Isidor und Toni erreichten deshalb das „Roseneck“ erst um 16.30 Uhr, Maria und Vreni um 17.05 Uhr. Hildegard hingegen hatte Glück: Sie kam mit dem Bus von Buus.  So waren wir an diesem regnerischen Donnerstag immerhin 18 Personen. Es gab dann doch noch einen Jass, den Jakob und meine Wenigkeit gegen Toni und Isidor mit einem Unentschieden abschlossen.

Der Wanderleiter dankt allen, die die umständliche Reise in Kauf nahmen, aber ich bin auch Robert nicht böse, dass er und Claudia sich entschieden umzukehren. Hoffentlich ist auf der Juni-Wanderung besseres Wetter mit mehr Teilnehmer.

Euer Wanderleiter Othmar


Basel Medien - Spargelessen in Burkheim

Spargelessen in Burkheim

Am 2. Mai fuhren 37 KollegInnen nach Vogtsburg-Burkheim im Kaiserstuhl. Wunderschöne Fahrt mit vielen blühenden Bäumen am Wegrand. Wir treffen pünktlich im Restaurant Kreuz-Post ein wo wir ganz herzlich empfangen wurden. Schon bald wurde gemischter Salat serviert. Danach kam die Chrützete, Sauce Hollandaise und Kartoffeln auf den Tisch und anschliessend der Teller mit 2 Spargeln! und Schinken. Wir waren alle enttäuscht, aber nicht lange. Sie kamen immer wieder mit warmen Spargeln vorbei und man konnte soviel essen bis der Bauch wackelt. Anschliessend gab es noch ein feines Dessert mit Glacé und Erdbeeren.

Unser Verdauungsspaziergang führte uns dann durch das schöne Städtchen Vogtsburg- Burkheim. Unser Bus wartete dann schon am andern Ende des Städtchens. Wir fuhren dann weiter nach Staufen mit einem freien Aufenthalt, der ganz verschieden genutzt wurde.

Die Heimfahrt verlief ziemlich ruhig. Alle waren zufrieden und sicher auch etwas müde.

Text und Bilder: Rosmarie Gerber


Pensionierte Medien Aargau - 60. Jahresversammlung

Die 60. Jahresversammlung der Pensioniertengruppe Medien ist bereits Vergangenheit.

Am 7. März 2018 fanden sich 27 Mitglieder plus 8 Gäste zur Jahresversammlung im «Viva» in Aarau ein. Nebst den statutarischen Geschäften wurde in einem kurzen Rückblick auf die 60-jährige Geschichte der Aargauer Pensioniertengruppe eingegangen. Diese wurde seinerzeit als «Alte Garde» bei der damaligen Typographia Aarau im Jahr 1958 gegründet.

Der langjährige Präsident Franz Debrunner gab auf diesjährige Versammlung hin seinen Rücktritt bekannt. Als Nachfolger wurde der bisherige Vizepräsident Peter Rymann gewählt.  

Der Präsident des Aargauischen Gewerkschaftsbundes Florian Vock gab einen kurzen Einblick in die Arbeit des Grossen Rates.  Als SP-Grossrat und Gewerkschafter konnte er allerdings wenig Erfreuliches von diesem rechtsbürgerlich dominierten Parlament berichten.

Der Präsident der IG Pensionierte Roland Gutmann zeigte sich erfreut, dass den Pensionierten nun wieder ein spezielles Publikationsorgan zur Verfügung steht.

Der anschliessende Imbiss gab wie immer Gelegenheit die Kollegialität weiterzupflegen und auch mit den Gästen weiter zu diskutieren. 

Peter Rymann


Basel: Generalversammlung Pensionierte Telecom

38 Mitglieder, davon 6 Gäste trafen sich am Donnerstag, 26. April 2018, zur GV 2018 im Restaurant Bundesbahn, Basel. Neben den üblichen Traktanden interessierte vor allem das Referat von Giorgio Pardini zum Thema Digitalisierung in der digitalen Arbeitswelt. So wird die ganze Arbeitswelt von dieser Digitalisierung überrollt.

Angefangen hatte der Fortschritt der Zeit bei der Dampfmaschine. Da hatte man Angst, dass mit dieser Technik die Arbeitsplätze vernichtet werden. Dann kamen die ersten Autos und später die Computer. Was war aber geschehen? Es wurden hunderte neue Arbeitsplätze geschaffen! Nun kommt die Digitalisierung und wieder spricht man von der Vernichtung tausender Arbeitsplätze. Das Gegenteil wird geschehen. Neue interessante und gut qualifizierte Arbeitsplätze wird es geben. Natürlich ist das nicht so einfach wie es tönt. Man wird sich anpassen und  immer wieder Neues lernen müssen. Das gleiche gilt natürlich auch für die Gewerkschaften, die sich stets den neuen Gegebenheiten anpassen müssen.

Anhand der Ruhe im Saal konnte der Schreibende feststellen, dass dieses Thema auch für uns Pensionierte hoch interessant war. Bevor sich Giorgio verabschieden konnte, überreichte ihm Alex Vögtli noch eine Trommel mit Basler Läckerli, damit er denen in Bern den Marsch trommeln kann!

Die Vorstandsmitglieder Alex Vögtli (Obmann), Benni Strickler (Kassier), Bruno Joss (Aktuar) und Olga Caminada, Beisitzerin und Überbringerin von Geburtstagswünschen, wurden alle wieder mit Akklamation gewählt. Anschliessend gab es ein feines Essen.

Alex Vögtli


Pensionierte Zentralschweiz: Besichtigung Migros-Betriebszentrale

Am 24. April trafen sich 40 Syndicom-Pensionierte aus der Zentralschweiz in Dierikon zur Besichtigung der Migros-Betriebszentrale. Der gleiche Anlass war bereits anno 2017 durchgeführt worden und viele Anmeldewillige mussten damals – wegen der Maximalzahl BesucherInnen - auf dieses Jahr vertröstet werden. Und wie es kommen musste: Auch diesmal waren ein paar zu spät dran und der Vorstand muss sich nun überlegen, ob die Besichtigung ein drittes Mal angeboten werden soll.

Jedenfalls bewegten sich auch dieses Jahr wieder 40 Interessierte von Syndicom in der Migros zwischen Fleischkörpern, Bananen, Kürbissen  usw. hindurch und lernten die logistische Glanzleistung einer solchen Betriebszentrale kennen. Dazwischen gab’s natürlich während der Znünipause etwas in den Magen, offeriert von der Migros.

(Fotos René Chollet)


Basel Post: April-Wanderung nach Schweizerhalle

Bei sonnig warmen 23 Grad trafen sich 21 Kolleginnen, Kollegen, Ehefrauen und Freunde an der Tramstation Birsfelden Hard. Nachdem alle ihr Essen bestellt hatten und ich es an den „Gasthof zur Saline“ weitergeleitet hatte, ging es um 14 Uhr los. Wir liefen gemütlich durch die Hard, dann hinunter in den Auhafen, über die Geleise dem Rhein entlang bis Schweizerhalle. Dann nur noch über die Strasse und schon waren 1 ½ Stunden vergangen, als wir im „Gasthof zur Saline“ ankamen, wo die Jasser schon heftig am Jassen waren. Insgesamt warteten sieben Kolleginnen und Kollegen auf uns Wanderfreunde. So waren wir dann 28 Personen an diesem warmen  Apriltag. Schade war die Bedienung alleine, was beim Trinken-Bestellen zu Wartezeiten führte, dafür ging es zack-zack beim Essen. Aber wir sind ja Rentner und haben Zeit. Nach einem gemütlichen Zusammensein löste sich die muntere Schar auf. Ich weiss nicht, wann die letzten gingen. Ist ja egal. Hauptsache, sie sind gut und gesund nach Hause gekommen.

Die nächste Wanderung findet am 17. Mai statt.

Euer Wanderleiter Othmar

 


Basel Post: März-Wanderung nach Therwil

Am 15. März trafen sich 20 Kolleginnen und Kollegen an der Haltestelle Flüh, um nach Therwil zu laufen. Das Wetter war trocken, 4-5 Grad kühl, aber angenehm zum Laufen. Nach 1 ½ Stunden erreichten wir das Restaurant Grossmatt. Isidor und Toni kamen gleichzeitig mit uns an und so waren wir dann22 Personen. Bei der Aufgabe der Bestellung an das Restaurant unterlief mir ein Fehler, so dass eine Kollegin und ein Kollege ohne Essen waren. Dies wurde aber korrigiert, was mit Wartezeit verbunden war. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Auch ich bin nur ein Mensch und kein Roboter. Für die Jasser musste ich noch einen vierten Kollegen suchen. Ich wurde mit Hans fündig und so wurden wir zum Jassen im „Stübli“  deponiert. Mit der Zeit ging die einen und die anderen nach Hause und so löste sich langsam die muntere Wanderschar auf.

