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Franz Baumann, St. Niklausengasse 23, 6010 Kriens, baumannfr[at]bluewin.ch

Sektor 3
Rosmarie Gerber, Birsweg 13, 4143 Dornach, gerberros[at]icloud.com

Senden Sie bitte Ihren Bericht als Word-Dokument und allfällige Fotos im JPG-Format an obige Adressen. Besten Dank!

Sommerwanderung im Laufental

Am 5. Juli 2017 wanderten wir von Le Roselet nach Soyhières und von dort zur Vorbourg.

Es war wieder ein sehr heisser Tag, genau wie bei der Vorwanderung. Da es jedoch alles der Birs entlang bis Soyihères ging, war alles eben, bis zu einem kleinen Aufstieg über die Matte. In Soyhières wartete uns ein kleines Grüppchen wartete hier, um noch jemand von uns Wanderern mit dem Auto mitzunehmen, denn von hier geht es steil aufwärts.

Wir Wanderer nahmen den Aufstieg in Angriff, die Andern fuhren mit dem Auto zum Restaurant auf der Vorbourg. Der Aufstieg ist zum Teil schon etwas streng, er wird jedoch mit einer schönen Aussicht belohnt.

Oben angekommen, sitzen die Autofahrer natürlich schon bei einem kühlen Bier im Garten. Es dauerte jedoch nicht lange, bis auch wir unser Bier oder einen kühlen Wein geniessen konnten. Der clevere Wirt passte das Essen dem heissen Wetter an. Statt dem bestellten Braten mit Pommes Frites und Gemüse, servierte er uns gemischter Salat, Vitelli Donato mit Pommes Frites und zum Dessert Panna Cotta mit Himbeeren, es schmeckte herrlich. 

Nach dem Essen hatten wir noch eine sehr interessante Führung in der Chapelle de Vorbourg. Eine Klosterfrau aus Soyhières brachte uns die ganze Geschichte über die Kapelle bei. Sie war eine sehr interessante Frau, sehr weltlich und konnte lebhaft erzählen.

Danach nahmen wir den Abstieg nach Delémont unter die Füsse. Es war wieder sehr heiss und wir freuten uns auf ein kühles Getränk, bevor wir den Zug nach Basel bestiegen.

 

Text und Bilder: Rosmarie Gerber

Die Birs
Ein kurzer Halt...
...und schon geht's weiter
Nach Soyhières kommt der Aufstieg...
...vorbei an schönen Feldern...
...mit schönen Kornblumen bei der Vorwanderung
Schon zeigt sich im Hintergrund die Vorbourg
Ein schöner Tisch nur für uns
Die Kapelle
Gespannt hören wir der Schwester zu
Jetzt wandern wir nach Delémont hinunter
Angekommen! Und jetzt ein kühler Drink!
Dann fahren wir mit der S3 nach Basel

Pensionierte Zentralschweiz: Frühlingsausflug zum Mont Vully und nach Murten


Mit 75 in Horw, Kriens und Luzern zugestiegenen Gästen verliess der zweistöckige Gössi-Car am 7. Juni pünktlich am 8 Uhr die Zentralschweiz Richtung Westschweiz. Petrus hatte uns schon seit Längerem schönes Wetter versprochen. Und dieses traf denn auch ein, vor allem ab Mittag. Im Restaurant "Urs und Viktor"  genossen wir Kaffee und Gipfeli.

 

Die anschliessende Fahrt um die Bielersee wurde zu einem tollen Erlebnis und pünktlich trafen wir dann im Restaurant Mont Vully ein. Der Berg zwischen dem Murten- und Neuenburgersee bescherte uns eine klare Sicht auf die Alpenberge. Die Fotografen nutzten die Gelegenheit, ihre Lieblingsmotive bildlich festzuhalten.

 

Um 14 Uhr fuhren wir weiter nach Murten. Dort wurden uns zwei Stunden zur freien Verfügung geschenkt. Einige flanierten durch das schmucke Städtchen und ein paar fragten sich: Warum kann dieses Bijou nicht autofrei werden? - Die super Fernsicht lockte viele auf die Ringmauer, die einen wunderbaren Ausblick auf den Mont Vully freigab. Natürlich durfte auch etwas Flüssiges genossen werden, in Form von Weisswein - natürlich einer vom Mont Vully - oder auch Kaffee, Tee oder was auch immer.


Um halb fünf war dann wieder Treffpunkt beim Gössi-Zweistöcker. Wir fuhren zurück durchs Seeland, dann vor Bern auf die Autobahn Richtung Interlaken und via Brünig in die Zentralschweiz. Man hörte nur Positives über den Ausflug und die Organisatoren sind deshalb überzeugt, gute Reiseziele ausgewählt zu haben.

Franz Baumann

Mont Vully: prächtige Fernsicht in die Berner Alpen
Vierzig Gäste tafelten im Pavillon, 35 im Restaurant Mont Vully.
Zum Essen gehörte für viele ein Wein aus der nahen Umgebung.
Danke für das Gastrecht!
ein Tag lang mit diesem Gössi-Car unterwegs
Das Städtchen Murten ... warum nicht autofrei?
phänomenaler Blick über die Dächer von Murten auf den Mont Vully
der totale Ausblick nordwärts

Basel Medien - Belfort und Ronchamp

Der zweite Ausflug  in diesem Jahr war wieder gut besucht. 43 Personen kamen mit auf den Ausflug nach Belfort und Ronchamp. Die Fahrt mit dem Bus durchs Sundgau führte durch malerische Dörfer über Altkirch nach Belfort. Der Vorstand hatte bei der Vorbereitung eine Altstadtführung vereinbart. Doch die Führung begann, zur Ueberraschung aller auf der Zitadelle von Belfort. Diese wurde vom berühmten Architekten Vauban erbaut. Man blickte über die gesamte Stadt und uns wurde die Geschichte von Belfort erläutert. Nach dem imposanten Rundblick stieg man langsam hinunter zum Monument des Löwen von Belfort. Erbaut von dem berühmten Bildhauer Auguste Bartholdi. 22 Meter breit und elf Meter hoch aus rotem Sandstein. Vom  gleichen Erschaffer ist die Freiheitsstatue von New York. Zum Schluss der Führung landeten wir auf dem Place d’Armes wo auch die Stadtführung endete. Nach kurzem Spaziergang in die Innenstadt wurden wir im Restaurant kulinarisch verwöhnt. Alle waren sehr zufrieden, was der Vorstand ausgesucht hatte.

 

 

Um halb drei Uhr fuhren wir weiter nach Ronchamp um der Kapelle Notre Dame du Haut vom Architekten Le Corbusier einen Besuch abzustatten. Ein Kunstwerk der Moderne ist diese Kirche. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden wir rund um die Kirche und den Innenraum geführt. Eindrücklich sind die Fenster innen, die ein Lichtspiel hervorrufen, einfach ein Meisterwerk.

2009 wurde die Anlage mit einem Kloster erweitert. Mit der Ausführung wurde Renzo Piano beauftragt. Das Kloster fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.

 

 

Um fünf Uhr war Rückfahrt nach Basel. Die zufriedenen Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Aussteigen in Basel zeigte: der Tag war ein voller Erfolg und mit vielen Eindrücken, kulinarisch wie geschichtlich, kehrten alle nach Hause zurück.

 

 

Text:     Heinz Ritter

Bilder:   Rosmarie und Iris

Basel - Medien, Fahrt ins Emmental - Besuch der Aphornmacherei auf dem Knubel bei Eggiwil und des Sensoriums in Rüttihubel-Bad

Alphorn und Sensorium

Ausverkauft war dieses Mal der Ausflug ins Emmental. Wir mussten sogar Absagen erteilen. Das freut natürlich den Vorstand. Punkt acht Uhr fuhr der Car mit den Anwesenden am Basel Bahnhof ab und auf direktem Weg nach Eggiwil.  Sonne, Schneetreiben und Regen begleiteten uns auf der Hinfahrt. Die Alphornmacherei Bachmann liegt auf dem Knubel, wie der Name sagt, auf einem Hügel oberhalb Eggiwil. Eine schmale Strasse führt uns zum Zielort, sogar der Bus musste einen Umweg fahren, damit wir ohne Schaden den Ort erreichten. Weil wir so früh aufstehen mussten, gab es zuerst Kaffee und Gipfeli. Nachher genossen wir die Vorstellung von Hansruedi Bachmann. Er führte uns gekonnt in die Geheimnisse zur Herstellung des Alphorn ein. Er erzählte uns wie er zum Alphornmachen gekommen ist und was es braucht für die Herstellung eines Horns. Das Holz muss mindestens fünf Jahre nach dem Holzschlag gelagert und getrocknet werden. Und es braucht sogenanntes Mondholz, das ist Fichte die in einem bestimmten Zyklus des Mondes geschlagen werden muss. Eine Präsentation die am Schluss einen grossen Applaus erhielt.

Nun folgte der zweiteTeil des Emmentals-Ausfluges. Eine kurze Fahrt zum Rüttihubel-Bad. Hier wurden wir zuerst kulinarisch verwöhnt. Ein feines Mittagessen mit Rösti, Trueber Geschnetzeltem mit Marktgemüse und als Dessert eine Süssmostcreme. Um halb drei Uhr zügelten wir zwei Stockwerke hinunter ins Sensorium. Aufgeteilt in zwei Gruppen zeigte man uns sensorische Geheimnisse mit Farblampen, Gongs usw. Eine Führung die grosses Staunen hervorrief.

Um vier Uhr fuhren wir wieder retour ab. Kurz nach Bern erhielt der Chauffeur eine Meldung über Radio, dass sich auf der Autobahn ein grösserer Unfall ereignet hat. So entschloss er sich, den Weg über Biel und die neueröffnete Transjurane zu fahren. Kurz nach Biel fing es an zu schneien und wir fuhren sicher via Délémont  zurück nach Basel. Ein Ausflug der allen viel Freude gemacht hatte.

Text:    Heinz Ritter

Bilder: Rosmarie Gerber

Zuerst gibt es Kaffee und Gipfeli
Danach geht es in den oberen Stock in die Alphornmacherei
Es ist alles frisch verschneit, im Vordergrund blühender Apfelbaum
Halbferziges Alphorn
Hansruedi Bachmann erzählt uns die Familiengeschichte der Aphornmacherei
Alle hören gespannt zu
...später auch den Vorführungen
Er zeigt und erklärt uns Schritt für Schritt wie das Alphorn gemacht wird
Die Werkstatt
Zufriedene Kollegen bei der Überfahrt nach Rüttihubel-Bad
Im Sensorium beim Gong
Wir lauschen den Klängen
Kinder, die das Gleichgewicht üben
Ein Experiment mit Sand
Diesen Stein kann man durch reiben zum Klingen bringen
Im Raum Licht und Schatten
Hier führt er uns vor, wie farbiger Schatten entsteht.

Pensionierte Zentralschweiz: Generalversammlung vom 25. April 2017


Mit Frau Sylvia Egli von Matt hatten die Zentralschweizer Syndicom-Pensionierten an der GV vom 25. April 2017 eine kompetente Referentin aus den eigenen Syndicom-Reihen zu Gast. Die Journalistin, Ombudsfrau, Vizepräsidentin der Eidg. Medienkommission, frühere Direktorin des Medienausbildungszentrums zeigte uns die Hintgergründe der Medienarbeit auf, redete mit uns über die Gefahren neuer Medien wie Facebook oder Twitter und über den bewussten Umgang in der modernen Kommunikation.


Die Generation der heutigen Pensionierten gehört noch zu den Leserinnen und Lesern der gedruckten Zeitungen, ein Medium, das leider immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird durch Internet-Medien, die kaum kontrollieren werden können und die deshalb oft so genannte Fake-News verbreiten.


In der Fragerunde kamen vor allem die Radio- und TV-Programme und die unterschiedlichen Wertehaltungen von einzelnen Zeitungen zur Diskussion. Die Initiative "No Billag" ist ein schlechter Scherz, denn die Billag ist allein für den Einzug der Gebührengelder zuständig. Die Initiative bezweckt eigentlich die Abschaffung der SRG. Auch das Wirken der SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ist fragwürdig, gehört sie doch zu einer Geschäftsleitung, die Werbegelder für eine internationale (ausländische) Firma generiert und so - eigentlich nich typisch SVP - Werbegelder ins Ausland fliessen lässt. Jedenfalls geniesst die SRG bei den Syndicom-Pensionierten einen hohen Stellenwert, der nicht mit einer populistischen Volksinitiative geschwächt werden soll.

Die statutarischen Geschäfte gingen schnell „über die Bühne“ im historischen Bannersaal der Wirtschaft zum Luzerner Schützenhaus. Der Vorstand der Zentralschweizer Pensionierten setzt sich zusammen aus den wieder kandidierenden Franz Baumann, Präsident, René Chollet, Finanzen und Mutationen, Heidi Menger, Protokoll,
und Helen Wanderon. Giancarlo Gabaglio wurde für seine jahrzehntelange Arbeit als Revisor geehrt und würdig verabschiedet. Als sein Nachfolger wurde Jürg Kläntschi gewählt. Die Regionalgruppe Zentalschweiz zählt 593 Mitglieder.

Über 70 Pensionierte liessen sich über die Medien informieren.
Syndicom-Kollegin Sylvia Egli von Matt als äusserst kompetente Referentin
Regionalsekretär Peter Spichtig informierte über die aktuellen gewerkschaftlichen Probleme
Kollege Ueli Pauli wird an der Herbstversammlung über seine Seefahrer-Vergangenheit berichten und dazu - wie heute - musizieren.
Im Anschluss an die Versammlung wurde dem geselligen Beisammensein gefrönt.
 

BVB-Werkstätten Besichtigung - Basel Medien

32 Personen besichtigten am 15. März 2017 die Hauptwerkstätte der Basler Verkehrsbetriebe (BVB). 

Das Depot Klybeck wurde am 14. April 1897 eröffnet und Ende 1907 als Hauptwekstätte in Betrieb genommen.

Hier werden Reparaturen vorgenommen und Unterhaltsarbeiten an den Trams durchgeführt.

Bis der heutige Bau 1 in Betrieb genommen werden konnte, gab es mehrere Bauetappen. Mit der Inbetriebnahme von neuen Tramgenerationen gab es auch immer wieder neue Herausforderungen betreffend Werkstätten und auch an das Werkstättenpersonal. In den Jahren 1979-80 entstand ein 5-stöckiger, 90 m langer Neubau. Im Neubau (Bau 1) fanden die diversen Abteilungen, wie Mechanische Abteilung, Luftapparatewerkstatt, Elektroabteilung inkl. Fahrzeugelektronik, Werkzeugmacherei und Lehrwerkstatt, Platz. Auch die Malerei, Sattlerei, Schreinerei, Magazine und Büros sind im Neubau.