Die nächste Wanderung findet am 19. April statt.

Euer Wanderleiter Othmar


Erwin Gerster zum Gedenken

Durch Beruf und Gewerkschaft geprägt!

Zum Gedenken an Erwin Gerster ehemaliger Zentralpräsident des Schweizerischen Typographenbundes (STB) und der Gewerkschaft Druck und Papier (GDP).

Am 16. Oktober 1919 erblickte Erwin Gerster in Kreuzlingen als viertes Kind einer Dachdeckerfamilie das Licht der Welt. Doch das väterliche Handwerk war nicht sein Ding, fühlte er sich doch zu den Büchern hingezogen. So war er froh, dass ein älterer Bruder in Vaters Fussstapfen stieg und er als Jüngster seinen Wunschberuf des Schriftsetzers wählen konnte. Als Seebub erlebte er eine sorglose und glückliche Kinder- und Jugendzeit am Bodensee und schätzte sich glücklich, dass er eine Lehre als Schriftsetzer bei der «Bodan AG» in Kreuzlingen absolvieren konnte.

Wie zu dieser Zeit üblich trat Erwin gleich zu Beginn der Lehrlingsgruppe «Jungbuchdrucker» des damaligen Schweizerischen Typographenbundes bei und besuchte fleissig Vorträge. Seinen ersten Kontakt mit der Gewerkschaft hatte er über seinen Onkel Gottlieb Gerster erfahren. Denn sein Onkel war nicht nur Typograph, sondern auch Initiant der Schweizer Büchergilde. Diese Buchgemeinschaft die ganz in der Tradition der Arbeiterbewegung – ärmeren Leuten durch preiswerte Bücher den Zugang zur Bildung und Kultur ermöglichte – faszinierte den kulturinteressierten Erwin und so wurde er später selber Vertrauensperson der Büchergilde und machte Hausbesuche.

Nach Lehrabschluss und Rekrutenschule folgten über tausend Tage Aktivdienst. Während dieser Zeit lernte er Erika Dietrich kennen, die nach Kriegsende seine Frau wurde.

Eine Stelle bei der «Calendaria» in Immensee bewog das junge Paar 1945 an den Fuss der Rigi zu ziehen, wo sie sich bald am Nachwuchs von zwei Töchtern erfreuen durften. Ein Stellenwechsel zur C.J. Bucher hatte zur Folge, dass Erwin fünf Jahre zwischen Immensee und Luzern pendelte. Neben seiner Tätigkeit als Lehrlingsausbildner war er in Luzern Prüfungsexperte. Seine Fähigkeiten – das Wissen und Können an junge Leute weiterzugeben – blieben nicht unerkannt und so wurde er als Fachlehrer im Nebenamt an die Kunstgewerbeschule Luzern berufen.

1953 folgte der Umzug nach Bümpliz, denn sein neuer Arbeitgeber hiess «Benteli AG». 1960 dann der Wechsel zur «Verbandsdruckerei Bern», wo er die Lehrlingsabteilung leitete. 1962 wechselte er zum Fritz Pochon-Jent Verlag «Der Bund», wo er zeitweise bis zu vierzehn Lehrlinge betreute und dieser Aufgabe bis zu seiner Pensionierung treu blieb. Während seines ganzen Berufslebens hat Erwin Lehrlinge ausgebildet und begrüsste es sehr, als endlich auch Mädchen den Schriftsetzerberuf erlernen konnten. Er stand stets für die Gleichberechtigung ein und vor allem freute es ihn, wenn die junge Frauen die Prüfungen mit Bestnoten bestanden.

Nebst seinem beruflichen Engagement – das vorab der Ausbildung der jungen Berufsleute galt – gab es das beindruckende gewerkschaftliche Engagement. Am Arbeitsplatz hat er sämtliche Karriereangebote ausgeschlagen – er wollte nie Vorgesetzter, nie über seine Kolleginnen und Kollegen gestellt werden.

Seine ganze Kraft stellte er der Gewerkschaft zur Verfügung. Während Jahrzehnten hat Erwin dafür ein enormes Pensum geleistet, mit jährlich über 400 Sitzungsstunden. Alle Ämter und Funktionen – nebst seiner 100%-Arbeitsstelle – bewältigte er im Nebenamt.

Kurz nach seiner Wahl zum Zentralpräsidenten des Schweizerischen Typographenbundes im Jahre 1967 gab es interne Auseinandersetzungen über die gewerkschaftspolitischen Ausrichtungen. Auch in den nachfolgenden Jahren kam der Verband nicht zur Ruhe. Während all dieser Zeit behielt Erwin die Ruhe und Übersicht. Dank seiner Beharrlichkeit und Standhaftigkeit konnte manche Klippe umschifft und GAV’s verbessert werden.

1980 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Schweizerischen Buchbinder- und Kartonagerverband (SBKV) zur Gewerkschaft Druck und Papier (GDP). Eine Entwicklung, die ganz im Sinne Erwins war, war er doch stets ein Verfechter eines Zusammenschlusses der grafischen Gewerkschaften.

Auseinandersetzungen um das Präsidium spitzten sich zu. Ein Gegenkandidat in der Person des Präsidenten der Sektion Zürich wurde nominiert. Eine a.o. DV beschloss 1981, dass die Wahl mittels Urabstimmung zu ermitteln sei. Bei der Auszählung entstand der Verdacht auf Wahlfälschung zugunsten des Gegenkandidaten und es erfolgte eine gerichtliche Strafuntersuchung.

Die darauffolgende ordentliche DV vom Juni 1981 in Baden war durch diese Situation stark belastet und es wurde beschlossen, eine neue Urabstimmung durchzuführen. Diese fand jedoch nicht mehr statt, da der Gegenkandidat in der Zwischenzeit seine Kandidatur zurückgezogen hatte. So konnte Erwin Gerster gleichen Jahres an einer a.o. DV im Amt bestätigt werden. 

Obwohl Erwin das Pensionsalter schon erreichte hatte, stellte er sich an der Delegiertenversammlung 1985 in Zürich nochmals für eine Amtsperiode zur Verfügung. An der ordentlichen DV 1989 in Montreux wurde er dann von seinem Nachfolger Christian Tirefort abgelöst.

Erwin konnte auf eine intensive und bewegte Präsidialzeit von 22 Jahren zurückblicken. In all dieser Zeit war er nicht zuletzt dank seiner ruhigen, bedachten und ehrlichen Art ein integrierender Präsident. Eine Persönlichkeit mit starkem Rücken und aufrechtem Gang. Seine Person stellte er nie in den Vordergrund, ihm waren das Gesamtinteresse des Verbandes und das Wohl der Mitglieder wichtig.

Nach der Pensionierung und seinem Rücktritt hat Erwin weiter mit viel Willen und klarem Geist am Leben teilgenommen. Er blieb über all die Jahre ein überaus kulturell und politisch interessierter Mensch, einer der bis zuletzt immer wieder seinen kritischen Geist durchblicken liess.   

Es war ihm vergönnt zusammen mit seiner Frau Erika – die ihm stets eine wichtige Stütze war – eine lange und glückliche Pensionszeit zu geniessen. Sein Schrebergarten – den er vor vier Jahren im fortgeschrittenen Alter von 94 Jahren abgab – wurde sein grosses Hobby. Da konnte seine Naturverbundenheit nochmals so richtig aufblühen!

Am 12. März 2018 ist Erwin Gerster im 99. Lebensjahr gestorben. Im Frieden mit sich und der Welt durfte er von einem langen, erfüllten Leben Abschied nehmen. Ein Leben das durch gewerkschaftliches und soziales Engagement geprägt war.