So vielfältig die Abteilungen sind, sind auch die Berufe der Angestellten, Facharbeiter und Spezialisten. Bei jeder neuen Tramgeneration gibt es neue Herausforderungen verbunden mit permanenter Weiterbildung. Die BVB betreiben auch eine Lehrwerkstätte. Herr Ammann und Herr Utzinger führten kompetent durch die Hauptwekstätte.

 

Text:    Paul Stadler

Bilder: Walti

69. Jahresversammlung Basel - Medien

Am 15. Februar fand die 69. Jahresversammlung statt. 61 Personen nahmen daran teil, davon waren 37 Anwesende stimmberechtigt. Die Zusammenkunft fand erstmals im Restaurant Esprit im Gundeldinger-Quartier statt. Unser Präsident konnte folgende Gäste begrüssen: Roland Gutmann und Peter Rymann, Präsident und Vizepräsident IG Pensionierte Syndicom.  Zweier-Delegationen aus Zürich, Bern und Aarau sind auch angereist, ebenso aus Basel sind die Pensionierten-Gruppen Post und Telecom mit einer Zweier-Delegationen vertreten. In seiner Eröffnungsrede verzichtete der Präsident die Ereignisse auf unserem Planeten zu kommentieren. Er bemängelte, dass Leistungen bei der Syndicom abgebaut worden sind, zum Beispiel, dass das Regional-Sekretariat nicht mehr besetzt ist.

Das Protokoll des Aktuars und der Jahresbericht vom Präsidenten wurde verlesen und ohne Kommentar genehmigt. Zum Kassen- und Revisorenbericht gab ebenfalls keine Wortmeldungen.

Peter Rymann amtete als Tagespräsident für die Wahlen. Es stellte sich der gesamte Vorstand wieder zur Verfügung. Der Aktuar will aber nächstes Jahr zurücktreten.

Danach wurde das Mittagessen serviert und alle waren zufrieden. Nach dem Essen bedankten sich die erschienen Gäste für die Einladung nach Basel. Es sind auch keine Anträge eingegangen. Paul Stadler stellte zur Diskussion, dass das Essen an der GV von der Kasse bezahlt werden soll. Dafür sollen drei Veranstaltungen pro Jahr weniger im Programm erscheinen. Dieser Vorschlag wurde ohne Wortbegehren zur Kenntnis genommen. Anschliessend stellte der Präsident das Jahresprogramm 2017 vor und der Vorstand hofft auf rege Beteiligung.

Nach dem Dessert präsentierte Rosmarie eine Diaschau von den Veranstaltungen 2016. Es gab einen Riesenapplaus für diese tolle Arbeit.

Kurz vor 16 Uhr schloss unser Präsident die Sitzung mit dem Dank an alle Helfer und Helferinnen für die Mithilfe im ganzen Jahr.

Text:    Heinz Ritter

Fotos:  Rosmarie Gerber

Manfred kassiert ein
Die Frauenecke
Schon wieder am kassieren
Eine Übersicht....
Gäste
Der Vorstand ist beschäftigt
Alex hat auch etwas zu sagen.
Übersicht von der Bühne
Nun kann das Essen serviert werden
Walti und Ruth
Robi und Joe mit der Sektionspräsidentin Renate
Emil mit Walter und Ruth
Jochen mit Peter
Angeregte Diskussion
Diaschau über die Aktivitäten des vergangenen Jahres
 

Basel-Medien - Fondueplausch

Fondue-Plausch v. 27.1.2017  

Am 26.1.2017, 14:00 Uhr, fand unsere erste Veranstaltung in diesem Jahr statt. Nun ist es schon das vierte Mal, dass sich die Kolleginnen und Kollegen zu einem Fondue-Plausch trafen.

Die Organisatoren Iris und Heinz Ritter haben die Tische mit viel Liebe hergerichtet. Es stand alles schon bereit. Der Käse mit allen Zugaben waren schon im Caquelon. Wir mussten nur noch das Caquelon anzünden und rühren, bis das Fondue sämig war. Eine super Sache! Dazu wurde Weisswein und Tee serviert.

Das Schwyzerörgeli-Duo Werner und Jörg spielte dazu auf. Nach dem Essen wurde auch noch dazu getanzt.

Zum Dessert haben verschiedene Bäckerinnen feinen Kuchen gebacken, der fantastisch schmeckte. Nochmals vielen Dank an alle Bäckerinnen.

So ging wiederum ein schöner Tag zu Ende und Alle kehrten zufrieden heim.

Text und Bilder:  Rosmarie Gerber

Hier muss gerührt werden. Peter ist aktiv.
Die Stimmung ist gut
Das Schweizerörgeli-Trio, Werner und Jörg
Dölf schaut nur zu.
Sie wechseln sich ab.
Auch Heinz wartet.
Iris und Heinz, die Organisatoren.
Sie klatschen für das Orgel-Duo.
Manfred mit Jochen im Gespräch
Bernard, Cilli und Hans
In der Küche wird gearbeitet.
Hier wird geprostet.
Alle haben genug und sind zufrieden.
Hier lassen wir den Abend ausklingen.......
.....und können uns noch ohne Musik unterhalten.
 

Basel - Medien Klaushock mit Lottomatch

Am 14.12.2016 trafen wir uns zum alljährlichen Klaushock mit Lottomatch. Es waren 52 Kolleginnen und Kollegen anwesend.

Nach der Begrüssung von Paul Stadler wurde ein feines Essen serviert. Auch der Kaffee durfte nicht fehlen und dazu verteilte Lisa Fillanino jedem ein wunderschönes Änisbrötli, die sie in feinster Arbeit selbst hergestellt hat. Vielen Dank an Lisa. 

 

Nach dem Essen wurden die Tische vom Service-Personal abgeräumt und die Lottokarten wurden verkauft. Die Spannung steigt. Wer hat die besten Karten? Es gibt 5 Runden mit jeweils 8 Preisen und einer Trostrunde. Es hat sehr schöne Preise, wie z.B. Schinkli, Prosecco, grosse Salami, eine Seite Speck, Pralinée,etc. Es war wie immer, es gab solche, die konnten immer wieder "Bingo" rufen und andere hatten kein Glück. Aber am Schluss waren doch alle zufrieden, denn es ist ja ein Spiel, bei dem nicht alle gewinnen können. So freuen wir uns schon wieder auf das nächste Jahr.

 

Text und Bilder: Rosmarie

Basel - Medien Besichtigung UBS - Museum

Am 9. November besuchten 28 Interessierte das einzige Bankenmuseum

dieser Art in der Schweiz.

Das Museum umfasst eine einzigarte Sammlung aus mehr als 150 Jahren

Geschichte der grössten Bank in der Schweiz.

Im Museum gibt es viele Gegenstände zu sehen, z. B. ein Bankkontor aus

dem frühen 20. Jahrhundert, alte Büromaschinen, wie Diktiergeräte, Stenogeräte,

alte Telefonzentralen mit all ihren Stöpsel und Rechenmaschinen. Eine Rarität ist die Rechenwalze von der Firma Loga-Calculator mit einer Skalenlänge von 24 Metern. Damit liess sich bis auf 5 - 6 Kommastellen rechnen. Diese Rechenwalze wurde vor über 100 Jahren hergestellt. In den Geschäftsbüchern und alten Sitzungsprotokollen ist alles fein säuberlich notiert und das in einer wirklich schönen Handschrift. Auch die Goldwaagen fehlten nicht. Historische Fotografien und Dokumente zeigen die Entstehung und Entwicklung der Bank  

Das Museum bietet Aufschluss über die Wichtigkeit und Entwicklung der Informationstechnik für den Bankensektor, von der Lochkarte über Mainsframe und Laserdisk. Frau Schefer führte kompetent und mit der einen und anderen Anekdote durch die Ausstellung.

Text: Paul 

Bilder: Walter

Pensionierte Zentralschweiz: Ein Rückblick auf Schweizer Bahnen in der Philatelie

 

Pensionierte Zentralschweiz
Herbstversammlung vom 21. November 2016


Unser Syndicom-Kollege Guido Graf aus Cham entführte die rund 60 Pensionierten im Zentrum MaiHof in die Welt der "Schweizer Bahnen in der Philatelie". Briefmarken, Poststempel und Werbeflaggen aus der gesamten Postepoche wurden von Guido Graf mit analogen Bildern aus dem "echten Leben" hinterlegt. Erstaunlicherweise haben auch exotische Länder wie die Dominikanische Republik, Guinea Bissau, Gambia oder Paraguay Schweizer Bahnen in ihren Briefmarken abgebildet. Schauen Sie doch selbst in die folgenden Bilder, wie interessant und historisch die Philatelie sein kann.

Franz Baumann

rund 60 interessierte Syndicom-Mitglieder
kompetenter "Philatelie-Historiker" mit dem Flair für Eisenbahnen: Guido Graf aus Cham

IG Pensionierte - Retraite des nationalen Vorstands

Unser nationaler Vorstand  traf sich zur jährlichen Retraite im Hotel Unione in Bellinzona. Organisiert wurde sie in diesem Jahr von der Sektion Tessin.

Von Bern waren Patrizia Mordini, Vertreterin der Pensionierten in der Geschäftsleitung und Astrid Pulfer, Sekretärin, zuständig für die Pensionierten, anwesend.

Als Gäste waren anwesend: Franco Caravatti, Präsident der Sektion Tessin, Giovanni Valerio, Journalist und Herausgeber der Zeitung syndicom für das Tessin, Nicola Morellato, Regionalsekretär Tessin und Moesano und Kolleg Bubi. Wir danken ihnen für ihre Präsenz.

Unser Präsident, Roland Gutmann hat die Versammlung mit viel Kompetenz geleitet. Die Traktandenliste war reich bestückt, viele Fragen wurden diskutiert und wollten gelöst werden. ganz besonders wurde auch die zukünftige Zusammensetzung des nationalen Vorstandes für die nächsten vier Jahre diskutiert. Es stehen 5 Rücktritte an, für die bis zur nächsten Präsidentenkonferenz Ersatz gesucht werden muss. Es wird nicht leicht sein, die gute Mischung zu finden.

Die Organisation sowie das Programm waren super organisiert und die Gäste und IG-Mitglieder des Vorstandes gehen mit guten Erinnerungen an das Tessin nach Hause, auch wenn das Wetter nicht optimal war.

Auch der gemütliche Teil kam nicht zu kurz. Der Empfang im Rathaus mit einem Apéro am Mittwoch Abend, war sehr willkommen. Der Bürgermeister Mario Branda empfing uns sehr herzlich in der Tessiner Hauptstadt. Er begrüsste uns auf französisch und berichtete uns über die aktuelle und die zukünftige Geschichte der Stadt. Anschliessend durften wir das schöne Zimmer vom Bürgersaal im Rathaus und «Corte di Palazzo Civico» besichtigen.

Am Donnerstag hatte dann die Sonne ihren grossen Auftritt. Deshalb besichtigten wir das Castelgrande, bewunderten die schöne Aussicht über die Stadt und das Tal und benutzten die Gelegenheit ein Gruppenfoto von allen Anwesenden zu machen. Danach machten wir noch einen schönen Spaziergang durch die Altstadt.

Zum Abschluss hat uns die Sektion Tessin noch zu einem Apéro vor dem Mittagessen eingeladen. Jedes Mitglied durfte zum Andenken noch einen Grappa und einen Nussschnaps mit nach Hause nehmen.

Ganz herzlichen Dank für die sehr gute Organisation an Ernesto und Gianni.

 

Text: Rosmarie Gerber (Freie Übersetzung vom Text von Ernesto Fenner)

Text Bildlegenden: Ernesto Fenner

Bilder: Rosmarie Gerber

Nationaler Vorstand der IG Pensionierte
Von links nach rechts:
Gianni Chopard, Alain Michaud, Ernesto Fenner, Franz Baumann, Ernst Knaus, Claude Kemm, Rosmarie Gerber, Jean-Marc Herren (Übersetzer), Gabriel Cuany, Michel Meylan, Roland Gutmann (Präsident), Hans Schmid, Patrizia Mordini (Vertreterin der IG Pensionierte in der Geschäftsleitung), Heinz Thommen, Ruth Brunner. Abwesend: Rodolphe Aeschlimann und Peter Rymann
Die Organisatoren Gianni Chopard und Ernesto Fenner
Pietro, der Kellner, immer anwesend mit einem gutes Aug und... ein guter Tropf Merlot!
Wir warten mit Geduld auf's Essen
Übersicht vom Konferenzsaal
Von links nach rechts: Heinz Thommen, Astrid Pulfer, Patrizia Mordini und Roland Gutmann
Der Vorstand an der Arbeit
Mittagpause...
... aber es wird weiter diskutiert
Im Hintergrund das Rathaus
Piazza Collegiata
Die wunderschöne "Corte di Palazzo Civico"
In der mitte Bürgermeister Herr Mario Branda bei seiner Begrüssungansprache
Das Apéro ist bereit und wird bedient...
... und genossen
Schöner Blick im Bürgersaal-Zimmer
Ein Moment Pause wird auch geschätzt
Das Hotel Unione wo wir gastiert wurden
Patrizia Mordini
Astrid Pulfer
Einzigartiger Blick auf Castelgrande
Piazza del Sole und Castelgrande
Blick aus Castelgrande auf die Stadt
Zu Fuss auf dem Rückweg Richtung Altstadt
Schöne Aussicht auf die Gegend
Es geht Abwärts
Unter den Arkaden von Via Nosetto
Ein Blick auf Viale Stazione
Letztes Apéro im Hotel Unione
Wir waren vom freundlichem und professioneller Personal immer sehr gut bedient und verwöhnt. Ein grosser Dank an alle ist bemerkenswert!
Auch mit den guten Merlot Bianco oder Rosso waren alle begeistert
Letzter "Knips" aus Bellinzona vor der Abreise aller Kolleginnen und Kollegen mit der Hoffnung das alle mit einer gute Erinnerung von dieser gelungene Retraite im Tessin wieder gut nach
Hause angereist seid. Ciao a tutti e alla prossima! Ernesto e Gianni

Basel - Medien Konfitürenfabrik und Rosenstübchen

Eine süsse Sache war der Ausflug im Oktober. 35 Personen hatten sich zur Besichtigung der Konfitürenfabrik Faller in Utzenfeld (oberes Wiesental) angemeldet.

Um elf Uhr war Abfahrt, weil die Besichtigung schon um halb zwei begann. Zuerst wurde im hauseigenen Restaurant Kürbissuppe, Quiche Lorraine und Salat serviert.

Eine erste Gruppe wurde um halb zwei Uhr in ein Hygienekleidungsset verpackt und durch den Betrieb geführt. Zuerst wurde das Reklame- und Verpackungsmagazin besichtigt. Hinter diesem Magazin befindet sich das Lager mit den tiefgekühlten Früchten, die später zu Konfitüre verarbeitet werden. So ist es gewährleistet, dass man das ganze Jahr Konfitüren und Marmelade produzieren kann. Die Früchte werden, bevor sie eingelagert werden, einer eingehenden Qualitätskontrolle unterzogen. Nachher ging es in die Kocherei. Hier stehen Kupferkessel in denen die Konfi aufgekocht und einen Stock weiter unten abgefüllt und verpackt werden. Es werden gleich viele Früchte und Zucker, sowie Apfelpectin und Zitronensäure dazugegeben. Nach 15 Minuten ist dieser Brotaufstrich fertig und eine Probe geht ins Labor zur Qualitätskontrolle. Bei unserer Besichtigung wurden Erdbeeren eingekocht und in 3-Kilokessel abgefüllt. 

Zum Schluss erhielten alle Teilnehmer noch ein Glas als Mitbringsel überreicht.

Um halb vier Uhr war Abfahrt ins kleine Wiesental nach Neuenweg ins Rosenstübchen. Als Abschluss gab es Kaffee und Kuchen.  Kurzum ein süsser Nachmittag. Um halb sieben Uhr war wieder Ankunft in Basel und alle hatten einen interessanten Nachmittag verbracht.

Text:    Heinz Ritter

Fotos:  Rosmarie Gerber

Zuerst gibt es das Essen
Hier sind wir im Verkaufsraum und bestaunen die vielen Produkte.
Zur Besichtigung der Produktion müssen wir uns zuerst verkleiden.
Nun sind wir bereits in Neuenweg und auf dem Weg zum Rosenstübchen
Wunderschön dekorierte Kuchenteller.
Eine fröhliche Runde. Der Schnapswagen steht auch schon bereit.
Ruth und Walti am diskutieren.
Das Geschirr ist eine Augenweide
Margret hat gut lachen.
Schön dekorierte Nische.
Ja, schöne Fotos.
Hier ist es heimelig.
Eines der Kuchenbuffet.
Alle Möbel sind in weiss gehalten
Undnoch ein schöner Blumenstrauss.

Ausflug nach le Roselet

Ein schöner und sonniger Ausflug in den Jura nach Le Roselet lockte 34 Pferdeliebhaber an. Es war ein Prachtstag und alles stimmte.

 

Nach einer einstündigen Fahrt via Délemont nach Saignelégier trafen wir 20 Minuten vor der Führung durch die Anlagen von Le Rosette ein.

 

Auf der Terrasse erhielten wir einen Eindruck von der Anlage, wo sich die Pferde tummeln und wohlfühlen. Nicole Barmettler, eine Angestellte, erzählte uns über die Stiftung für das Pferd und ihren Gründer Hans Schwarz. Etwa 180 alte Pferde, Maulesel und Ponys tummeln sich auf drei Standorte im Jura. Die Pferdeheime befinden sich in Le Roselet, Maison Rouge und Jeanbrenin.  

 

Die Pensionäre müssen 18 Jahre alt sein um auf die Juraweiden zu kommen. Es besteht eine Probezeit von einem Monat und gehen anschliessend in den Besitz der Stiftung über. Nicole Barmettler führte uns durch die Stallungen und erzählte auch von den Machtkämpfen unter den Pensionären, wenn ein Neuankömmling auftaucht.

In einer Stallung war das Pferd D’Artagnan. Es konnte nicht auf die Weiden, weil es an einer Augenentzündung litt. Jede Frage die gestellt wurde, beantwortete die Pferdeliebhaberin gekonnt.

 

Zum Schluss begeben wir uns alle in das Restaurant und genossen einen Imbiss und kurz nach fünf Uhr fuhr uns der Chauffeur sicher zurück an den Ausgangspunkt. Ein Ausflug der allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Text:    Heinz Ritter 

Bilder:  Rosmarie Gerber

Bei Ankunft wollen Alle die Aussicht von der Terrasse und die Pferde bewundern
Die Jungen Pferde müssen sich zuerst behaupten. Siehe, das kleine Pferd wird am Anfang vertrieben.
Hier sind wir auf dem Weg zur Dusche der Pferde, die jede Woche einmal stattfindet.
Hier sind wir bereits in den Stallungen beim Pferd d'Artagna, das seine Augen operieren musste. Nicole Barmettler erklärt uns hier die Zahnpflege.
Hier erklärt uns Nicole Barmettler die Ernährung der Pferde.
Nach der Führung haben wir uns ein z?Vieri verdient.
Es wird diskutiert und gelacht
So sah unser Z'viere aus

Basel-Medien Wald-Grillfest

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr unser Wald- Grillfest statt. Um 11 Uhr trafen schon die ersten Gäste ein und genossen bereits einen Apéro.

Heinz steht schon seit 10 Uhr am Grill und die Helfer Carola und Peter decken die Tische und schmücken sie mit den Blumen aus Rosmarie's Garten.

Um ca. 12.30 Uhr ist der Braten fertig und unsere Gäste können sich mit den verschiedenen Salaten bedienen und anschliessend bei Heinz das wunderbare Fleisch abholen. Als Alle genug gegessen haben, wird auch noch das Kuchenbuffet bereit gestellt, es ist eine Augenweide. Die verschiedenen Bäckerinnen verdienen ein grosses Dankeschön. Kaffee wird dann auch noch ausgeschenkt.

Im Anschluss wurde noch gespielt. 

Ein ganz grosses Dankeschön an Heinz für seine Grillkünste und an Martha und Peter, die die Küche bedienten und an alle HelferInnen.

 

Text und Bilder: Rosmarie Gerber

 

 

Carola und Peter bereiten den Tomaten-Mozzarella Salat vor.
Heinz gibt Anweisungen
Die KollegInnen am Buffet
Heinz am Grill
Das Kuchenbuffet ist begehrt
Es scheint zu schmecken
Hier wird für den Kaffee angestanden
Heinz, Ernst und Regine sind am diskutieren
Carola und Manfred lauschen dem Gegenüber zu.
Hier das Grüppchen mit Sergio, Sepp, Anni, Dölf und Marlies
Ein Blumensträusschen
Es ist bereits alles gegessen und wir sitzen noch zusammen.
Gedankenaustausch....
....und es wird diskutiert
Martha und Peter, die unser gemütliches Zusammensitzen erst ermöglichten.
 

Zentralschweizer Pensionierte besuchten die Glasi Hergiswil

Am 8. September stand für die Syndicom-Pensionierten Zentralschweiz wieder eine Besichtigung auf dem Programm. 35 Mitglieder nutzten die Gelegenheit, dieses Kulturgut der Zentralschweiz zu besichtigen.


1817 gründeten die 1815 von Flühli übergesiedelten Glasbläserbrüder Siegwart die Glashütte in Hergiswil, weil es von den Transportbedingungen und den Bedingungen zur Beschaffung von Holz geeigneter war als Flühli. Im Jahre 1975 stand die Glasi kurz vor der Schliessung wegen ihrer altmodischen Herstellungsmethoden und der wachsenden Konkurrenz durch die neue Technik und die automatische Glasproduktion. Dank der Mitarbeiter (Glasi-Lüüt), der Gemeinde und vor allem Roberto Niederer konnte eine Schliessung verhindert werden. (Quelle: Wikipedia)
Nach dem Tod von Roberto Niederer (1988) hat Sohn Robert Niederer die Firma übernommen. Er ist Unternehmensleiter, Hauptaktionär und Präsident des Verwaltungsrates. Die „Glasi Hergiswil“ bietet nicht nur Arbeitsplätze für 80 Mitarbeitende, sondern sie gehört zum Kulturgut der Zentralschweiz.

 

Franz Baumann

35 Zentralschweizer Pensionierte vor der Glasi Hergiswil mit blauen AHVplus-Chäppi
Glasblaskunst in der Anfangsphasse
der heutige Hergiswiler Ofen
an der Arbeit
drei Möven aus Hergiswiler Glas vor attraktiver Kulisse (Bürgenstock, Fürigen, Stansstad)
das Glas-"Archiv", hier in Form von "Schmöcki"-Gläschen
vielleicht einer der letzten warmen Spätsommertage
nach der Führung mit den blauen AHVplus-Chäppi werbewirksam beim Apéro
die Glasi Hergiswil

Basel Medien - Sommerwanderung am Rhein entlang

Zum festen Jahresprogramm unserer Pensionierten-Vereinigung gehört die jährliche Sommerwanderung. Diesmal  ging es von Rheinfelden nach Wallbach alles am Ufer des Rheins entlang. Leider konnten sich nur 14 Kolleginnen und Kollegen plus ein Hund entschliessen, an dieser Wanderung teilzunehmen.

 

Um zehn Uhr fuhr der Bus vom Bahnhof Rheinfelden zur Alten Saline, wo der Parcours begann. Zuerst wurden Käppis mit AHVplus-Logos und Getränke für den Aperitif verteilt. Dann ging es los, vorbei am neuen Kraftwerk Rheinfelden mit der imposanten Fischtreppe. Der Wanderweg führte am Fluss entlang und fast immer unter schattigen Bäumen. Auf der gegenüberliegenden deutschen Seite erblickte man das schöne Schloss Beuggen. Nach anderthalb Stunden erreichten wir das Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt. Ein gemütlicher Ort mit gut ausgerüsteten Feuerstellen, welcher direkt für eine Wanderpause einlädt. Hier wurde der Apéro ausgeschenkt und die Zwischenverpflegung eingenommen.

 

Nachher trennten sich sechs Mitmarschierer, welche mit dem öffentlichen Verkehrsmittel nach Wallbach  fuhren. Gut zwei Stunden Marschzeit waren noch zu absolvieren bis wir ebenfalls im „Fabbriggli“ eintrafen. In der Gartenwirtschaft mit Blick auf den Rhein, genoss man das z’Vieri und löschte den Durst. Um 17.04 Uhr fuhr der Bus nach Mumpf und die SBB brachte die Wandersleute wieder nach Hause.

 

Text:    Heinz Ritter 

Bilder: Rosmarie Gerber

Wir wandern für die AHVplus
Zwischendurch für kurze Zeit an der Sonne....
...doch meist im Schatten
Leider fehlt hier die Fahne
Das Schloss Beuggen
Beim Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt
zuerst der Apéro...
...dann das verdiente PicNic
Auch sie geniessen es
Eine Ruhepause zwischendurch
Im Fabriggli angekommen...
...können wir ein herrliches...
Zvieri geniessen...
...und diskutieren...
So dass wir wieder gestärkt auf Postauto und Zug können.
 

Basel Medien - Bischofszell (Rosenwoche)

Rosenwoche in Bischofszell

Seit 15 Jahren führt das Städtchen Bischofszell eine Rosenwoche durch. Am 29. Juni fuhren 27 Personen gut gelaunt nach Mostindien. Die Fahrt führte direkt über die Autobahn nach Weinfelden zum Mittagessen. Weinfelden hat eine lauschige Altstadt mit schönen Riegelhäusern. Hier nahmen wir im Gasthof zum Trauben das Mittagessen ein, das Alle zufrieden stellte. Anschliessend fuhr der Car nach Bischofszell zur Rosenwoche. Am Rande der Altstadt konnte man aussteigen und nach einem kurzen Spaziergang war man mitten in den Rosen. Das ganze Städtchen überraschte mit einem Blütenmeer. Ein Rosenduft zog durch die Gassen. Man kam kaum aus dem Staunen heraus, was alles mit diesen edlen Gewächsen hervorgezaubert wurde. Ueberall befanden sich kleine Beizchen, für jeden Gaumen etwas. Und wer wollte, konnte  sich mit Rosenpflanzen verschiedener Arten eindecken. Um fünf Uhr war Zeit für die Heimkehr.

 

 Wir fuhren bis nach Winterthur auf der Autobahn und anschliessend dem Rhein entlang nach Basel. So konnte man dem Stau am Gubrist ausweichen. Kurz nach 19 Uhr Uhr landeten wir zufrieden in Basel. Ein schöner „rosiger“ Ausflug ging zu Ende.

Text: Heinz Ritter

Fotos: Iris Ritter und Rosmarie Gerber

Weinfelden mit Gasthof zum Trauben
Kirche von Weinfelden
Schöne Riegelhäuser in Weinfelden
Lustige Gesellschaft wartet auf das Essen
Auch sie warten auf das Essen...
...und es wird diskutiert.
Bischofszell beginnt mit einem wunderschönen Garten
Rosenwoche beginnt mit einer Wucht!
Bischofszell
Hausfassade mit Rosen überwachsen
Rosen, wohin man schaut
Überwältigende Rosen
Schöne Aussichten
Ruhepause
Es gibt für Alle etwas
Hier könnte man verweilen mit einem Buch in der Hand
Rosen in einem riesigen Becken
Wunderschöne Blumenwiese
Man trifft sich immer wieder
Zum Schluss noch einen Drink....

Basel - Medien - Spargelessen mit anschliessender Führung in Sektkellerei

Nach dem grossen Erfolg vor zwei Jahren nahmen wieder 37 Kolleginnen und Kollegen an diesem Anlass erneut teil. Eine kurze Fahrt nach Hartheim zum Borerhof, wo für uns die gedeckten Tische bereitstanden. Nachdem alle ihre Getränke bestellt hatten und serviert bekamen, rollte der erste Gang an. Spargelcremesuppe oder gemischter Salat und weiter ging es im gemütlichen Abstand. Als zweiter Gang  kamen frischer Spargel mit Schinken und Sauce hollandaise auf den Tisch. Dazu wurden Kartoffeln und Kratzete gereicht. Das Dessert zum Abschluss war eine Augenweide und ein himmlischer Genuss. 