Hans Kern, Peter Rymann, Heinz Thommen, Franz Trummer


Zentralschweiz: Generalversammlung mit SGB-Präsident Paul Rechsteiner

18. April 2018, MaiHof Luzern

Rund 60 Mitglieder liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, den höchsten Gewerkschafter der Schweiz, SGB-Präsident und Ständerat Paul Rechsteiner, an der GV der Zentralschweizer Pensionieren live zu erleben. Paul Rechsteiner referierte primär über den öffentlichen Verkehr, erfreute aber die Anwesenden mit einem Tour d’horizon über die verschiedenen Kräfte- und Mächteverhältnisse in den Kommissionen, im Ständerat und im Nationalrat. Der Ständerat sei aktuell dasjenige Parlament, das dank den starken Vertretungen der ländlichen Kantone im öffentlichen Verkehr die Bedürfnisse der Randgegenden am fairsten vertrete. Ein begeisterndes Referat „aus dem Stegreif“ und die Diskussionen drehten sich neben dem öffentlichen Verkehr um die Zukunft der Rentenreform, der AHV und der Pensionskassen im Besonderen, über die „Linken und die Rechten“ im Parlament, über die Negativzinsen und über die Disziplin unserer Volksvertretungen im Bundeshaus.

Die statuarischen Geschäfte gingen reibungslos über die Bühne. Neu im Vorstand macht Bernadette Brügger Meili mit. Sie ersetzt Heidi Menger und wird zusammen mit Franz Baumann (Präsident), René Chollet (Finanzen und Mutationen) und Helen Wanderon (Versände und „Leid“) die Pensioniertengruppe Zentralschweiz leiten. Diese besteht, nach 23 Eintritten, 8 Todesfällen und 18 Austritten, aus 584 Mitgliedern.

Franz Baumann


Gutenbergs Jünger ans Werk!

Nach dem Pensionsalter fängt – um Udo Jürgens Siebzigerjahr-Hit zu bemühen – das Leben ja erst so richtig an. Unsere vielschichtige Gesellschaftsstruktur bietet dabei unzählige Möglichkeiten, sich in irgendeiner Form, entsprechend den eigenen Neigungen und Vorstellungen, auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben zu engagieren. 

 

Verstärkung willkommen

Einer, der bereits mithilft, das Erbe Gutenbergs zu erhalten und weiterzugeben ist Martin Schädeli, gelernter Maschinensetzer aus Münsingen oder Hans Kern. Martin Schädeli frönt seinem Hobby, das einst Beruf war als Maschinensetzer, Hans Kern, ehemaliger Gewerkschaftvertreter syndicom, hilft als Ambassador mit, das Museum und damit das einmalige Kulturgut landesweit bekannt zu machen. Wäre das nicht auch etwas für Dich? Fühlst Du Dich angesprochen? Kannst Du Dir die Mitarbeit in unserem heute rund 20 Personen umfassenden Freiwilligenteam vorstellen? Dann bist Du unsere willkommene Verstärkung!

 

Gesucht: gelernte Berufsleute

Als gelernter Bleisetzer, Buchdrucker, Stereotypeur, Reprofotograf, Fotolithograf, Buchbinder - die Liste könnte weiter verlängert werden - bietet sich im Schweizerischen Gutenberg Museum SGM in Freiburg, die Möglichkeit, das einst gelernte Handwerk wieder ausüben zu können.

Das SGM führt neben der ständigen Ausstellung, die die Geschichte und Entwicklung des Buchdrucks abbildet, Räumlichkeiten für Wechselausstellungen, die mit der Branche in Verbindung stehen auch Ateliers im Handsatz und Maschinensatz (Linotype, Ludlow), der Handbuchbinderei und dem Siebdruck. Ebenfalls angeschlossen ist seit neustem die aktuelle Technik. Im Siebdruckatelier stehen zusätzlich vier Mac-Arbeitsplätze mit aktueller Software. Das Museum unterhält zudem ein eindrückliches Archiv an Schriftgut, Gegenständen und Kulturgütern aller Art, das bewirtschaftet werden will. Wie erwähnt werden immer wieder umfangreiche Ausstellungen zu spezifischen Themen aufbereitet. 

Damit all das möglich wird, braucht es neben einem kleinen professionell arbeitenden Team unter der Leitung von Museumsdirektor Stefan Ledergerber auch ein Heer von Freiwilligen.

 

Und so bist Du dabei

Gelernte Berufsleute aus allen Fachrichtungen sind herzlich willkommen. Wir setzten alles dran, dass wir die alten Techniken erhalten und auch der nächsten Generation aufzeigen können, was Gutenbergs Erfindung ausmacht und warum sie als erstrangiges Kulturgut erhalten werden muss. Dazu benötigen wir Leute, die Interesse am Archivieren haben, Besucherinnen und Besucher durchs Museum führen oder im Rahmen von Ateliers Kurse erteilen und vieles mehr.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde Dich noch heute bei unserem Museumsleiter Stefan Ledergerber (Mail: s.ledergerber@gutenbergmuseum.ch  - Telefon 026 347 38 28) oder bei Peter Theilkäs, Präsident SGM (Mail: peter.theilkaes@bluemail.ch - Telefon 079 628 98 86).

 

Bild Martin Schädeli


IG Pensionierte Zürich: Besichtigung Grundwasserwerk Hardhof

Die IG Pensionierte Zürich der Sektion Zürich-Telecom und des Sektors Logistik besuchten am 10. April das Grundwasserwerk Hardhof.

49 Kolleginnen und Kollegen wurden mit einer eindrücklichen Präsentation mit vielen interessanten Informationen in das Thema Trinkwasserversorgung der Stadt Zürich und Umgebung eingeführt, bevor es in 2 Gruppen zur Werksbesichtigung ging.

Die wichtigste Erkenntnis: Dieses Trinkwasser hat Mineralwasser-Qualität. 1200 Brunnen dienen der Stadtverschönerung und der Notwasserversorgung. Die Haushalte werden mit einer Mischung aus 70% Seewasser, 15 % Quellwasser und 15% Grundwasser versorgt.

Auf dem Rundgang war es dann eindrücklich zu sehen, mit welcher Klarheit und Reinheit das Grundwasser in den Horizontalfilterbrunnen gefasst wird. Dieses Wasser kann ohne weitere Behandlung direkt in das Verteilnetz eingespeist werden. Die Qualitätssicherung ist natürlich oberstes Gebot. Das Monitoring erfolgt nicht nur im Labor, sondern auch mit Hilfe kleiner Lebewesen namens Daphnien. Diese „Wasserflöhe“ sind für das Biomonitoring zuständig, d.h. wenn festgestellt wird, dass es ihnen nicht gut geht, wird Alarm ausgelöst.

Danach sahen wir die Steuerzentrale als Herz der ganzen Wasserversorgung, welche rund um die Uhr betrieben wird. Zum Abschluss zeigte uns noch einmal ein eindrücklicher Film die Wasserversorgung von der Quelle bis zum Wasserhahn.

Nach zwei interessanten Stunden voller Eindrücke und neuem Wissen ging es dann zum wohlverdienten Apéro. Es erfolgte ein lebhafter Austausch untereinander und in den Gesichtern der Kolleginnen und Kollegen zeigte sich die Freude über den gelungenen Anlass.
 

Hans Nänni, Thomas Burger


Präsidentenkonferenz vom 4. April 2018

Nach der Begrüssung von Roland Gutmann folgten Mitteilungen.

Peter Rymann teilt uns mit, dass Erwin Gerster, ehemaliger Zentralpräsident der Typographia, im Alter von 98 Jahren gestorben ist. Erwin Gerster war bis zuletzt aktives Mitglied der jetzigen Syndicom.

 

Es folgen Mitteilungen von Patrizia Mordini:

Nach der Ablehnung der „Task Force-Umsetzung“ am Kongress, werden nun wieder Regionalleiter eingesetzt.

 

Am 9. Juni wird der Kongress weitergeführt und abgeschlossen. Die gleichen Delegierten wurden wieder eingeladen.

 

Eine durch die Zentrale angefertigte Powerpoint-Präsentation über die digitale Arbeitswelt kann bei syndicom bestellt und in den Regionen verwendet werden.

 

Der SGB hat die Lohngleichheit als Kampagnen-Thema, auch für den 1. Mai und den Frauentag am 14. Juni, aufgenommen. Gegen die Diskriminierung soll im ganzen Jahr 2018 angekämpft werden.

 

Für eine Initiative gegen Lohndumping via Sub-Unternehmungen werden im Kanton Bern Unterschriften gesammelt. Patrizia Mordini und Giorgio Pardini gehören zum im Initiativ-Komitee.

 

syndicom organisiert am 5. April eine Führung durch die Reitschule Bern.

 

Die IG Jugend möchte einmal einen Anlass zusammen mit der IG Pensionierte durchführen. Eine Thema könnte der Landesstreik von anno 1918  sein.

 

Ersatzwahlen für vakante Vorstandssitze

Für den verstorbenen Ernst Knaus machte bereits Hans Preisig im Vorstand der IG Pensionierte mit. Er muss heute offiziell als Vorstandsmitglied gewählt werden. Für den zurückgetretenen Tessiner Gianni Chopard kandidiert neu Franco Caravatti.