 

Eine kurze Fahrt nach Breisach zum zweiten Teil des Ausfluges: Besichtigung mit Degustation bei der Sektkellerei Geldermann. Hier wurden wir humorvoll durch den Betrieb geführt und man erklärte uns, wie man Sekt herstellt. Geldermann gehört zur Rotkäppchen-Gruppe, die den Betrieb vor Jahren übernahm. Der Wein wird in der Champagne und im Loiretal eingekauft, die Hefe kommt auch aus Frankreich und die Herstellung verläuft genau gleich wie in der Champagne. Champagner dürfen nur die Franzosen produzieren. In Deutschland nennt man das gleiche Produkt Sekt. Nachdem wir tief in den Kellern von Geldermann gelaufen sind, wurden noch drei Sorten Sekt ausgeschenkt, jeweils mit dem humorvollen Kommentar unseres Führers. Um fünf Uhr fuhren wir gut gelaunt retour nach Basel. Leider ging über Basel ein heftiges Gewitter los und wir standen über eine Stunde im Stau. Um sieben Uhr kamen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Text:    Heinz Ritter

Bilder: Rosmarie Gerber

Medien - Ganze Schweiz - Pensioniertentreffen in Bulle

Am Mittwoch, 18. Mai 2016 fand in Bulle das traditionelle Rentnertreffen statt. 170 Rentner  aus der ganzen Schweiz des Sektors Medien trafen sich im schönen Städtchen Bulle im Restaurant Les Halles. Hier gab es in der offenen, gedeckten Vorhalle ein Apéro. Dabei konnte man viele Kollegen aus allen Teilen der Schweiz begrüssen und Gedanken austauschen. Wir hatten dazu genügend Zeit bevor wir in den Esssaal gerufen wurden. Hier sassen die Sektionen zusammen, was nicht hiess, dass man zwischendurch auch mit Kollegen an anderen Tischen einen Schwatz haben konnte.

Peter Rymann begrüsste dann alle Anwesenden und die Gäste und besonders die Ehrengäste. Dies waren: Raoul Girard, Vize-Stadtamman von Bulle, Roland Gutmann, der Präsident der IG Pensionierte, Alain Carrupt, Vertreter der Geschäftsleitung Syndicom und Geraldine Savary, Ständerätin. Sie Alle hielten zwischendurch ein Referat. Peter dankte auch dem Organisationskomitee, das hervorragende Leistung erbracht hatte. Dies waren folgende Kollegen:

Rodolphe Aeschlimann, Pierre-André Charlrière, Peter Rymann und Théo Safari.

 

 

Zwischen den verschiedenen Gängen des sehr guten Menüs, sang das Vokalquartett „Les Gueux“.

Sie sangen alles vierstimmig und mit fantastischen Stimmen.

Nach dem Essen konnten die, die Lust hatten, eine Führung durch das Musée gruérien mitmachen, das seit 2012 eine Dauerausstellung unter dem Titel „Greyerzerland - Wege und Spuren“ zeigt. 

Die Andern konnten das Städtchen besichtigen oder bei einem Schwatz die Zeit in einem Restaurant verbringen.

 

Die Zeit der Heimreise konnte von jeder Sektion selbst bestimmt werden.

 

Text: Rosmarie Gerber

 

Bilder: Rodolphe Aeschlimann und

         

Die guten Seelen vom Sekretariat

Pensionierte Zentralschweiz: Frühlingsausflug ins Appenzellische



Mit 76 in Horw, Kriens und Luzern zugestiegenen Gästen verliess der zweistöckige Gössi-Car am 8. Juni pünktlich am 8 Uhr die Zentralschweiz Richtung Ostschweiz. Leider zeigte das Wetter sich nicht von der besten Seite: Es regnete. Über den Hirzel und die Linth-Ebene gelangten wir nach St. Gallenkappel, wo wir im Restaurant Waldegg Kaffee und Gipfeli genossen.

 

Über den Ricken und Ebnat-Kappel gelangten wir auf die Schwägalp, wo wir den 2502 Meter über Meer gelegenen Säntis-Gipfel nur wolkenverhangen sehen konnten. Im neuen, vor Weihnachten 2015 eröffneten Hotel Säntis genossen wir das mundende Mittagessen. Dazwischen eilten die Fotografen nach draussen, dann nämlich, wenn die Wolken und die Nebelschwaden gerade einen Blick auf den Säntisgipfel freigaben. Um 14 Uhr fuhren wir weiter nach Appenzell, den Hauptort Innerrhodens. Wir waren frei, das schmucke Städtchen mit den typischen Gassen und Häusern zu besichtigen, bevor uns der Gössi-Zweistöcker wieder Richtung Zentralschweiz führte. Über die Wasserfluh, Wattwil, Ricken, Sattel fuhren wir dann dem Vierwaldstättersee entlang nach Luzern.


Trotz des trüben Wetters waren alle überzeugt, mit einem tollen Ausflug einen schönen Flecken der Schweiz (wieder) entdeckt zu haben.


Franz Baumann

Kaffeepause in der "Waldegg" in St. Gallenkappel. Im Hintergrund wäre bei schönem Wetter die Linth-Ebene zu sehen.
Mittagessen im neuen Hotel "Säntis" auf der Schwägalp
Nur selten zeigte der Gipfel des Säntis.
trübes Wetter auf der Schwägalp
auf der Weiterfahrt nach Appenzell
die typischen Häuser in Appenzell
Wirtshaus- und Gewerbeschilder in Appenzell
Hier, auf dem Landsgemeindeplatz, hätten wir eigentlich für die AHV demonstrieren wollen; doch der Platz wird jetzt gerade baulich behübscht.
Auf der Rückfahrt immer wieder im Blickfeld: der Säntis
Appenzeller Landschaft
 

Basel - Vortrag Unispital über Transplantation Immunologie

Am 20. April wollten 28 Personen wissen, was am Biozentrum Basel gelehrt wird. Professor Ed Palmer, übrigens ein Nachbar von Rosmarie, hielt für uns ein Vortrag  über die Forschung bei Transplantations-Immunologie. Er kam 1990 nach Basel, dank einem Sabbatical-Jahr um die Stadt kennenzulernen. Seine Muttersprache ist englisch, er spricht aber sehr gut Mundart. 

Das Departement Biomedizin ist in 64 Forschergruppen unterteilt, mit etwa 700 Mitarbeitern. Es sind verschiedene Schwerpunkte, wo geforscht wird: Neurobiologie, Immunologie und Onkologie. In der Neurobiologie erforschen Gruppen Erinnerungen, Gedanken, Reflexe, auch Krankheiten wie Multi Sklerose, Alzheimer, psychische Erkrankungen. Eine andere Forschergruppe befasst sich mit der Onkologie. Sie beschäftigen sich mit der Lunge, Darm und Blut. Wie passiert eine unkontrollierte Zellteilung? Wieso vermehren sich Tumore? Weiter wird auch mit Stammzellen geforscht. Ein Beispiel ist die Regeneration von Knorpel. Der Professor wies auch auf die Gefahren hin, die beim Eingriff in die Stammzellen entstehen können. Gibt es Menschen aus dem Katalog, sogenannte Designerbabys? Am 5. Juni 2016 kann das Schweizervolk über die Problematik abstimmen. 

Als letztes Gebiet referierte Ed Palmer über die Immunbiologie. Es umfasst Infektionen, Impfungen, Arthritis, Diabetes, Krebs und Allergie. Und es betrifft alle Organe. Unser Immunsystem schützt uns vor Krankheiten. 

Zum Schluss bestaunten wir noch die Labors, wo auf kleinstem Platz geforscht wird. Ein gemütliches Zusammensein im Personalrestaurant rundete den interessanten Nachmittag ab.

Text: Heinz Ritter

Bilder: Rosmarie Gerber

Prof. Ed Palmer hält uns einen Vortrag über Immunologie
Prof. Ed. Palmer
Wir hören interessiert zu
Wir hören interessiert zu

Zuerst erklärt er uns die diversen Zusammenhänge
Am Schluss werden auch noch Fragen gestellt





Prof. Ed. Palmer weist auch auf die Gefahren der Stammzellen-Forschung hin.
Er gibt immer wieder Antworten auf Fragen
Hier eine Übersicht über ein Labor
Nun stellt uns Prof. Ed Palmer noch seinen Arbeitsplatz vor......
.....und berichtet noch über seine Tätigkeit.

Pensionierte Zentralschweiz: Generalversammlung vom 26. April 2016


Mit Prof. Dr. Thomas Zeltner, Verwaltungsratspräsident der Krankenkasse KPT, hatten die Zentralschweizer Syndicom-Pensionierten einen kompetenten Referenten zu Gast. Der  ehemalige Direktor des Bundesamtes für Gesundheit erklärte uns das System der Krankenkassen, ihrer Probleme und ihrer Herausforderungen für die Zukunft.



79 Pensionierte liessen sich die Chance nicht entgehen, über die Kosten, Einnahmen, Beaufsichtigung, Konkurrenzsituation und Ähnliches kompetente Informationen zu bekommen und sich an einer interessanten Diskussion zu beteiligen. Sowohl bei Kundinnen und Kunden als auch bei den Ärztinnen und Ärzen geniesse das Schweizer Gesundheitssystem eine hohe Zufriedenheit. Natürlich waren auch die steigenden Kosten ein Thema: Die technische Entwicklung ist einer der drei grossen „Kosten-Treiber“, ebenso der Wohlstand, der höhere Bedürfnisse und so Mehrausgaben zur Folge hat, und natürlich auch die vielen älteren Menschen und der damit auch höheren Pflegebedürftigkeit. Bei der Prävention und der Gesundheitsförderung bestehe ein Sparpotenzial von 25 Prozent.


Die statutarischen Geschäfte gingen schnell „über die Bühne“ im historischen Bannersaal der Wirtschaft zum Luzerner Schützenhaus. Der Vorstand der Zentralschweizer Pensionierten setzt sich zusammen aus Franz Baumann, Präsident, René Chollet, Finanzen und Mutationen, Heidi Menger, Protokoll (alle bisher) und der neu gewählten “Logistik-Beauftragten“ Helen Wanderon. Viktor Meier wurde für seine 12-jährige Mitarbeit im Vorstand geehrt und würdig verabschiedet. Die Regionalgruppe Zentalschweiz zählt 602 Mitglieder.

Franz Baumann

Basel Medien - 68. Jahresversammlung

Bilder

 

Wie jedes Jahr fand unsere Jahresversammlung um 12:00 Uhr im Saal der Grün 80, im Seegarten, statt. Wir waren 51 Personen.

 

Der Präsident Paul Stadler konnte folgende Gäste begrüssen:

  • Roland Gutmann, Präsident der IG Pensionierte
  • Ruth Brunner und Jean Aicher aus Zürich
  • Alex Vögtli und Benni Strickler von Telecom, Sektion Basel
  • Hans Preisig und Paul Zurlinden von der Pensionierten Gruppe Post, Basel
  • Franz Debrunner, Präsident und Martin Riesen aus Aarau
  • Hans Bögli, Präsident und Paul Rufener aus Bern.

Nach der Begrüssung wird das Mittagessen serviert. Es folgt: Protokoll und Jahresrückblick des Präsidenten, Kassen- und Revisorenbericht, Budget, Wahlen, Grussbotschaften, Anträge und das Jahresprogramm 2016.


Nun gibt es das Dessert


Anschliessend folgt noch der Rückblick auf das Jahr 2015 mit einer Diaschau von Rosmarie und dann noch Verschiedenes.

 

Schluss der Versammlung 16:15. Danach begaben sich einige noch in das Restaurant Seegarten.

Text und Bilder: Rosmarie Gerber

Basel Medien - Fondueplausch

Basel - Fondueplausch

Am 22. Januar fand die erste Veranstaltung in diesem Jahre statt.  Es ist das dritte Mal, dass sich die Kolleginnen und Kollegen zu einem Fondue-Plausch trafen.

 

Das Schwyzerörgeli-Duo Werni und Franz spielte auch wieder auf. Um 14 Uhr trafen die ersten Käse-Geniesser ein und schon bald wurden die Caquelons in Betrieb genommen. Nach etwa 20 Minuten war der Käse flüssig und man genoss zusammen mit lüpfiger Musik den Abend.

 

Es wurden auch reichlich Kuchen gespendet und so wurde der Abend auch noch versüsst. Um ca. 19 Uhr war Aufbruch. Alle kehrten zufrieden nach Hause zurück, da es ein schöner, gemütlicher Abend war.

Fotos: Iris Ritter

Anna und Sepp
Rolf und Reni
Emil, Marlies und Dölf
Manfred ist mit Einkassieren beschäftigt
Paul, Martha und Dieter
Die Örgeler in Aktion

Marcel am Rühren und Peter, der zuschaut
Marianne, die rührt und Dölf schaut zu
Rosmarie hat gut lachen
Ein spontan gegründetes Chörli singt das Baselbieterlied
Aufmerksame Zuhörer sind ihnen sicher
Nun wird auch noch gedöggelet, Paul und Dieter, Käthi schaut zu
Manfred und Ernst sind auch dabei
Heinz Ritter nimmt sich auch eine kleine Auszeit um mit Heinz Grünig
zu plaudern
Sie nehmen noch einen Schlummertrunk. Philippe scheint müde zu sein-
Anna und Carola scheinen sich viel zu erzählen haben
Dölf und Heinz diskutieren auch noch
 

Zentralschweizer Pensionierte schwelgen in der Vergangenheit des öV

Ein nostalgischer Rückblick auf den öffentlichen Verkehr der letzten 150 Jahre
Pfarreisaal „Der MaiHof“, Luzern; 18. November 2015


66 pensionierte Kolleginnen und Kollegen aus der Zentralschweiz lauschten aufmerksam dem begnadeten und wohl bestdokumentierten Kenner des gesamten öffentlichen Verkehrs auf Schiene, Strasse und  in der Luft, Mario Gavazzi.


Passend zum Thema war auch, dass Mario Gavazzi keine moderne Powerpoint-Präsentation machte, sondern mit einem altertümlichen Hellraumprojektor seine Bilder an die Leinwand zauberte. (Ja ja, die Zeit läuft rasant, wenn man einen Hellraumprojektor als „altertümlich“ bezeichnen muss.)


Mario Gavazzi erinnerte an die Schiffe – und natürlich an die Schiffsposten – auf dem Vierwaldstättersee, an das Zeitalter der Dampflokomotiven, die Berg- und Strassenbahnen, die Trolleybusse. Natürlich fehlten die neuesten Errungenschaften des öV, die Hybridbusse, die IC, der 1ER und wie sie alle heissen, nicht in den Ausführungen von Mario Gavazzi.


Zwei Pöstler waren an der Versammlung dabei, die an der Schiffspost nach Stansstad und Vitznau noch aktiv dabei waren oder sonst mit heiteren Reminiszenzen aus den 50-er und 60-er-Jahren beitragen konnten.

 

Während des Apéro-riche unterhielt uns Ueli Pauli mit seinen Seemannsliedern.

 

Franz Baumann

Medien - Basel: Führung durch Attilio Meyer, Gossau ZH

Am 4. Nov. 2015 besichtigten 27 Kollegen/innen die Firma Attilio Meyer AG in Gossau ZH.Unter Werbefachleuten keine unbekannte Firma. Die Attilio Meyer AG stellt in Sachen Werbemittel alles Mögliche her.  Alles ist möglich sagte schon der Gründer der Firma, als er 1945 seine 3-Zimmerwohnung in ein Fotolabor umwandelte und die Abzüge im Kinderzimmer aufhängte. Aus dem Zwei-Personenbetrieb ist unterdessen ein Unternehmen mit 45 Mitarbeiter/innen und 3100 m2 Produktions-und Lagerfläche geworden.

Die Firma stellt Werbeträger in allen möglichen und teils fast unmöglichen Formen her.

Unlimited; Visuelle Kommunikation und Werbetechnik: Digitaldruck vom Kleinstformat bis zum Grossformat(Digitaldruck bis zu 5 m Breite in einem Druckdurchgang. Kleinstauauflagen bis

Grossauflagen mit verschiedenen Druckfarben.

 

Werbetechnik: Beschriften von fast allem, wie Lokomotiven, Fahrzeuge aller Art, Kino, Lagerhallen, Warenhäuser etc. und von Fahnen, Jutesäcken bis zum Vorhang und sämtliche Textilien.

Leuchtwerbung und Metallbau: In der Metallbauwerkstatt werden Aufhänge-und Montagevorrichtungen für Werbeträger hergestellt in jeder Form und Material für drinnen und draussen, Einzelbuchstaben, Leuchtschrift und Stelen etc. Die Firma stellt Leuchtdisplays in allen Grössen, Formen und Farben her und rüstet sie LED-, Neon oder FL-Lampen aus.

Digitale Signage und Software: Attilio Meyer AG stellt Displays für die digitale Kommunikation im Indoorbereich her, z.B in Empfangshallen und übernimmt auch die Softwarelösungen.

Wir waren überrascht über dieses vielfältige Angebot und Möglichkeiten und Farben.

Nachdem wir das alles gesehen hatten und uns erklärt wurde, ist das Motto der Firma

unmöglich ist bei uns unmöglich", nicht daneben.

 

Wir werden die diversen Werbeträger bei Tankstellen, Banken, Einkaufszentren und Hochbauten und Renovation mit anderen Augen sehen und bewerten. Das war eine sehr interessante Besichtigung und zum Schluss wurden wir mit einem kleinen Apéro verabschiedet.

 

Text:   Paul Stadler

Fotos: Rosmarie Gerber

Medien Basel - Schaukarderei in Hutteil

Was  wird in der Schaukarderei hergestellt? Was ist das für eine Tätigkeit? Vierzig Kolleginnen und Kollegen fuhren am 14. Oktober nach Huttwil um dieses Handwerk kennen zu lernen. Um zwei Uhr empfing uns die Schwiegertochter des Besitzers. Sie zeigte uns zuerst welche Tiere auf dem Hofe leben: Spiegelschafe, Walliser Landschafe, Wollschweine, Skuddenschafe usw. alles Tiere die zu ProSpeciaRara gehören. Mohair-und Kaschmirziegen, auch Alpakas, Lamas und vier Kamele trifft man auf dem Hof Arche an. In echten mongolischen Jurten kann man dort übernachten. Nachher wurde uns demonstriert wie Wolle gewaschen und weiterverarbeitet wird. Weiter ging es mit der Kadierung. Hier wird die gewaschene Rohwolle in eine über hundert Jahre alte Maschine sorgfältig eingefüllt. Die Rohwolle läuft durch verschiedene Rollen und am Schluss liegt das Vlies vor. Man kann diese Wolle zum Spinnen oder Filzen gebrauchen. Zum Schluss wurde uns der Hofladen mit allen Produkten, die hier hergestellt oder zugekauft werden, gezeigt. 

Viele machten auch von den Einkaufsmöglichkeit  gebrauch. Nachher sassen wir gemütlich im Bistro zusammen und genossen Hamme und Kartoffelsalat. Um fünf Uhr fuhr der Car wieder retour ohne Stau nach Basel! Eine interessante Begegnung mit einem alten Handwerk fand ihren Abschluss.

Text: Heinz Ritter

Fotos: Rosmarie Gerber

Pensionierte Basel: Reisebericht Herbstausflug 2015

Am 17. September 2015 um 07.45 Uhr trafen wir uns an der Gartenstrasse zum Herbstausflug vom Schauinsland zum Kaiserstuhl. Es hatten sich 83 Kolleginnen und Kollegen, Ehefrauen, Freundinnen und Freunde angemeldet. Alle erschienen. So konnten die beiden Cars der Firma Hardegger mit insgesamt 92 Plätzen pünktlich 8 Uhr abfahren. Gleichzeitig begann es zu regnen.


Es ging durch das Wiesental auf den Todtnauerberg ins Hotel Engel, wo es Kaffee und Gipfeli gab. Nach einer Stunde Pause ging es weiter über Notschrei, Schauinsland und dann durch Freiburg zum Kaiserstuhl. Im Restaurant Kreuz–Post in Burkheim war Mittagessen angesagt. Das reichhaltige Menü samt dem „Dessert der heissen Liebe“ schmeckte vorzüglich.


Nachmittags um 15 Uhr stellte Petrus den Regenhahnen ab. So ging es  bei Sonnenschein um 16 Uhr weiter via Breisach, wo nochmals eine Stunde Aufenthalt angesagt war, nach Hause, wo wir um 18.30 Uhr eintrafen.
Es war ein schöner und gelungener Tag, auch die Anzahl der Teilnehmer war gut.

 

Hoffentlich werden am 15. September 2016 auch wieder so viele dabei sein.


Euer Wander- und Reiseleiter Othmar



Basel Medien - Besichtigung des Flusskraftwerks August

Am 16. September 2015 besichtigten 15 Kolleginnen und Kolleginnen und Kollegen

das Flusswasserkraftwerk in Augst. Herr Walter Buser, Mitarbeiter des Kraftwerkes,

erklärte uns zuerst mit einer Tonbildschau und anhand eines Schemas die ganze Anlage

und den Ablauf der Stromerzeugung und führte uns anschliessend kompetent und

sachkundig durch das Kraftwerk.

        

Das Kraftwerk wurde von 1908 – 1912 erbaut und ist eines der ältesten Kraftwerke am Rhein. Der Umbau erfolgte von 1990 – 1994, dabei wurde auch die Leistung des

Kraftwerkes massiv ausgebaut. Von 1912 – 1990 waren 10 Turbinen im Einsatz,

heute sind noch 9 Turbinen im Einsatz, erbringen aber fast die doppelte Leistung.

Abnehmer des Stroms sind das Aargauer Elektrizitätswerk mit 80 % und die

Elektra Baselland und Elektra Birseck Münchenstein zu je 10%.

        

Das Stauwehr mit 212 m Länge verbindet die beiden Kraftwerke Augst auf der Schweizerseite und Wyhlen auf der deutschen Seite quer über den Rhein. Das Wehr staut den Fluss, wodurch an dieser Stelle ein maximales Gefälle von 6,7 m entsteht. welches für die Stromproduktion erforderlich ist. Mit 10 einzelnen Wehrschützen wird das über der Schluckmenge liegende Wasser abgeführt.

        

Auf der Schweizerseite des Kraftwerkes wurde eine Schiffsschleuse gebaut und beim Umbau des Kraftwerkes von 88 m auf 110 m verlängert. Die Breite der Schleuse musste auf 12 m belassen werden. Zirka 2000 Schiffe aller Art passieren pro Jahr die Schleuse. Die Schleuse wird aber vom Kraftwerk Birsfelden per Fernbedienung gesteuert. Wie vieles in der heutigen Zeit wird auch das Flusskraftwerk Augst per Computer überwacht und gesteuert.

        

Wasserkraft ist die wichtigste erneuerbare Energie, sowohl in der Schweiz

wie auch weltweit. Noch zu Beginn der 1970er-Jahre stammten fast 90% der inländischen Stromproduktion aus Wasserkraft. Dieser Anteil sank aufgrund der gestiegenen Nachfrage und dem Bau der schweizerischen Kernkraftwerke auf immer

noch beachtliche 55%. Rund die Hälfte der Energieproduktion stammt aus Speicherkraftwerken für Spitzenlast-Betrieb, die andere Hälfte von Laufkraftwerken, wie dem Flusswasserkraftwerk Augst.

        

Text: Paul Stadler

Bilder: Rosmarie Gerber

Zentralschweizer Pensionierte besichtigen die neue KVA in Perlen

50 Syndicom-Pensionierte haben am 10. September die neue Kehrichtverbrennungsanlage RENERGIA in Perlen besichtigt. Diese ersetzt die alte KVA im Gebiet Ibach/Emmenbrücke. Die Pensionierten erhielten eine eindrückliche Demonstration über den Prozess der Entsorgung unseres Wohlstand-Mülls und sind nun im Bild, was nicht im blauen Abfallsack entsorgt werden soll (z.B. Glas oder Zeitungen).  100 Lastwagen pro Tag liefern den Kehricht aus der Region Luzern nach Perlen.

Basel Medien - Tête de Moine - der Käse aus dem Jura

 

Es war der 22. Juli, ein sehr heisser Mittwochnachmittag. Trotz der Hitze fanden sich 35 Kolleginnen und Kollegen ein, um in Bellelay die Herstellung des Tête de Moine kennen zu lernen. Bei der gemütlichen Fahrt durch den Jura zogen schwarze Wolken auf und bei der Ankunft öffnete Petrus die Schleusen, ein heftiges Gewitter, so dass die Temperaturen nach der Hitzeperiode auf ein erträgliches Mass fielen.

Nach der Ankunft wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging zur historischen Herstellung des Tête de Moine und die anderen bestaunten das Museum mit den alten Geräten, die zum Käsen gebraucht wurden. In der Mitte der Führung wurde uns eine kleine Videoschau gezeigt und was es alles braucht um diesen vorzüglichen Käse herzustellen. Die Kühe dürfen nur Gras im Sommer und im Winter Heu fressen. Sämtliche Kraftfutterzugaben sind verboten. Es darf auch kein Silofutter verfüttert werden. Heute werden in acht Käsereien im Jura Tête de Moine hergestellt und die Herstellung ist nur auf ein bestimmtes Gebiet zugelassen. Mit der Erfindung der Girolle 1981, wurde der Käse richtig berühmt. Die Käse-Rosetten bringen den Geschmack des Käses vorzüglich zur Geltung.

Nach anderthalb Stunden trafen wir uns wieder und nachdem wir die Herstellung gesehen hatten, wollten wir natürlich auch diese jurassische Spezialität probieren. Nach dem Zvieri deckten sich noch manche mit einem Mitbringsel aus Bellelay ein. Auf einer anderen Route fuhr der Car wieder Richtung Basel und kurz nach sechs Uhr trafen wir wieder in der Hitze von Basel ein.

Text: Heinz Ritter

Fotos: Iris Ritter und Rosmarie

Basel Medien - Sommerwanderung

 

Vom Wiedener Eck zum Belchen und nach Schönau

Nach den Regenfällen der letzten Wochen versprach der Wetterdienst Sonnenschein und so war es auch. Am Mittwoch, den 24. Juni, trafen sich 17 wanderfreudige Kolleginnen und Kollegen am Badischen Bahnhof um mit der Wiesentalbahn zum Ausgangspunkt zu fahren. In Zell mussten wir umsteigen auf den Bus bis Schönau und dort wurde der Bus wieder gewechselt, der uns auf die Wiedener Eck brachte. Zur Stärkung  gab es oben einen Kaffeehalt bevor es auf die Wanderung ging.

Um zehn Uhr marschierten wir bei angenehmen Temperaturen los, entlang mit Blumen geschmückten Wiesen und durch schattigen Wald. Um ein Uhr trafen wir pünktlich im Restaurant Jägerstübli bei der Talstation der Belchenbahn ein. Hier hatte der Vorstand ein Mittagessen bestellt, das alle zufrieden stellte.

 

Um halb drei Uhr wurde zum Aufbruch gerufen und alle fuhren mit der Gondelbahn zum Belchengipfel hoch.  Hier trennten sich die Wandervögel in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe wanderte wieder zur Talstation zurück um mit dem Bus nach Schönau zurückzufahren. Die Anderen nahmen den Abstieg vom Gipfel in Angriff.  Um halb sechs Uhr trafen wir uns beide in Schönau bei der Busstation wieder und fuhren retour nach Basel zurück. Eine anspruchsvolle, aber schöne Wanderung fand doch noch einen guten Abschluss.

Text: Heinz Ritter

Bilder: Rosmarie Gerber

Pensioniertenverein Region Basel; Wanderung nach Itingen

25 Kolleginnen und Kollegen sowie deren Ehefrauen und Partner trafen sich am 18.Juni um 13.45 Uhr in der Schalterhalle. So ging es dann mit dem Zug nach Itingen. In Liestal stieg Robert Voirol noch zu uns, so waren wir 26 Personen.

 

Nach dem Spaziergang nach Lausen trafen wir beim Schulhaus Mohler Kurt mit Ehefrau und Grieder Werner. Kurt war die Person, welche uns die verschiedenen Schwalben (Mehlschwalbe, Rauchschwalbe und den Mauersegler (auch Spiere genannt) erklärte. So konnten wir in unserem Alter noch etwas lernen. Kurz bevor Kurt mit seinen Erklärungen fertig war, öffnete Petrus seine Schleusen.


Die hinderte uns aber nicht, diese Exkursion fertig zu machen. Danach ging es ins Restaurant „Bernerhof“, wo noch Isabel und Otto zu uns stiessen. Wir waren dann also 31 Personen, neuer Teilnehmer-Rekord für eine von mir organisierten Wanderung.
Zum Wetter: Es war angenehm zum Laufen,  aber eher unbeständig. Einmal Regenschirm auf, einmal zu. So hatte nun auch ich einmal ein bisschen Regen bei einer Wanderung.


Euer Wanderleiter Othmar

St. Gallen - Medien Ein Jahresausflug - von Ausstellung zu Ausstellung

Der Sommertag war wie geschaffen für Ausstellungsbesuche. Bei der Veranstaltung der Pensionierten der syndicom Sektion Ostschweiz des Sektors drei handelte es sich um den Jahresausflug. Tatsächlich aber wurde nicht weit ausgeflogen. Treffpunkt war Rorschach am Bodensee um 10.00 Uhr beim Museum im Kornhaus.