 

Hans Preisig und Franco Caravalli werden einstimmig gewählt.

 

Referate : Dr. Urs Schaffner, Pensionskasse comPlan

Er erklärt uns, warum die comPlan die Pensionen nicht erhöhen kann.

 

Reto Wyss, SGB, zum Thema Ergänzungsleistungen

Reto bringt uns die Revision der Ergänzungsleistungen etwas näher. Die Präsentation wird an die Pensionierten-Vereinigungen in den Regionen versandt.

 

Christian Capacoel, Leiter Kommunikation syndicom

Die Redaktion der Pensionierten Zeitung wurde von den vielen Beiträgen überrascht.Somit werde es in Zukunft nur noch 8 statt 12 Seiten geben.

 

Leserbriefe, persönliche Meinungen: höchstens 2000 Zeichen

Nachrufe: 1600 Zeichen

Veranstaltungshinweise: 1000 Zeichen

Nach Redaktionsschluss erfolgt die Information an die AutorInnen über allfällige Textkürzungen oder Total-Verzichte auf Texte.

 

Rodolphe Aeschlimann: Für eine dreisprachige Zeitung müsse das Minimum von 12 Seiten vorgesehen sein. Dies sei auch so versprochen worden.

Peter Rymann meint, dass dies eine politische Entscheidung sei. Wenn wir 12 Seiten wollen, müssten wir dies gegenüber dem ZV kundtun, damit die Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Christian Capacoel erklärt die Rahmenumstände des vorgestellten Vorgehens. Mit 8 Seiten könnten wir garantiert sechsmal über die Pensionierten berichten. Es gehe im Weiteren nicht um die Qualität der einzelnen Texte, sondern um die Notwendigkeit von Einschränkungen, über die die Redaktion entscheide und die von der Redaktion umgesetzt werden. Christian möchte ein gutes und erfolgreiches Produkt herausgeben.

Roland Gutmann schlägt vor, dass an der IG-Vorstandssitzung vom 15. Mai das weitere diesbezügliche Vorgehen besprochen werden soll. Die Anwesenden sind mit diesem Vorgehen einverstanden.

 

Es wurden keine Anträge eingereicht.

Stand früherer Anträge

REKA-Checks: Der Vorstand der IG Pensionierte hat einen Antrag an den ZV eingereicht zugunsten einer REKA-Check-Ermässigung von 10% für die Pensionierten, dies als „Zückerchen“ für die Pensionierten. Der Zentralvorstand hat den Antrag nicht zurückgewiesen, sondern zur Diskussion übernommen. Im REKA-Wesen ist in diesem Jahr mit Neuerungen zu rechnen, vor allem die neue Form via REKA-Card.

Honorar für Verwaltungsrats-Mitglieder, z.B. bei Post und Swisscom: Die Eingabe an den ZV wird aktuell geprüft.

Text:   Rosmarie Gerber, gestützt auf das Protokoll

Bilder: Rodolphe Aeschlimann


Aargau - Pensionierte Medien- Raclette Essen

Pensionierte Medien Aargau

Zum traditionellen «Raclette à discrétion» trafen sich am 14. Februar 2018 in Niederlenz 30 Kolleginnen und Kollegen im «Raclette-Stübli» vom «Chäs-Toni». Einmal mehr war es ein besonderer Leckerbissen, den uns «Chäs-Toni» mit seiner Frau servierte. Im gemütlichen «Raclette-Stübli» mit den von unserem Mitglied Peter Karlen ausgestatteten Wandmalereien fühlte man sich so richtig wohl. Nebst den Raclette-Köstlichkeiten und den feinen Tropfen kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Beim fröhlichen Beisammensein konnten Erinnerungen und Aktuelles ausgetauscht werden. Nun hoffen wir, dass es dem «Chäs-Toni» und seiner Frau auch im nächsten Jahr wieder möglich ist uns zu empfangen. Denn aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters möchten sie in Zukunft etwas kürzer treten.

Text:     Peter Rymann

Bilder Margrit Rüegsegger


Basel Medien - 70. Jahresversammlung

70. Jahresversammlung der Gewerkschaft Syndicom, Sektor Medien

Am 28. Februar wurde im Restaurant L’Esprit 70 Jahre Seniorenverein der Gewerkschaft Syndicom gefeiert. 64 Kolleginnen und Kollegen sind der Einladung gefolgt und haben eine würdige Generalversammlung erlebt. Seit 1948 haben die Senioren Veranstaltungen durchgeführt und 1958 wurde der Verein offiziell gegründet. Unser Präsident Paul Stadler konnte auch Delegationen von Nah und Fern begrüssen: Roland Gutmann, Präsident der Senioren, wie auch Peter Rymann, Vizepräsident, sowie Zweierdelegationen aus Zürich, Bern und Aarau konnte er willkommen heissen. Aus Basel waren die Gruppen Telecom, Post und auch der Präsident des Sektionsvorstandes, Michele Savastano anwesend.

Der Aktuar verlas das Protokoll und es wurde ohne Wortbegehren genehmigt. Folgende Mutationen waren letztes Jahr zu verzeichnen: Sechs Austritte und zwei Eintritte. Leider verschieden auch sechs Kollegen. Der Mitgliederbestand umfasst heute 114 Personen, davon 25 Frauen und 89 Männer.

Im Jahresbericht des Präsidenten bekamen wir zu hören, dass in gewerkschaftlicher Hinsicht noch viele Probleme zu lösen sind. Die angebotenen Veranstaltungen waren gut bis sehr gut besucht. Den Bericht genehmigte man einstimmig.

Manfred Rütschlin präsentierte die Rechnung. Sie schliesst mit einem Verlust von Fr. 257.57 ab. Das Vermögen beträgt per Ende Jahr Fr. 29'732.04. Auch der Revisorenbericht genehmigt man einstimmig. Das Budget rechnet mit einem Verlust von 1450.— Franken.

Die Versammlung wählte Peter Rymann als Tagespräsident. Heinz Ritter wurde als Aktuar mit Wein und einem Blumenstrauss für seine Frau Iris verabschiedet. Vom jetzigen Vorstand stellten sich Paul Stadler, Manfred Rütschlin und Rosmarie Gerber

zur Wiederwahl und der grosse Applaus bestätigte ihre Wahl. Neu in den Vorstand kommt Heinz Lässer. Paul Stadler teilte noch mit, dass er nächstes Jahr aus privaten Gründen das Präsidium abgeben werde.

Die Delegationen bedankten sich für die Einladung nach Basel. Es wurden keine Anträge eingereicht. Der Präsident stellte noch das Jahresprogramm vor. Es ist eine kleine Datumänderung beim Besuch eines Laternenmales zu verzeichnen. Sie muss auf den 28. November verschoben werden.

Es folgte eine ausgezeichnetes Mittagessen, dass alle Anwesenden lobten.

Zum Schluss präsentierte Rosmarie wie gewohnt ihre Diaschau und ein grosser Applaus war ihr sicher.

Zum Schluss bedankte sich der Präsident bei allen für ihre Mithilfe beim  Jahresprogramm. Manfred Rütschlin dankte Paul für seine grosse Arbeit und er hoffe, dass ein Nachfolger gefunden werde.

Text:    Heinz Ritter

Bilder: René Denz und Rosmarie Gerber

 

 

 

 


Basel: Februar-Wanderung Pensioniertenverein Basel Post

Am 15. Februar trafen sich 16 Kolleginnen und Kollegen sowie Freunde an der Bushaltestelle 80/81 Breite Richtung Aeschenplatz. Um 14.05 Uhr ging es los Richtung Rhein, diesem entlang bis zum Mühleberg, diesen hinauf durch die St. Albanvorstadt, Kunstmuseum zum Münsterplatz. Dort war ein Gruppenfoto angesagt. Weiter ging’s den Rheinsprung hinunter zur Schifflände hinter dem Hotel „Drei Könige“. Diese drei sind momentan 3 Waggis, da dieKönige als Waggis verkleidet sind.  Von der Klingental Fähre ging es auf die Kleinbaslerseite. Der Verein übernahm die Kosten dieser Fahrt. Danke von allen, die dabei waren. Jetzt ging‘s auf der Kleinbaslerseite weiter via Unterer Rheinweg, Uferstrasse, Wisenmündung ins Restaurant Schiff, wo wir um zehn vor vier Uhr trocken ankamen.