Der Grund der distanzmässig eher kurz gehaltenen Reise lag einerseits in der Erkenntnis, dass nicht in der Länge der Reise der Erfolg zu suchen ist und anderseits gab es auch noch finanzielle Aspekte. Auf dem Programm fanden sich die Führung durchs Museum im Kornhaus am Morgen und am Nachmittag die Führung im Würth Haus Rorschach durch die Ausstellung „Waldeslust“. Beiden Ausstellungen eilen gute Kritiken voraus. 25 Personen, Kolleginnen, Kollegen und deren Partner fanden sich zur vereinbarten Zeit beim Kornhaus ein. Erwartet wurden wir für die eine gute Stunde dauernde Führung von Hermann Fuhrimann und seinem Sohn Pascal. Die Mehrheit der Anwesenden begab sich mit nicht zu grossen Erwartungen auf die Führung durch das Kornhaus. Aber bereits bei der Einführung durch Hermann Fuhrimann kristallisierte sich heraus, dass das Museum nicht Mainstream war, sondern mehr zu bieten hatte. Gewiss fanden sich sowohl die Geschichte der Pfahlbauer als auch jene der Stadt Rorschach eher im normalen Bereich. Doch hat das Museum noch anderes zu bieten. Unter dem Titel „Total Ohr“ konnten die Besucherinnen und Besucher Geräusche verschiedenster Art und auch auf verschiedene Art hören und erleben. „Versuchen, Erfahren und Lernen“ ist das Motto der aktuellen Ausstellung oder auch einfach formuliert „Die Lizenz zum verblüffen“. Mit dem Eintauchen in die Klangwelt und den Erläuterungen über die Reaktionen des Gehirns, was ist Einbildung und was geschieht tatsächlich, wurden die Besucher mit Fragen konfrontiert, denen es auf den Grund zu gehen galt. Dass der Museumsbesuch bei den Kolleginnen und Kollegen und deren Begleitungen gut angekommen ist, belegt die nachträgliche Bemerkung von Hermann Fuhrimann: „Vor allem hat uns natürlich gefreut, dass niemand einem Experiment einen Versuch verweigert hat - im Gegenteil - alle wollten sich immer selbst auch auf die Probe stellen.“ Das interaktive Museum, auch wenn es nicht in jedem Fall über den digitalen Weg passierte, war als Erlebnis in vielen Situationen eine Herausforderung. Und so hatte sich die Fahrt nach Rorschach schon am Mittag gelohnt.

Wer eine Kunstausstellung mit dem Titel „Waldeslust“ besucht, stellt sich im Vorfeld über deren Inhalt sicher einige Fragen. Das Forum Würth zeigt derzeit in der Ausstellung dieses Namens Werke von 49 Kunstschaffenden zum Thema, das die verschiedensten Epochen der Kunstmalerei abdeckt, sei es Expressionismus, Impressionismus oder auch die abstrakte Malerei. Der Besuch der Ausstellung am Nachmittag, im Anschluss das Mittagessen, das in der Betriebskantine der Firma Würth eingenommen wurde, schien für die Pensionierten das Richtige gewesen zu sein. Einerseits fand das Thema Wald grossen Anklang und anderseits die Art der Führung. Im Rahmen des Projektes „Seniorenführungen“ bot sich die Gelegenheit, die Ausstellung mit einem Pensionierten zu erleben. Der langen Rede kurzer Sinn: mit Bruno Früh, Ausstellungsführer aus Leidenschaft und ehemaliger Lehrer, wurde die Stunde im Museum zum Erlebnis. Er brachte den Zuhörenden nicht nur die einzelnen Werke und deren Entstehung näher, sondern wusste auch vieles über die Kunstmaler zu berichten, deren Arbeitsweisen und deren Biografien. Zum Beispiel Ernst Ludwig Kirchner, Philipp Bauknecht, Max Liebermann und, ganz speziell erwähnt als Frau, Paula Mendersohn-Becker. Glaubensfragen wurden in dem Referat angeschnitten wie auch die sozialen Ebenen, auf denen die Künstler arbeiteten. Es war eine intensive Führung durch die zahlreichen Werke und die unterschiedlichsten Interpretationen des Waldes.

Und doch zählte der Ausflug nach Rorschach nicht zu jenen Anlässen, die vorrangig für Kunst- und Kulturbeflissene ein Highlight waren. Die Urteile aller Beteiligten fielen positiv aus und dem gemütlichen Teil wurde zum Abschluss des Tages im KunstCafé des Hauses Rechnung getragen.

 

(Text und Bilder: Fritz Heinze)

Der Blick in eine Pfahlbauerhütte ergänzt mit einem kurzen Referat zum Thema.
Das Museum, das mehr bietet, als nur zu Betrachten. Die begeisterten Minen zeugen davon.
Hermann Fuhrimann erläutert anhand eines Modelles den Aufbau einer Pfahlbauersiedlung
Experimente auf spielerische Art erfordern von den Besuchern nicht nur ein Mithören, sondern auch ein Mitmachen.
Was schmeckt so? Fragen, die sich die beiden Besucherinnen stellen.
Töne werden in der Ausstellung „Total Ohr“ auf verschiedenste Art erzeugt.
Nicht im Gourmet-Restaurant wurde gegessen, sondern in der Betriebskantine.
Der Besuch im Kunst-Shop, interessant und gleichzeitig faszinierend.
Aufmerksam zuhörend die Pensionierten-Gruppe in der Ausstellung im Würth-Forum.
Zum Abschluss des Tages: Das Anstossen auf einen gelungenen Jahresausflug.

Zentralschweizer Pensionierte: Frühjahrsausflug in die Freiberge

Ein Besuch im "Pferdealtersheim" in Le Roselet

 

Am 10. Juni trafen sich 76 Zentralschweizer Pensionierte zum Ausflug in die Freiberge. Nach dem Kaffeehalt in der Ambassadoren-Stadt Solothurn fuhr uns Andreas Schaad von Gössi-Reisen sicher nach Le Roselet.

 

Nach dem Mittagessen im Haus der "Stiftung für das Pferd" konnten wir das "Altersheim" für Pferde, Ponys und Esel besichtigen. Dort können diese ökonomisch nicht mehr rentierenden Tiere ihren Lebensabend verbringen.

 

Die Rückreise führte uns über La Chaux-de-Fonds, wo wir einen Apéro geniessen durften. Gegen Abend konnen dann wieder alle in ihrer gewohnten Umgebung ihrem "persönlichen Tramp" folgen.


Franz Baumann

Beim Bielertor erreichten wir die Solothurner Altstadt
die schmucke Decke im "Zunfthaus zu Wirthen"
einer der 11 Solothurner Brunnen
Die Wirtshaus-Schilder in Solothurn sind attraktiv.
Pferde-Altersheim Le Roselet
Unter Gleichesgleichen: Der alte Esel begrüsst und "weise Ältere" mit einem munteren ih-Ahh.
Nicole Barmettler führte uns in die Internas von Le Roselet ein.
Die alten Pferde machen keine grossen "Gümpe", sondern stehen meistens am gleichen, gewohnten Ort.
Nur wer rekonvaleszent ist, muss im Stall bleiben.
La Chaux-de-Fonds: Zwischenhalt zum Apéro auf der Heimreise

Basel Medien - Solothurn

Bei kühlem Wetter, aber ohne Regen, fuhren 25 Interessierte nach Solothurn in die Ambassadoren-Stadt, wie sie auch genannt wird. Um halb elf Uhr wurde unter kundiger Führung von zwei Hostessen, die Stadt Solothurn besichtigt.  Zuerst wurde uns das Basler Tor mit der Stadtmauer ausführlich erklärt. Die Festung wurde vom französischen Architekten Vauban erbaut. Einen längeren Aufenthalt nahm die St. Ursen-Kathedrale in Anspruch. Die Kirche erstrahlt im neuen Glanz. Nach dem verherrenden Brandanschlag vor zwei Jahren musste sie komplett renoviert werden. Uns wurde die Geschichte über die Kathedrale und was es mit der Zahl elf auf sich hat, erzählt. Nachher schlenderte man über den Markt, der gleichzeitig stattfand und der nächste Halt war der Rote Turm. Hier wurde von den Stadtführerinnen die Geschichte um den Roten Turm erklärt. Eine wirklich interessante Abhandlung um das Gefängnis aus dem 15. Jahrhundert. Anschliessend begaben sich die Kolleginnen und Kollegen ins Restaurant zum Roten Turm, in den fünften Stock, mit einem Blick über die pittoreske Altstadt. Man servierte uns ein Essen, das keine Wünsche offen lies. 

 

Um zwei Uhr löste sich die fröhliche Runde auf und ein kurzer Spaziergang zum Museum Enter, für die heutige zweite Führung. Das Museum Enter ist ein Computermuseum. Uns wurden Radio- und Fernsehapparate aus der Anfangszeit der Uebertragungen gezeigt. Alte Rechenmaschinen, Computer, Zubehör aus den Studios, alles was mit dem Medium Elektronik zu tun hatte. Alle sahen wieder einmal die alten Radios und Fernseher, wie sie früher in den guten Stuben standen. 

Nach der Führung konnten alle Teilnehmer die Altstadt von Solothurn noch selber erkunden und um fünf Uhr  war die Rückfahrt. Ein interessanter Tag mit zufriedenen Gesichtern war vorbei. 

 

Text: Heinz Ritter, Bilder: Rosmarie Gerber

St. Gallen - Medien: Zurück in die Vergangenheit

Mit der Präsentation der Plakate aus der Sammlung vom Stefan Heezen, St.Gallen, konnten alle Anwesenden einen Blick zurück auf ihre Arbeit während ihrem Berufsalltag werfen. Gleichzeitig erfuhren sie einiges über die Strömungen in der Plakatherstellung und der Grafik der letzten Jahrzehnte. Ort des Geschehens war das Sitzungszimmer im Sekretariat der syndicom Sektion Ostschweiz an der Zwinglistrasse in St.Gallen.

Rückblickend dürfen die zehn Kollegen, die die Veranstaltung miterlebten, bestimmt zufrieden sein mit dem Nachmittag, der ihnen den erwähnten Blick zurück in die Vergangenheit bot. Zurück in die Zeit, als die Produktion von Drucksachen noch in ihrem Aufgabenbereich lag, sowie in das breite Spektrum der Plakate, deren Schöpfer und den unterschiedlichen Stilrichtungen, die sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt änderten. Kollege Stefan Heezen durchforstete im Vorfeld der Präsentation seine umfangreiche Sammlung, wählte das Passende für den Nachmittag aus und ergänzte die grosse Palette der Plakate noch mit Fachbüchern. Er hatte sich bemüht, im Sortiment auch die Werke der ganz namhaften Künstler zu präsentieren, zum Beispiel Herbert Leupin (1916 – 1999), Fritz Bühler (1909 – 1963), Josef Müller-Brockmann (1914 - 1996), Peter Birkhäuser (1911 – 1976) oder Niklaus Stoecklin (1896 – 1982). Die persönliche Karriere von Stefan als Plakatsammler, Sachverständiger und Händler mit Kontakten zu namhaften Grafikern und öffentlichen Sammlungen im In-und Ausland begann eher zufällig und wurde durch eine frühe Arbeitslosigkeit zum Broterwerb. Er ging mit seinem Plakatantiquariat im Internet in die Selbständigkeit.

Beurteilungen auch aus beruflicher Sicht

Was bei der Betrachtung der ersten Plakate von Seiten der Besucher eher etwas zurückhaltend und diskret begann, liess auch schon bald den letzten der Anwesenden von seinem Stuhl aufstehen und dichter an den Ort des Geschehens heran rücken. Denn was es da zu sehen gab, musste doch genau betrachtet werden. Für Sammler Stefan Heezen ist es bei Präsentationen vor „normalem Publikum“ die Regel, dass vorrangig Inhalte, Stil und auch die Schaffensperiode der einzelnen Grafiker beurteilt werden. Diese Aspekte fanden zwar unter den Kollegen der Graphischen Branche auch Berücksichtigung, aber nicht vorrangig. Denn die Beurteilung dieser Druckprodukte war für die Betrachter eine direkte Herausforderung aus fachlicher Sicht. Fadenzähler kamen in Umlauf, es wurden bei den Plakaten nicht nur die bedruckten Seiten betrachtet, sondern nicht weniger intensiv auch die Rückseiten (ist es Buchdruck oder nicht). Rasterweiten und Druckverfahren standen im Mittelpunkt des Interessens. Und gelegentlich wurde eine Gesprächsrunde mit der kompetenten Bemerkung abgeschlossen: „Nei, das isch Offsetdruck!“ Aber Diskussionen boten anderseits doch auch jene Plakate, deren Gestaltung auf reiner Typografie basiert. Was erkennt man auf den ersten Blick, lassen sich der Inhalt und die gewünschte Aussage überhaupt in kurzer Zeit ausmachen?

Plakate, die im Tiefdruck, im Offsetdruck und im Buchdruck ihren Ursprung hatten sowie solche, deren Ursprung im Linolschnitt zu finden ist, konnten bewundert werden. Eine besondere Aufmerksamkeit galt jenen Exponaten, die im Steindruck hergestellt wurden, ist er doch das Druckverfahren, das wohl schon bald einmal in der Versenkung verschwinden könnte, aber die Grundlage des Offsetdruckes bildete.

Ein Blick auf Vergangenes

Mit Luciano Soldati (Jg. 1929) war an diesem Nachmittag ein fundierter Kenner des Steindruckes unter der Zuhörerschaft. Ein Mann, der in der damaligen Druckerei Eidenbenz in St.Gallen den Umgang und die Bearbeitung der Lithographiesteine pflegte. Er unterliess es nicht, den Kollegen einen kurzen, konzentrierten Einblick in den Steinumdruck, die Aufbereitung der Steine und den Umgang mit ihnen zu erläutern. Für Referent und Sammler Stefan Heezen fand der Nachmittag mit den angeregten Gesprächen und fachlich wertvollen Äusserungen eines jeden Einzelnen einen positiven Abschluss. Er, der noch immer aktiv im Metier steht, konnte von den kompetenten Meinungen profitieren.

(Text und Bilder: Fritz Heinze)


Plakatgestaltung auf rein typografischer Basis. Kritische Blicke der Kollegen folgten.
Für Luciano Soldati ein Grund, den Fadenzähler zur Hand zu nehmen: „Es ist ein Steindruck.“
Und Sepp Weiss will ganz genau wissen, ob das vorliegende Plakat im Duplex gedruckt wurde.
Ein Plakat von Grafiker Herbert Leupin, das Originalplakat im Steindruck und daneben ein Nachdruck im Offset gedruckt.
Bewundernde Blicke gleiten über das Plakat von Hans Erni, einem Werk aus seinem frühen Schaffen.
Luciano Soldati beim Referat über den Steindruck.
Gezeigt wurden auch Plakate, die nur kurz veröffentlicht wurden wie das hier abgebildete Muba-Plakat.

Der Abschluss und das weiterhin angeregte Gespräch im Sitzungszimmer an der Zwinglistrasse.

Basel - Medien: Besichtigung der Création Baumann in Langenthal

Wer ist die Création Baumann, was wird da produziert? Unter dem Titel Weberherzen fuhren 31 Neugierige am 22. April mit dem Bus ins Oberaargau. Pünktlich trafen wir am Ort der Besichtigung ein und der Empfang war herzlich.

Zuerst wurde uns ein kurzer Film über die Firma gezeigt: was produziert die Firma in Langenthal? 1886 gründeten Friedrich Baumann und Albert Brand eine mechanische Leinenweberei. 1951 begann die Firma Produkte mit hochwertigen Weisswaren zu produzieren. Der Grosshandel verlangte Dekorstoffe aus Baumwolle, Wolle und Zellstoff. 1962 stellte man die erste Textildesignerin ein und die Produktion stellte man auf Dekorationsstoffe um. 1966 wurden Showrooms in Zürich, Paris und Frankfurt eröffnet.

Das Geschäft blühte mit dem Geschäftsfeld der Innenbeschattung. Mit dem Kauf einer Zylinderfilmdruckmaschine konnte man Stoffe mit sechs Farben bedrucken. Das Hochregallager, das ebenfalls gebaut wurde, verkürzte wesentlich die Lieferfristen. Die Firma erwarb in Bergamo ein Anwesen. Dort konnten junge Talente entwerfen und kreieren. Heute ist die Création Baumann führend im Digitaldruck, Hafttextilien und Stoffe mit Schallabsorption. 

Für die Führung teilte man uns in zwei Gruppen auf und alles was diese Firma produziert, erklärte man uns. Eine Besichtigung die Alle begeisterte und Aha-Erlebnisse hervorriefen. 125 Jahre Liebe zum Stoff, jeder konnte das miterleben.

Nach zwei Stunden bestiegen wir wieder unseren Bus und fuhren nach Holderbank ins Restaurant Kreuz. Man servierte einen Zvieri-Teller und kühle Getränke, denn es war ein warmer Nachmittag. Um 19 Uhr trafen wir alle wieder in Basel ein. Für Alle war es ein gelungener Nachmittag.

Text: Heinz Ritter

Fotos: Iris Ritter und Rosmarie Gerber

Hier wird das Garn eingefärbt
Hier ist der erste Druck auf Folie
Der zweite Druck auf Stoff
Stanzung des Musters
Alle hören den Ausführungen unseres Führers aufmerksam zu
Eine kleine Auswahl von Vorhängen
Hier werden Fehler gesucht
...und immer wieder Informationen
Zwischendurch gibt es Kaffee und kalte Getränke
Man kann sich auch ein wenig ausruhen...
Ein riesiges elektronisches Archiv
Hier wird der Stoff mit Laser geschnitten...
... und das sieht dann in etwa so aus (je nach Muster)
Hier gehts dann zum Museum
Informationen zur Geschichte der Firma Création Baumann

Hier sehen wir wunderbare Stoffe
Auch strukturierte Stoffe
Wir bedanken uns herzlich bei unsern beiden Führern.
Auf dem Heimweg kehren wir noch in Holderbank ein. Es gibt noch einen feinen Zvieri-Teller
 

Pensioniertenverein Region Basel: Monatswanderung nach Augst

Der Pensioniertenverein Region Basel hatte am 23. März seine Monatswanderung.


Es ging auf „Neuem Weg“ von Rheinfelden nach Augst. 21 Kolleginnen und Kollegen nahmen teil, fünf kamen direkt ins Restaurant „Salmeck“. Unterwegs sahen wir in Bad Rheinfelden  zwei Hafenkrane stehen … das wäre doch was
für die Zürcher, die kaufen ja so altes Eisen zum Ausstellen und Verschrotten (Typisch: Baseler necken Zürcher gerne, um umgekehrt auch. Gez. Webmaster)


Nach zwei Stunden trafen wir am Ziel ein und der gemütliche Teil begann: Trinken, Essen und Jassen. - Nach dem gemütlichen Zusammensein löste sich die Wanderschar um 18.00 Uhr auf. Wir blicken auf eine schöne Wanderung bei gutem Wetter zurück.

 

Der Wanderleiter Othmar

Zürich Medien - Hauptversammlung - Der Rücktritt einer starken Gewerkschafterin

Ruth Brunner ist nach 20 Jahren als Präsidentin der Pensionierten Zürich Medien zurückgetreten. Doch ihren Sitz im Vorstand hat sie behalten.
Peter Rymann, Vizepräsident der IG Pensionierte, sprach nicht nur über die Beitragserhöhung , sondern äusserte sich auch über die aktuelle Situation in der Gewerkschaft syndicom.
Um seine Wiederwahl musste auch Kassier Mario Brusadin nicht bangen.
.
Der Mann der kommenden Jahre: einstimmig wurde Jürgen Schendekehl zum Präsidenten gewählt.

 

Der Rücktritt einer starken Gewerkschafterin

Eigentlich hätte das der grosse Tag von Ruth Brunner werden sollen. Ihr Rücktritt nach 20jähriger Präsidentschaft stand an der Versammlung bevor. Die Hauptversammlung der Pensionierten Zürich Medien, die erstmals im Restaurant Zeughaushof im Herzen von Zürich stattfand, ging infolge ihrer gesundheitlicher Probleme ohne sie über die Bühne. Sie fühlte sich nach ihrer Operation noch nicht in der Lage, eine Hauptversammlung gut zu überstehen. 

 

Mit guter Vertretung

Tatsache ist, dass sie, umsichtig wie sie stets zu sein pflegt, auch für diesen Fall vorgesorgt hatte. Mit Vizepräsident Jürgen Schendekehl wurde sie auf beste Art vertreten. Bereits in seinen Begrüssungsworten betonte er, dass es bedauerlich sei, Ruth Brunner nicht am Vorstandstisch zu wissen, sollte sie doch auf würdige Art verabschiedet werden. Der Rücktritt war für Ruth schon längere Zeit ein Thema, die Nachfolgersuche war ein Dauerbrenner. Nach 20 präsidialen Jahren sollte das die feierliche Ablösung durch Jürgen Schendekehl sein. Persönlich musste sie auf den grossen Applaus für ihre geleistete Arbeit verzichten, doch verliefen auch die Wahlen in ihrer Abwesenheit reibungslos. Es gab ausser dem Präsidium keine Veränderungen. Mario Brusadin, Kassier mit Leib und Seele, konnte sich nach dem gut verlaufenen Vereinsjahr in seinem Ressort auch über eine Wiederwahl freuen. Für Jürgen Schendekehl beginnt nun eine neue Ära im kommenden Vereinsjahr. Allerdings gibt Ruth Brunner ihren Platz im Vorstand nicht ab, sodass ihr Nachfolger der Zukunft mit grosser Ruhe entgegen blicken kann.

 

Eine prägende Persönlichkeit

Kollegin Ruth Brunner, die Zurückgetretene, übernahm die Vereinsleitung unmittelbar nach ihrer Pensionierung im Alter von 62 Jahren. Während ihrer beruflichen Tätigkeit in einer Druckerei im administrativen Bereich sah sie sich aus Zeitgründen nicht in der Lage, aktiv in der Gewerkschaft mit zu arbeiten. Doch nach ihrer Wahl zur Präsidentin drückte sie dem Verein ihren Stempel auf. Für sie war „ihr Verein“ auch ihr Leben und sie identifizierte sich auch immer mit dem Verein. Dass sie nach der Gründung der Gewerkschaft syndicom auch im Vorstand der IG Pensionierte mitarbeitete, spricht für sie. Dass der Verein der Pensionierten des Sektors Medien heute eher auf dem abfallenden Ast ist, hat nichts mit ihrer Arbeit zu tun. „Wenn heute Kollegen und Kolleginnen pensioniert werden, zeigen sie keine Lust, im Verein mitzumachen, sie fühlen sich noch zu jung“, sagt die langjährige Präsidentin. Und mit dieser Feststellung ist sie bestimmt nicht alleine.

 

Eine deutliche Aussage

Erwartungsgemäss fand sich auch Peter Rymann vom Vorstand der IG Pensionierte unter den Gästen. Er überbrachte die Grüsse seiner Organisation und erwähnte im Rahmen seiner Ansprache den für den Sektor drei gestiegenen Beitrag. Im Zusammenhang mit der neu konzipierten Auszahlung der Beiträge an die Vereine herrsche laut Dieter Bolliger, Zentralkassier, nun Klarheit, mit Ausnahme jener Vereine im Raum Zürich, wo sich in jüngster Zeit einiges bewegt habe. Rymann betonte, dass es wichtig sei, dass die Feinverteilung der Beiträge an die Gruppierungen stimme und er erwähnte, dass es trotz der Beitragserhöhung nicht zu zahlreichen Austritten gekommen sei. Die finanzielle Situation von syndicom blieb in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt. „Diese Gewerkschaft hat finanziell keine rosigen Zeiten“, bestätigte Rymann.

 

Bericht und Bilder: Fritz Heinze

Zentralschweizer Pensionierte lernen die «Altersreform 2020» kennen

Generalversammlung vom 14. April 2015 im „Continental Park“ Luzern

Colette Nova vom Bundesamt für Sozialversicherungen informierte die Zentralschweizer Pensionierten über die „Altersreform 2020“. Die Pensionierten lernten in anderthalb Stunden die Ursachen der Reform sowie die geplanten Veränderungen kennen. Sie hoffen, dass die „notwendige und ausgewogene Reform“ die Beratungen im Ständerat und Nationalrat mit positiven Ergebnissen übersteht. Alles in allem: Colette Nova brachte die Vorlage den fast 70 Anwesenden anschaulich, verständlich und in angenehmer Form rüber. Die Diskussion verlief ebenso anständig und die gestellten Fragen wurden von der Referentin sachlich und kompetent beantwortet.

 

Die statutarisch notwendigen Geschäfte gingen dann in rund 20 Minuten problemlos über die Bühne. Die Geschicke der Pensionierten-Vereinigung Zentralschweiz werden weiterhin von Franz Baumann (Präsident), René Chollet, Viktor Meier und Heidi Menger geleitet; Giancarlo Gabaglio und Otto Hofmann sind die Rechnungsrevisoren. Das Jahresprogramm 2015 enthält den Frühjahrsausflug in die Freiberge, die Besichtigung der neuen Kehrichtverbrennungsanlage RENERGIA in Perlen sowie zwei Versammlungen mit interessanten gesellschaftlichen Referaten.

Den Abschluss der GV bildeten private Gespräche bei einem Apéro riche.

 

Franz Baumann

 

 

Basel Medien - 67. Jahresversammlung 2015

 

67. Jahresversammlung der Pensionierten Syndicom Sektor 3

 

Am Mittwoch, den 11. Februar 2015, fand die 67. Jahresversammlung statt.  Unser Präsident Paul Stadler konnte um zwölf Uhr 46 Personen begrüssen.  Zahlreiche Gäste aus Aarau, Bern und Zürich, sind zu uns nach Basel gereist. Auch besuchten uns Kollegen von befreundeten Organisationen aus Basel.

Das Protokoll wurde vom Aktuar verlesen und genehmigt. Bei den Mutationen sind drei Eintritte und sieben Austritte zu verzeichnen. Leider mussten wir auch von dreizehn Kolleginnen und Kollegen Abschied nehmen. Unsere Vereinigung zählt nun 155 Mitglieder. Der Präsident verlas seinen Jahresbericht und er erwähnte, dass die Probleme auf unserem Planeten immer noch die gleich sind: Euro-Krise, Bürgerkrieg, Entlassungen usw. Erfreulich ist, dass unsere Veranstaltungen immer sehr gut besucht wurden.

Den Kassen- und Revisoren-Bericht, wie auch das Budget, wurden einstimmig genehmigt. Nachher genoss man die hervorragende Küche des Restaurants Seegarten Grün 80.

Bei den Wahlen wurde der gesamte Vorstand wieder gewählt. Es waren keine Rücktritte zu verzeichnen.  Das Jahresprogramm 2015 ist mit dem Neujahrsversand verschickt und vom Präsidenten nochmals verlesen worden. Nach dem Kaffee und Dessert präsentierte Rosmarie eine Diaschau über die Anlässe vom vergangenen Jahr 2014. Es gab einen grossen Applaus für die enorme Arbeit. Um 15.30 Uhr konnte der Präsident die Sitzung schliessen.

Heinz Ritter

Fotos: Rosmarie Gerber

Ein Teil der Versammlung
Frauenecken
Vorstand beim Essen
Ruth Brunner und Jürgen Schendekehl von Zürich
Ales Vögtli mit Hans Preisig
Basel Telecom und Post
Fredi Mühlemann im
Gespräch mit Lisa
Walti und Peter
Aktuar Heinz Ritter ordnet seine Dokumente
Lucia und Marteli

Basel Medien - Führung durch das Universität Kinderspital beider Basel (UKBB)

 

30 Seniorinnen und Senioren trafen sich am 18. März, um das Kinderspital beider Basel zu besichtigen. Philipp Stoll, der Hausverantwortliche des UKBB, nahm um 14 Uhr die erwartungsvollen Gäste in Empfang.

Es folgte zuerst ein Ablauf zur Geschichte  des Kinderspitals und wie der Neubau zu Stande kam. 1848 gab es im St. Johann-Viertel eine Pflegeabteilung für Kinder. Am 2. Januar 1862 wurde das Kinderspital an der Römergasse eröffnet. Es umfasste 40 Betten.

1999 beschlossen die beiden Regierungen von Basel und Baselland die Spitäler zusammenzulegen. Die drei Standorte erwiesen sich als nicht optimal und im August 2000 sprachen sich beide Regierungen für einen Neubau auf dem ehemaligen Gelände der Frauenklinik aus. 2003 Vorprojekt zum Standort. 2004 wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 2004-2005 Bauplanung. 2007-2008 Rohbauphase. 2008-2010 Ausbauphase. Im Januar 2011 wurde das Spital eröffnet. Es umfasst 100 stationäre Betten. In der Tagesklinik hat es 13 Betten, und wird im Jahr von 76 000 Personen besucht. Der ganze Bau ist in Minergie-Standard ausgeführt.

Nach der ausführlichen und interessanten  Einführung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir besichtigten das ganze Gebäude von oben nach unten und alle 100 Zimmer waren belegt.

Mütter oder Väter, deren Kinder im Spital behandelt werden, können die Nacht im Zimmer bei den kleinen Patienten verbringen. Es ist eindrücklich, was hier gebaut wurde. Es war der erste komplette Neubau eines Spitals in der Schweiz seit Jahren. Nach 90 Minuten trafen wir uns wieder beim Empfang und alle waren beeindruckt, dass Baselstadt und Baselland so etwas zu Stande gebracht haben.