Im Restaurant warteten nochmals eine Kollegin und fünf Kollegen. Bei munteren Gesprächen und Jassen wurde "Zvieri " gegessen und auch „einen oder zwei genehmigt“. Mit der Zeit gingen die einen und anderen nach Hause, so dass am Schluss nur noch die Jasser und der Wanderleiter übrig blieben. Um 20 Uhr gingen dann alle nach Hause. Der Wanderleiter war zufrieden, da ja Ferien und Grippezeit war. Er freut sich, wenn es am 15. März wieder auf Wanderschaft geht.

Euer Wanderleiter Othmar

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Fondue-Plausch

Fondue-Plausch 26.1.2018

Iris und Heinz waren wieder fleissig, sie haben alles vorbereitet und schon treffen die ersten Kollegen ein. Es ist ein schönes Grüppchen, wir sind 26 TeilnehmerInnen.
Als Alle Platz genommen hatten, kamen auch schon die Caquelons auf den Tisch, das heisst auf das Rechaud, das auch schon auf dem Tisch steht. Im Caquelon befinden sich alle frischen Zutaten für das Fondue. Nun muss nur noch gerührt werden, bis das Fondue schön sämig ist. In der Zwischenzeit wird Wein oder Tee eingeschenkt. Nun sind auch noch die beiden Schwyzerörgeler eingetroffen. Es ist ein fröhliches Beisammen sein und das Fondue schmeckt hervorragend. Als Alle satt sind, werden die Tische geräumt und das Kuchenbuffet wird aufgestellt. Die Kuchen haben einige der KollegInnen gebacken und mitgebracht. An dieser Stelle danken wir allen ganz herzlich dafür. Dazu gibt es Kaffee und ein Schnäpsli. 
Unser ältestes Mitglied, der auch anwesend ist, Emil Scheidegger, wagt auch noch ein Tänzchen. 
Zum Schluss wollen wir Iris und Heinz für die Bewirtung einen grossen Dank aussprechen.

Rosmarie Gerber
 


Basel: Pensioniertenverein Basel Post - Januar-Wanderung

 

Trotz Ansage von Regen und Sturm „Friederike“ trafen sich am 18. Januar 17 Kolleginnen und Kollegen an der Tramhaltestelle St. Jakob.  Entschuldigt hatten sich Christine Leupi und Hans Hellmüller, genannt Long John. Letzterer ist aber nicht Mitglied, aber ein guter Spender.

Bevor es losging um 14.00 Uhr, versuchte ich die bestellten Essen an das Rest. Birseck weiterzuleiten, aber die Swisscom hatte ein Problem mit ihrem Festnetz. So konnte ich nicht vorbestellen. Als wir im Restaurant ankamen, gab ich diese Liste sofort in die Küche. Im Rest. Birseck warteten schon zwei Kolleginnen und ein Kollege; nach weiteren zehn Minuten kamen nochmals zwei Kollegen. So waren wir 22 Personen, welche nach etwa einer halben Stunde ihr Essen hatten. An die Crew von hieraus nochmal vielen Dank für ihren Einsatz. Jetzt noch zur Wanderung: Wir beschlossen, nicht der Birs entlang zu gehen, als Vorsichtsmassnahme wegen des Sturms mit stürzenden Bäumen. So ging es den Fussballfeldern entlang nach Münchenstein, ohne Regen und Sturm, Gott sei Dank.

Die vier Jasser fanden auch sofort zueinander, so dass diese um 17 Uhr auch etwas essen konnten. So waren es diesmal nicht die Jasser, die als letzte gingen, sondern der Kassier und der Vizepräsi. Es war trotzdem ein gelungener Nachmittag, und ich freue mich auf den 15. Februar, wenn es heisst: Wanderschuhe anziehen und in der Breite mit dem Wanderleiter die nächste Wanderung unter die Füsse nehmen.

Euer Wanderleiter Othmar

 

 


Pensionierte Basel Post: Dezember-Wanderung

Am Donnerstag, 21.Dezember,  fand die letzte Wanderung  des Jahres 2017 statt. Bei trockenem Wetter trafen sich 14 Wanderinnen und Wanderer um 8 Uhr auf der Passarelle. Der Wanderleiter war diesmal fast der letzte, aber es ging pünktlich los, nämlich um 13.37  Uhr, als der Zug abfuhr. Unterwegs stiegen noch eine Kollegin und zwei Kollegen zu. So waren wir dann 17 Wanderer. Leider erwischte der Wanderleiter den falschen Weg. So waren wir dann halt auf dem kurzen Weg, der eigentlich für das schlechte Wetter vorgesehen war. Es war trotzdem schön.

Im Restaurant Central angekommen, gesellten sich noch weitere acht Kolleginnen und Kollegen zu der Wanderschar. So waren wir doch 25 Personen, welche gemütlich beim „Zvieri“ waren.  Kassier Paul offerierte uns allen nach dem „Zvieri“ einen Kaffee Crème. Herzlichen Dank.

So ab 17.30 Uhr gingen die Ersten, denn es gab noch da und dort Weihnachtsfeiern. Ab 18.20 Uhr löste sich der Rest auf und  so blieben nur noch die Jasserinnen und Jasser. Aber wir hatten Schwein, denn als um 19 Uhr der Zug in Basel einfuhr, fing es an zu schütten. Schwein muss man haben!

Ich hoffe, euch am 18. Januar bei St. Jakob wieder zu begrüssen zu dürfen.

Euer Wanderleiter Othmar

 

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Pensionierte Aargau: Herbstversammlung Sektor 1 Logistic 23.11.2017

 

Zur Herbstversammlung vom 23. November 2017 im Restaurant Traube in Küttigen konnte Obmann Kari Weibel 42 Mitglieder, sowie 7 Gäste begrüssen.

Das Protokoll wurde verlesen und mit Applaus bestätigt.

Von den zwei vorgesehenen Referenten musste sich Irene Kälin, Präsidentin Arbeit Aargau, entschuldigen, wichtiger Termin als neue Nationalrätin. So votierte Florian Vock, Präsident AGB, über seine Wahrnehmungen mit den Gewerkschaften, der Arbeiterbewegung, sowie im Grossen Rat. Sein Fazit: Gewerkschaftspolitik lohnt sich immer, auch wenn man nicht stets erfolgreich ist.

 

Unser Veranstaltungskalender für 2018:

Frühjahrsversammlung          26. April 2018

Frühjahrsreise                        24. Mai 2018

Herbstreise                            20. September 2018

Herbstversammlung              22. November 2018

 

Zum zweiten Mal, als Alternative zur Zeitung, ist das syndicom-Magazin , Ausgabe Nov.-Dez. erschienen. Auf Druck der IG Pensionierten wird es eine Beilage «Extrablatt für RentnerInnen» geben. Erscheinungsweise flexibel bis zu 6-mal jährlich.

Margrit orientierte über die neu überholte syndicom-Internetseite.

Marco Geissbühler, zuständiger Sekretär der Pensionierten, orientierte über seinen Gewerkschafts-Alltag.

Der noch aktive Pöstler und Präsident der Sektion Aargau, Martin Schwab, berichtete von den Gegebenheiten in seinem Umfeld.

Am Kongress in Basel wurde Daniel Münger als neuer syndicom Präsident gewählt. Als Vice ebenfalls bestätigt Stephanie Vonarburg.

 

Ab 15:45 Uhr Apéro und gesprächiges Beisammensein.

Verfasser: H.R. Schärer

Fotos: M. Rüegsegger

 

Fotos vergrössern: mit Doppelklick 


Klaushock mit Lottomatch

Der Präsident konnte 53 Kolleginnen und Kollegen zum diesjährigen Klaushock mit Lottomatch begrüssen. Der Vorstand hatte ein winterliches Menü ausgesucht. Zuerst wurde eine Pastinaken-Suppe serviert. Der Hauptgang war ein Schweinebraten mit Zwetschgen,  Kartoffelgratin und Gemüse und als Dessert ein Panna Cotta mit Orangenschnitzen. Alle lobten den Service und das gute Essen. Lisa Filliano  hat wiederum für alle Anwesenden ein Aenisbrötli gebacken und verteilt, was vom Präsident mit einem kleinen Blumenpräsent verdankt wurde.  Nach dem Café war der Lottomatch an der Reihe. Der Vorstand kaufte schöne Preise ein und so wurde bei den Lottokarten zugegriffen.

Rosmarie zog die Nummern und Heinz verkündete  die Zahlen. Paul und Manfred machten die Kontrolle. Nach fünf Runden und einer Trostpreisrunde war um fünf Uhr Schluss. Paul Stadler wünschte zum Abschied allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen frohe Festtage und alles Gute im Neuen Jahr.

Heinz Ritter

Nächster Anlass: Fondueplausch mit Schwyzerörgeli-Musik am 26. Januar 2018.


Chlausfeier der Pensionierten Medien Aargau

Wie alle Jahre waren die Aargauer Kolleginnen und Kollegen zur traditionellen Chlausfeier ins Restaurant «Viva» nach Aarau eingeladen. Dieses Jahr genau zum Samichlaustag vom 6. Dezember.

Nach dem Apéro konnte Peter Rymann insgesamt 41 Kolleginnen und Kollegen begrüssen. Als Gäste waren Roland Gutmann, Präsident der IG Pensionierte, Hansjörg Bartholdi, ehemaliger Regionalsekretär und vom Vorstand der Pensionierten Post Aargau: Kari Weibel, Margrit Rüegsegger und Hansruedi Schärer anwesend. Etwas später stiess noch der Sektionspräsident Martin Schwab dazu, der als Briefträger zuerst seine Tour erledigen musste.

Das feine Essen aus der Viva-Küche wurde pünktlich um 13 Uhr serviert. Die Kolleginnen und Kollegen unterhielten sich bestens, rege wurde Aktuelles und Vergangenes ausgetauscht. Die Informationen von Roland Gutmann und Peter Rymann betreffs des neuen Kommunikationskonzeptes und dem neuen Pensionierten-Bulletin, wie auch der Rückblick auf den Kongress wurden mit Interesse entgegengenommen.

Martin Schwab überbrachte die Grüsse des Sektionsvorstandes und orientierte über die aktuellsten Begebenheiten die in der heutigen Arbeitswelt abgehen. Sein Appell richtete sich vorab für einen starken Service public einzustehen und mit einem Nein zu «No Billag» dieser gefährlichen und radikalen Initiative eine klare Abfuhr zu erteilen.

Als Webverantwortliche orientierte Margrit Rüegsegger über den Internetzugang zur syndicom-Homepage. Bei der entsprechenden Handhabung kommt man zu den aktuellsten Informationen, die Margrit jeweils von den diversen Sektionsanlässen, inkl. Pensioniertengruppen aufschaltet.

Kari Weibel, Obmann der Pensionierten Post Aargau überbrachte die Grüsse seiner Gruppe und informierte, dass der Jahresausflug am 22. August mit einem Besuch in einer Schaukäserei stattfinden wird.

Mit den besten Wünschen zu den bevorstehenden Festtagen verabschiedete man sich langsam ab 16 Uhr voneinander. Einmal mehr ging ein gemütlicher Nachmittag unter seinesgleichen zu Ende.

Peter Rymann


Führung durchs Läckerlihuus

Ein süsser Nachmittag

Einen solchen Andrang hatte niemand vom Vorstand erwartet.  52 Personen wollten sich das Geheimnis der Herstellung des Basler Läckerlis erklären lassen. Zuerst richtete der Präsident an die Anwesenden einen Appell zusammen zu bleiben und zusammenzurücken. Die zwei Männer, die uns den Betrieb erklären, sind ohne Mikrofon ausgerüstet. Die Geschichte des Läckerli ist folgende: 1903 wollte Confiseur André Klein aus Meiringen nach Amerika auswandern. Er machte in Basel einen Zwischenhalt und las in einer Zeitung, dass Leopold Mosetter an der Breisacherstrasse einen Partner für sein Geschäft suche. André Klein trat in Verbindung mit Mosetter und sie wurden sich einig. Es wurde in der Backstube bald eng und man zog nach Münchenstein in eine ehemalige Baumwollspinnerei. Im Januar 1945 zerstörte ein Brand den gesamten Betrieb. Unter grossen Anstrengungen sämtlicher Mitarbeiter konnte ein Jahr später der Betrieb wieder aufgenommen werden. 1954 wurde der erste Laden an der Gerbergasse in Basel eröffnet und die Spezialitäten präsentierten sich auch erstmals an der Muba. 1994 wurde die in Gelterkinden ansässige Produktion von Rahmtäfeli erworben. 2007 kaufte Miriam Blocher den Betrieb und führt ihn als Geschäftsführerin und Inhaberin weiter. Es entstanden Pläne zur Zusammenführung der beiden Standorte und die Inhaberin baute in Frenkendorf eine neue Produktionstätte. Die äussere Form des Gebäudes erinnert an eine grosse Blech-Läckerlidose.

Die Spedition und die Verpackung war die erste Station der Führung. Eine Abteilung mit viel Handarbeit. Die Führung ging weiter nach oben und sämtliche Stationen zur Geschichte wurden in Tafeln oder Kurzfilmen erklärt. Heute werden neben den Läckerlis auch noch viele andere Süssigkeiten hergestellt: Waffeln, Pralines, Rahmtäfeli usw. Alle Spezialitäten werden in verschiedenen Variationen produziert und überall standen Versucherlis zu Degustation bereit. In einem Fenster konnte man sehen, wie diese Basler Spezialität in einem 24 Meter langen Ofen gebacken und über ein 240 Meter langes Band abgekühlt wird, bis es zu Weiterverarbeitung geht. Ein Läckerli hat die Masse 35 x 50 mm und 10 mm dick. Zum Schluss erhielt jeder Teilnehmer noch ein Bhaltis. Die Teilnehmer wissen heute, was es braucht, um diese Nascherei herzustellen.

Die nächste Veranstaltung ist der 13. Dezember, Klaushock mit Lottomatch.

Heinz Ritter


Pensionierte Zentralschweiz: Mit Kapitän Ueli auf hoher See

 

An der Herbstversammlung am 20. November liessen sich die Zentralschweizer Pensionierten  von Ex-Seemann Ueli Pauli auf die Weltmeere entführen. Vor seiner Zeit bei der Post hatte Ueli über zwanzig Jahr im Gastgewerbe gearbeitet, davon drei Jahre als Matrose und Steward auf dem Pazifik und dem Atlantik. Mit einem Film ab DVD, mit entsprechender Hintergrundmusik, entführte er uns mit dem MS (Motorschiff) Cassarate nach Japan, Thailand, durch die Strasse von Malakka usw. Von dieser Fahrt zeigte uns Matrose Ueli das Schauspiel der Äquatortaufe, die alle Seemänner über sich ergehen lassen müssen beim erstmaligen Queren des Äquators: ein etwas makabres Schauspiel. Ganz anders Uelis Wirken auf dem Kreuzfahrtschiff TS (Turbinenschiff) Hamburg, mit dem er während drei Monaten eine etwas elitäre Gesellschaft und Schickeria zwischen Hawaii und Acapulco und durch den Panama-Kanal in die Karbiik begleitete. Selbstverständlich hatte Ueli auch sein Seemannsklavier dabei und unterhielt und vor der Versammlung und während des Apéro-riches mit La Paloma und anderen Evergreens.

Die traktandierten Geschäfte der Versammlung gingen innert 20 Minuten über die Bühne. Mit 25 Eintritten, 22 Austritten und leider auch neun Todesfällen bilden nun 587 Pensionierte die IG Pensionierte Zentralschweiz. Das Budget 2018 wurde einstimmig genehmigt und die Anwesenden nahmen Kenntnis vom attraktiven Jahresprogramm 2018: GV am 18. April, Migros-Besichtigung zum zweitenmal am 24. April, der Ausflug ins Bündner Oberland am 7. Juni, ein Herbsttreffen an der „Rue de Blamage“ in Luzern und die Herbstversammlung am 21. November. Zwischen dem 20. Februar und 28. April bieten sechs Kolleginnen und Kollegen im Regionalsekretariat wiederum das Ausfüllen der Steuererklärung am PC an. Im laufenden Jahr haben über hundert Syndicom-Mitglieder diese Dienstleistung genutzt.

Franz Baumann (Text und Fotos)


Pensionierte Basel Post: Wanderung nach Sissach

Bei kühlem Wetter trafen sich 22 Kolleginnen und Kollegen mit Ehefrauen oder Partner/innen auf der Passarelle. Der Wanderleiter verteilte den Anwesenden die Menü-Vorschläge und zog sie wieder ein, nachdem jeder sein Essen bestellt hatte, damit er es an das Restaurant Sonne weiterleiten konnte. Während der Wanderung gab er sie wieder zurück, damit alle wussten, was sie bestellt hatten.

Am Ausstiegsort Lausen warteten noch zwei Kolleginnen und Kollegen. So waren wir dann 26 Wanderinnen und Wanderer. Im Restaurant Sonne in Sissach warteten nochmals fünf Kollegen, so dass wir von 31 Kolleginnen, Kollegen und Ehefrauen an dieser Wanderung erzählen dürfen. Einige Kollegen liessen sich entschuldigen.

Gegen 18 Uhr löste sich die muntere Schar auf. So blieben nur noch die vier hungrigen Jasser übrig. Ich als Wanderleiter bin ob der grossen Teilnahme sehr erfreut und hoffe bei der nächsten Wanderung auf gleichen Erfolg.

Euer Wanderleiter Othmar



Retraite der IG Pensionierte in Bellinzona

Die 7. Retraite der IG Pensionierte fand vom 24. - 26.10.2017 zum 2. mal in Bellinzona statt.

Die Mitglieder der IG Pensionierten kommen aus allen 4 Landesteilen unserer Schweiz. Aus  der Zentrale waren Patrizia Mordini von der Geschäftsleitung und Verantwortliche für uns Pensionierte, Christian Capacoel, Verantwortlicher für die Kommunikation und Astrid Pulver, unsere Sekretärin, anwesend.

Am Mittwoch Morgen begann Roland Gutmann die Sitzung mit der Begrüssung der Teilnehmer. Anschliessend gingen wir zur Tagesordnung über. 
Das Thema war Kommunikation, WEB First. Christian Capacoel präsentiert uns das neue Magazin der Syndicom, das die Zeitung ersetzen soll.
Für die Pensionierten ist es aber wichtig eine Zeitung in den Händen zu haben. Deshalb wurde, auf unsere Intervention, in der Geschäftsleitung beschlossen, 6 mal pro Jahr eine Zeitung mit maximal 8 Seiten in dreisprachiger Ausgabe dem Magazin beizulegen. 

Nun wurde in drei Gruppen, d.h. eine deutsch-, eine französisch- und eine italienischsprachige, eingeteilt. Es wurden Ideen gesammelt, wie die Zeitung gestaltet werden soll. Hier wurde klar, dass die Zeitungsgrösse von den jeweilig vorhandenen Artikeln abhängig ist, also 4 - 8 Seiten. Dies ist aber auch abhängig wieviele Artikel wir von den pensionierten Mitgliedern erhalten.

Danach gingen die Geschäfte gemäss Traktandenliste weiter.

Am Abend durften wir eine Präsentation von Frau Flavia Marone, Präsidentin und Juri Clericetti, Direktor des Tourismus von alt und neu Bellinzona  mit den schönen Tälern,  geniessen.

Am Donnerstagmorgen geht es mit der Traktandenliste weiter. 
Am Schluss werden die vier zurückgetretenen KollegInnen verabschiedet. Dies sind: Ruth Brunner, Gabriel Cuany, Claude Kemm und Michel Meylan. Claude Kemm überreicht Ernesto ein Fondue aus dem Wadtland, das sie (Ernesto und Gianni) zusammen geniessen sollen.

Danach hält Johannes Schüpbach aus Münsingen, ehemaliger Präsident von Bern Post und ZV-Mitglied in der PTT-Union ein Referat. Er wurde von Roland Gutmann dazu eingeladen.
Er sieht sich selbst als unbequemer Zeitgenosse. Mit dem, das er vorbringen werde, seien wohl nicht alle von uns einverstanden. Die Zukunft von älteren Menschen sähe nicht gut aus. Das krasse Umkrempeln von AHV, Renten usw. mache ihm Sorgen und er sieht eine Armutsfalle voraus. Wir müssten dies verhindern und die Gewerkschaften müssten sich vermehrt um solche Anliegen kümmern. Syndicom macht ihm diesbezüglich Sorgen. Die Zentrale entferne sich zunehmend vom direkten Kontakt zu den Mitgliedern. Er stelle sogar Machthunger fest. Die vergangenen Fusionen hätten dies gefördert. Die neuen Strukturen werden kostenmässig ins Unendliche laufen. Die Zeitung als Leitmedium werde durch das Internet verdrängt. Das neue syndicom-Magazin versuche, die Leserschaft umzuerziehen und Fremdwörter verdrängten die gute alte deutsche Sprache. Die Verantwortlichen sähen sich in einer neuen digitalen Gesellschaft und die Mitglieder hätten ausschliesslich zu kuschen. Die Verantwortlichen von syndicom hätten sich doch für die Mitglieder einzusetzen. Er stellt jetzt zwar ein gewisses Einlenken fest, beispielsweise mit der neuen „RentnerInnenzeitung“. Mit der neuen Bezeichnungen „IG Pensionierte“ hat er Mühe, denn deren Mitwirken sei eingeschränkt, ja sogar abgekoppelt. Immerhin sei ein Drittel der Mitglieder von syndicom  Pensionierte. Dieser Drittel dürfe nicht nur als Anhängsel wahrgenommen werden. Der Mitgliederrückgang sei prekär. Die heutigen Werktätigen verweigern sich leider der Gewerkschaft. Viele betrachten dafür die Flüchtlinge als Prügelknaben, ja gar generell die Ausländerinnen und Ausländer. Mit polemischen und verführerischen Versprechen der Rechtspopulisten versuchen letztere, die Gesellschaft zu verunsichern. Die IG Pensionierte habe, so wie sie sich jetzt gibt, ausgedient. Sie müsse ein vollständiges Statut innerhalb von syndicom bekommen. Die Zentrale sei ein aufgeblähter Apparat, der den Strukturen einer Gewerkschaft nicht entspreche. Der Mitgliederschwund komme nicht von ungefähr, weil viele den Populisten auf den Leib kriechten. So nähmen die Populisten immer mehr den Platz der Gewerkschaften ein. Wir müssten uns gegen diesen Teufelskreis wehren. Wir seien träge geworden. Johannes Schüpbach hätte heute eigentlich zuhause in Bern bleiben können, aber er wehrt sich gegen die Lethargie und kämpft weiter. Wir müssten eine politische Organisation werden, die das Wort „gewerkschaftliche Solidarität“ verdient. 
Er dankt für die Einladung und wünscht uns alles Gute.
Für Alain Michaud war es eine Freude, Johannes Schüpbach zuzuhören. Es brauche Mut, solche Meinungen zu äussern. Alain möchte, dass die Inhalte des Vortrags in der ersten Pensioniertenzeitung erscheinen würden. 
Gianni Chopard und Ernesto Fenner danken für das engagierte Diskutieren an der diesjährigen Retraite. Sie geben allen Teilnehmenden ein Erinnerungsgeschenk mit auf den Heimweg. 
Unser Dank geht an die Organisatoren Gianni Chopard und Ernesto Fenner, ebenso an den Präsidenten der Pensionierten Tessin Caravatti, an Redaktor Giovanni Valerio, an das Regionalsekretariat Nicola Morellato, wie auch an Bubi.

Zum Abschluss offerierten uns die Pensionierten des Tessins einen feinen Apéro.


Basel - Medien: Bodenseefahrt

Das Ende der Welt? Ein Ausflug auf den Pfänder und zu den Sandskulpturen

Die Welt ging unter. Zumindest schien es so, als wir durch den prasselnden Regen in Richtung Osten rasten. Es schien, als wolle unser Chauffeur dem tobenden Wetter so rasch wie möglich entkommen. Links und rechts des nassdunklen Bandes der Autobahn schwappte das Wasser über Wiesen, Strassen und Plätze. Unwillkürlich hielt man Ausschau nach Noahs Arche.

Und dann blinzelte plötzlich die Sonne zwischen dicken, schweren Wolken hindurch und riss die unheilschwangere, düstere Landschaft ans Licht der Hoffnung. Plötzlich wurde man auch gewahr, dass der Chauffeur gar nicht so schnell fuhr. Allein die ans Fenster prasselnden dicken Regentropfen und das stetige Zischen der die regennasse Fahrbahn durchpflügenden Reifen hatten diesen Eindruck erweckt.

Das Licht der Hoffnung – ja, beim Anblick der blinzelnden Sonne kam die Hoffnung auf, dass unser Ausflug auf den Pfänder vielleicht doch nicht so ganz ins Wasser gefallen war. Leider behielten die Wolken die Oberhand und verbannten nach kurzer Zeit die Sonne wieder hinauf, hinter das tief hängende Regenband. Wie die Brandung am Strand, wogten die Schauer immer wieder heran und verdeckten das strahlende Rund am Firmament.

Zumindest unterbrach das Wetter die Benetzung der Welt, als wir an der Talstation der Pfänderbahn aus dem Bus stiegen und hinauf, die Seile der Bergbahn entlang blickten, in der Hoffnung, die Bergstation zu entdecken. Doch die dicken, stählernen Trossen verschwanden schon nach wenigen Metern im wabernden Nebel.

Walti Roth machte sich derweil auf, um alles für unsere Fahrt der Sonne entgegen zu organisieren. Einige Minuten nur mussten wir auf die Abfahrt der grossen Gondel warten, dann ging die Fahrt los. Überraschenderweise wich der Nebel vor der Gondel zurück und der Blick auf die Stadt und den See unter uns, blieb einigermassen frei. Doch der freie Ausblick war nicht lange wichtig, denn nur wenige Meter nach der Bergstation schälten sich die Umrisse des Bergrestaurants aus dem Nebel. Ab und zu hörte man leise einen Magen knurren und so war die kurze Distanz zu den für uns reservierten Tische schnell überwunden.

Ausgelassen und zufrieden schallten die Sprüche und Gespräche durch den grossen, hohen Speisesaal, nur unterbrochen von leisem Kauen und genüsslichem Schlürfen. Allgemein kann man festhalten, dass das ortstypische Essen auf breite Zustimmung stiess. Über das Dessert legen wir den Mantel des Schweigens. (Es geht das Gerücht, dass vereinzelt heute noch daran gekaut wird…)

Während des Essens wogte vor den grossen Fenstern der Nebel immer wieder hin und dann wieder her, rissen die Wolken auf und gaben den Blick auf den tief unter uns liegenden Bodensee und weidende Hirsche und Rehe frei, nur um nach wenigen Minuten wieder alles mit seiner grauen Düsternis zu überdecken.

Nach dem Essen, das Wetter schwankte zwischen kurzen trockenen Abschnitten und hinterhältigen, nassen Regenschauern, nutzten einige unentwegte Abenteurer die Gelegenheit vor der Rückfahrt, um die Fauna der hiesigen Alpenregion im umliegenden Park zu entdecken. Leider waren aber auch die Tiere vom herrschenden Wetter nicht sehr begeistert und zogen es vor, an einem geschützten Ort bessere Zeiten abzuwarten. So war es Glück, wenn man einen der scheuen Vierbeiner entdecken konnte.

Die Rückfahrt, hinab in die Niederungen der österreichischen Alpenlandschaft glich einer Fahrt durch Zuckerwatte. Manch einer dachte wohl an einen Stephen-King-Film, wenn sich die Gondel beim Passieren eines Stützmastes kurz schüttelte und draussen nichts anders zu sehen war, als wabernder, grauer Nebel.

Erleichtert verliessen wir schliesslich an der Talstation das eine stählerne Behältnis (die Gondel), nur um kurz darauf das andere (den Bus) wieder zu besteigen. Warm und trocken führte uns unser Chauffeur dann nach Rorschach (hat mit dem gleichnamigen Test nicht zu tun!), wo wir uns die Sandskulpturen, direkt am Seeufer zu Gemüte führen durften. Die meisten wenigstens. Ein paar wenige begnügten sich mit warmen oder kalten Flüssigkeiten im Zelt, und verpassten dabei faszinierende Skulpturen, geschaffen von Teams aus verschiedenen Ländern, allein aus Sand modelliert. Mannigfaltige Themen wurden auf meisterhafte Art phantasievoll umgesetzt. Wahrscheinlich war sogar das Wetter davon beeindruckt, denn es vergass für ein paar Minuten seine garstige Seite zu zeigen, so dass wir trockenen Hauptes von einer Skulptur zur nächsten spazieren konnten.

Schliesslich traf sich dann doch praktisch die gesamte Gruppe im Verpflegungszelt, wo man sich für den ersten Teil der Rückreise nach Basel, auch innerlich etwas benetzte.

Dank langjähriger Erfahrung wusste unser Chauffeur, dass wir unmöglich den ganzen Weg nach Basel durchhalten würden, ohne noch einmal unsere Hände an einem kalten Glas Bier zu kühlen oder einer heissen Tasse Kaffee zu wärmen, und entliess uns nach ein paar Kilometern noch einmal an einer Autobahnraststätte in temporär begrenzte Freiheit.

Es dauerte dann noch eine Weile, bis alle die Toiletten besichtigt (und benutzt!) hatten. Dafür verlief der Rest der Heimfahrt ruhig und ereignislos, während hinter uns die Welt in den Fluten, im Chaos und Elend versank. Doch das ist eine andere Geschichte.

Text und Bilder: Andreas Schaub

(Fotos anklicken zum vergrössern)


Basel Post: Oktober-Wanderung 2017

Bei angenehmem Herbstwetter - es war fast zu warm - trafen sich 20 Kolleginnen und Kollegen mit Partnern an der Tramhaltestelle in Kleinhüningen.

Mit zehn Minuten Verspätung ging es dann los Richtung Lange Erlen. Zwei Gäste mussten uns nachspringen, weil der Zug von Laufen Verspätung hatte. So ging es im zügigem Schritt nach Riehen. Beim Eisweiher entschied ich, mit den Jüngeren eine Zusatzschlaufe zu machen. Die Älteren gingen auf direktem Weg ins Restaurant „Sängerstübli“, wo wir herzlich empfangen wurden.

Zwei Kolleginnen und zwei Kollegen warteten im Restaurant auf uns, zwei weitere gingen direkt nach Hause; so waren wir 22 Personen, die dann gemütlich zusammensassen. Was mich besonders gefreut hat: Vom Sektor 2 und 3 nahmen  sieben Kolleginnen und Kollegen teil. So gegen 18 Uhr löste sich die muntere Wanderschar auf, und so blieben nur noch die Jasser übrig. Ich hoffe, es sind alle gut nach Hause gekommen.

Euer Wanderleiter Othmar


Bilder der Wanderung


Basel-Medien: Kleinhüningen – eine Führung in die Vergangenheit

An einem sonnigen und warmen Mittwochnachmittag interessierten sich 32 Kolleginnen und Kollegen für die Geschichte von Kleinhüningen. Unser Präsident hatte Peter Habicht engagiert, der uns mit Humor und fesselnden Erläuterungen durch das ehemalige Fischerdorf führte.

Kleinhüningen war früher eine selbständige Gemeinde im Kanton Basel. 1908 wurde sie zur Stadt eingemeindet und als Quartier Kleinhüningen weitergeführt. Die Führung begann mit dem Restaurant zum Schiff, das mit Wandmalereinen verziert ist.  Es stellt die Berufe dar, die um 1900  ausgeübt wurden. Fischer, Wäscherinnen und Bauern. Zum Beispiel wurde die Wäsche früher von besser gestellten Baslern in Kleinhüningen gewaschen. Das weiche Wasser der Wiese, die im Schwarzwald entspringt, erzielte bessere Ergebnisse.

Weiter ging es zum heutigen Pfarrhaus. Diese schöne Villa wurde von dem Basler Geschlecht  Iselin erbaut. Sie haben in ihrem Familienwappen Drei Rosen. Die heutige Drei-Rosen-Brücke über den Rhein geht auf diesen Namen zurück. Auch wuchs der berühmte Psychiater C. G. Jung als Sohn des Dorfpfarrers in diesem Hause auf. Nächstes Ziel war der Kronenplatz. Hier stand früher das Restaurant zur Krone mit dem Wirt Namens Bürgin. Sein Einfluss ging soweit, dass die Linie 4 der BVB direkt vor seinem Restaurant endete. Vorbei an den letzten existierenden Fischerhäuser ging es zur Dorfkirche. Sie wurde  im Barockstil erbaut. Auf der Nordseite sind Kanonenkugeln eingemauert. Sie stammen von der Beschiessung durch die Truppen Napoleons um 1815.

Das Schifferhaus, ein  Landsitz der Familie Clavel-Merian wurde auch besucht. Diese prachtvolle Villa wird heute als Schule genutzt. Zum Abschluss überquerten wir noch die Geleise der Tramlinie 8, sie führt heute nach Weil. Hinten beim Hafenbecken 2 befindet sich das Gelände der IWB. Hier wurde vor Jahren versucht, Erdwärme zu Nutzen. Sie musste aber nach verschiedenen Erdbeben abgebrochen werden. Ein verdienter Applaus erhielt Peter Habicht zum Schluss und man begab sich ins Restaurant Schiff zum Umtrunk. Wir genossen auf der Gartenterrasse die letzten Sonnenstrahlen und konnten uns noch lange über das Gesehene unterhalten.

Nächster Anlass ist die Besichtigung des Läckerlihuus in Frenkendorf am 15. November.

Text:       Heinz Ritter
Bilder:     Rosmarie Gerber

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