Heinz Ritter | Bilder: Iris Ritter

Basel Medien - Fondue-Plausch

Zuerst sind alle rohen Zutaten im Caquelon
Nun muss gerührt werden....
...bis der Käse schmilzt
Dies macht sehr viel Spass
Dabei spielt das Schwyzerörgeli Duo
Auch Sepp und Anni (über 90 Jahre alt) geniessen den Abend. Haben auch noch getanzt.
Ein herrliches Kuchenbuffet von sehr talentierten Bäckerinnen
Auch unser Örgeler freut sich.
Und hier noch Iris und Heinz Ritter, die guten Geister, die alle Hände voll zu tun hatten.
Vielen Dank.

24.1.2015

 

Am 23. Januar fand die erste Veranstaltung in diesem Jahre statt.  Es ist das zweite Mal dass sich die Kolleginnen und Kollegen zu einem Fondue-Plausch trafen.

 

Das Schwyzerörgeli-Duo Werni und Franz spielte auch wie letztes Jahr auf. Um fünf trafen die ersten Käse-Geniesser ein und um halb sechs wurden die Caquelons in Betrieb genommen. Nach etwa 20 Minuten war der Käse flüssig und man genoss zusammen mit lüpfiger Musik den Abend.

 

Es wurden auch reichlich Kuchen gespendet und so wurde der Abend auch noch versüsst. Es wurde getanzt und um zehn Uhr war Aufbruch. Alle kehrten zufrieden nach Hause zurück, da es ein schöner, gemütlicher Abend war.

Heinz Ritter

Fotos: Rosmarie Gerber

Basel Medien - Klaushock mit Lottomatch

Wie jedes Jahr am ersten Mittwoch im Dezember, diesmal war es der Dritte, versammelten sich die Mitglieder des Sektor 3 zur alljährlichen Klausfeier mit dem beliebten Lottomatch.

65 Seniorinnen und Senioren begrüsste unser Präsident, Paul Stadler um zwölf Uhr. Er verlas einige Mitteilungen, darunter das Programm mit den Aktivitäten für 2015. Dann trat das Personal des Restaurant Seegarten in Aktion. Es wurde ein Essen serviert, das alle zufrieden stellte: Kürbissuppe, Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti und Rüebli. Der Abschluss krönte eine gebrannte Creme. Ein Kaffee oder Espresso rundete das Mittagessen ab.

Um 14 Uhr war es dann soweit, der beliebte Lottomatch wurde gespielt. Fünf Runden plus eine Trostrunde zum Schluss, animierte die Anwesenden sich mit Karten einzudecken. Der Vorstand hatte attraktive Preise eingekauft, wie Schinkli, Olivenöl, Kirsch und Pralinen. Rosmarie Gerber zog die Glückszahlen, Heinz Ritter sass am Mikrofon und Paul Stadler und Manfred Rütschlin übernahmen die Kontrolle im Saal. Es wurde mitgefiebert, ob Rosmarie endlich nun die fehlende Zahl ziehen würde. Aber dieses Jahr wurden so viele mit einem Preis bedacht, dass keiner zu kurz kam.  Um vier Uhr war das Spielen vorbei. Paul Stadler wünschte zum Schluss allen Anwesenden frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr. Von den heimkehrenden Besuchern wurde noch das Lob ausgesprochen: „Das war ein schöner Nachmittag“.

Pensionierte Region Basel: Wanderbericht Augst - Liestal

Am 20. November 2014 um 13.15 Uhr trafen sich 16 Kolleginnen, Kollegen, Ehefrauen und Freundinnen am Aeschenplatz bei der Bushaltestelle 81. Es ging mit dem Bus nach Augst, unterwegs stiegen noch 4 Kollegen zu, so dass wir 20 waren. Bei trockenem Wetter und 11 Grad Wärme ging es der Ergolz entlang nach Liestal, auf halbem Weg traf noch Toni Liescher zur Wanderschar.

 

Nach gemütlichem Marsch trafen wir kurz vor vier Uhr im Restaurant Bären ein, wo eine Kollegin und zwei Kollegen bereits warteten. Neben der normalen Speisekarte lag auch noch eine Schlachtplatten-Karte, die von vielen genutzt wurde. So gegen halb sieben Uhr löste sich die lustige Wanderschar auf. Es waren alle zufrieden, wir als Gäste, das Servicepersonal und der Wirt als Gastgeber. Beim Jassen gab es diesmal keine Sieger, also waren auch hier alle zufrieden.  


Euer Wanderleiter
Othmar

 

Hier ein paar Impressionen dieses Anlasses:

Pensionierte Basel - Wanderbericht

6.2.2015

 

Um 13.15 Uhr trafen sich 14 Kolleginnen, Kollegen und Partner in der Schalterhalle Bahnhof Basel SBB. In Gelterkinden kam noch unsere Hildi dazu. So ging es bei trockenem, kühlem Wetter nach Rothenfluh. Drei Kollegen wollten mit dem Bus bis Ormalingen und von dort aus laufen, aber wir waren schneller. So war das Natel unsere Hilfe und wir haben den drei geraten, direkt nach Rothenfluh zu fahren, was Sie auch taten.

Im Restaurant Rössli wurden wir vom Wirte-Ehepaar Terry und Rolli Ammann – sie hatten extra für uns geöffnet - und noch von zwei Kollegen empfangen. So waren wir schlussendlich zwanzig. Es war eine gute Wanderung. Schade war, dass vier Kolleginnen und Kollegen, die sonst immer mitkommen, im Spital waren. Von hier aus gute Besserung.


Euer Wanderleiter Othmar

Zentralschweizer Pensionierte: Swisscom will die gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen

80 Syndicom-Mitglieder liessen sich am 18. November in den rustikalen Bannersaal der Wirtschaft zum Schützenhaus bei der Luzerner Allmend locken. Angesagt war ein Referat von Stefan Nünlist, Leiter Unternehmenskommunikation und Mitglied der Konzernleitung der Swisscom AG. Ob Markt und gesellschaftliche Verantwortung für die Swisscom ein Dilemma bedeute und ob die Swisscom mehr künftige Generation oder doch eher uns Alte im Visier habe? Alte als angesehene Aktionäre und Kinder als künftige Kunden?

Stefan Nünlist brachte Marktsituation und Strategie der Swisscom glaubwürdig rüber. Sein Referat führte zu einer angeregten Diskussion, in der er sich beispielsweise sehr glücklich schätzte, dass die Aktienmehrheit der Swisscom beim Bund liegt. So könne sich die Swisscom viel besser dem Markt stellen als wenn primär nur kurzfristiger finanzieller Erfolg angestrebt werde. Das Wahrnehmen der gesellschaftlichen Verantwortung ist für die Swisscom ein wichtiges Ziel. Im Übrigen seien nicht Sunrise oder Orange die „grossen Konkurrenten“ der Swisscom, sondern – weil sich die Kommunikation grenzenlos und weltweit abspiele – globale Player wie Apple und Google.

Die Versammlung genehmigte diskussionslos ihr neues Reglement, das ihre internen Strukturen und die Zusammenarbeit mit der Sektion regelt.


Franz Baumann

 

Ein paar Impressionen der Herbstversammlung:

Führung durch das Grand Casino Basel

Um 14.45 Uhr besammelten wir uns im  Foyer des Casinos. Um 14.00 konnten wir eintreten, aber erst nachdem Alle ihre Personal-Ausweise vorgewiesen haben und die dann auch gescannt wurden. Nun konnte unser Abenteuer los gehen.

 

Zuerst wurde uns Allen ein Getränk nach Wunsch offeriert. Dazu gab es verschiedene Instruktionen über den Betrieb des Casinos. Ein Gruppier erklärte uns den Roulett-Tisch. Er zeigte uns wie und wo man überall setzen kann. Danach wurden wir auch noch durch den unteren Stock geführt. Hier befanden sich sehr viele Spielautomaten und auch einen abgeschlossenen Raum für Raucher (er war übrigens sehr stark besucht). Man zeigte uns auch den Bank-Automaten der Basler Kantonalbank, der der meistfrequentierte Basels sei!!! Hier erklärte uns unser Führer auch die grossen Anstrengungen der Überwachung. Die Kameras der Überwachung sind überall. Das ganze Casino ist abgedeckt. Dazu erzählte er uns über den Vorfall des Überfalls auf das Casino von 2010, wo er selbst anwesend war. Es soll sehr dramatisch zu- und hergegangen sein. Die Angreifer schossen sofort in die Decke und haben allen befohlen, sich auf den Boden zu legen, niemand durfte sich bewegen. In dieser Zeit räumten sie den Tresor mit mehreren Hundert  Millionen Franken aus und verschwanden. Die Polizei kam leider (oder Gott sei Dank) zu spät. Wären sie früher gekommen, hätte das höchst wahrscheinlich ein Blutbad angerichtet. Sie wurden bis Heute nicht erwischt.

 

Danach gingen wir wieder in den oberen Stock. Hier bekamen wir nochmals Informationen über das Casino: Im Casino gibt es 8 Roulett-Tische mit 5 Minimum 5 Franken Einsatz, 5 Black Jack-Tische mit Minimum5/10/20 Franken Einsatz, daneben gibt es auch noch2 Poker-Tische, auch noch 355 Spielautomaten, Video-Spielautomaten, elektronisches Roulette, Video Poker, und Jackpot Spielautomaten. Durchschnittlich haben sie pro Tag ca. 1500 Gäste. In den Jahren 2007und 2008 waren es noch 3500 Gäste. Das inzwischen eröffnete Casino in Blotzheim ist eine grosse Konkurrenz. Das kommt daher, dass hier in der Schweiz die Prävention grosse Priorität hat. So werden die Spieler auch sehr genau observiert und wenn Spielsucht vermutet werden kann, wird ihm ein Psychiater zur Seite gestellt. Auch, wenn einer für grosse Summen spielt, muss er seine Bankkonten und Steuererklärungen vorweisen. Wird ein Spieler gesperrt, gilt das gleichzeitig für die ganze Schweiz.

 

Nach all diesen nachdenklichen Informationen machte er uns aber wieder „gluschtig“ mit den vielen schönen Angeboten, die das Spiel-Casino bietet. Bei den vielen Gästen, die hier spielen, kennen die Meisten ihre Grenzen.

 

Nun, zum Schluss nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und liess mir ein Spiel an einem Automaten erklären und versuchte zu spielen. Ich hatte Glück. Mit einem einzigen Franken habe ich zwanzig Franken gewonnen und hörte dann sofort auf. Dieses Glück kann man natürlich nicht immer erwarten. Es ist klar, auf das Ganze gesehen, ist immer das Casino die Gewinnerin. Das Gute daran ist, dass ein hoher Prozentsatz des Gewinns an die AHV fliesst.

 

Text und Bilder (bei schummrigen Licht): Rosmarie Gerber

Zürich Medien - Umnutzung von Industrie-Arealen: Zürich-West, 15.10.2014

Als Fortsetzung der letztjährigen Wanderung durch das Industriequartier ging es diesmal vom Escher-Wyss-Platz nach Westen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts zogen viele Betriebe aus der Stadt Zürich in die Gemeinde Aussersihl, insbesondere in das Gebiet des heutigen Kreises 5 am linken Limmatufer. Auf diesem Teil der einst landwirtschaftlich geprägten Gemeinde entstanden grosse Industrieunternehmen, aber auch Gewerbetriebe und Wohnungen. Doch blieben – vor allem im westlichen Teil – einige Grundstücke unbebaut und dienten als Lagerplätze, Schrebergärten und ganz im Westen wurde das Hardturm-Stadion gebaut. Heute findet wieder ein Umbruch statt: Durch Umnutzung, Verdichtung und Neubauten entstehen auf den alten Industriearealen Gebäude für Dienstleistungsbetriebe, Gewerbe, Hochschulen, Museen, aber auch für neue Wohnungen. Innerhalb von rund 150 Jahren ändert sich somit die Struktur dieses Gebietes zum zweiten Mal.

Pünktlich um 15 Uhr konnte die Führung mit Herrn Kindlimann am Escher-Wyss-Platz beginnen. Zuerst erhielten die 15 KollegInnen einen Überblick über den Ablauf der Führung. Dann begab sich die Gruppe auf die nahegelegene Wipkinger-Brücke. Limmataufwärts steht am linken Ufer eines der ältesten Industriebauten in Zürich, erbaut für eine Textildruckerei. Der Textildruck erlebte seine Blütezeit allerdings schon vor der Industrialisierung: Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Danach ging es wieder einige Schritte zurück, über den Escher-Wyss-Platz (zwar neugestaltet, aber nicht menschenfreundlich), liegt das Steinfels-Areal, auf dem sich eine Seifenfabrik befand. Mit der Schliessung der Fabrik Ende der 1980er-Jahre wurde zum ersten Mal ein «Privater Gestaltungsplan» (1988–1996) für die weitere Nutzung des Areals und der Gebäude durchgeführt. So konnte verhindert werden, dass Gebäude nur teilweise genutzt und verfielen. Durch Aufstockungen sowie Um- und Neubauten entstanden unter anderem ein Multiplexkino, Büros für Dienstleistungsbetriebe, Restaurants und in den obersten Etagen die ersten Lofts in Industriegebäuden.

Wir durchquerten das Steinfels-Areal, gingen an der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstrasse (Müll wird verbrannt statt deponiert, die entstehende Wärme genutzt) vorbei, unter dem Doppelviadukt hindurch und erreichten die Josefwiese. Diese Park- und Spielanlage wurde 1924 auf einer der letzten Freiflächen im Industriequartier erstellt. In der Nähe waren Wohnsiedlungen für ArbeiterInnen gebaut worden, der Park diente ihnen zur Erholung und für Quartieranlässe. Anschliessend gelangten wir entlang den in den Viaduktbögen eingebauten Geschäften und via einer wenig attraktiven Strasse zur Haltestelle Schiffbau unter der Hardbrücke. Direkt gegenüber befindet sich die alte Schiffbauhalle, sie dient heute dem Schauspielhaus Zürich als zweiter Bühnenkomplex. Nicht weit davon entfernt befindet sich ein auf diesem Areal noch produzierendes Industrieunternehmen: die MAN Diesel & Turbo (früher Sulzer Turbo bzw. noch früher Escher Wyss).

Mit dem Tram eine Haltestelle weiter zum Technopark. Dieser wurde zwischen 1989 und 1993 auf einem Areal der Escher Wyss erstellt und wird heute von rund 200 Firmen, Forschungsgruppen und Organisationen genutzt. Insbesondere von jungen Firmen, die hier Unterstützung finden und sich so entwickeln können. Nun einen kleinen Abstecher auf die andere Seite mit Sicht auf das «Nagelhaus», das sich der Umgestaltung widersetzt hat, aber nun aufgrund eines Bundesgerichtsentscheids doch dem Strassenausbau weichen muss. Weiter ging es nun der Pfingstweidstrasse entlang Richtung «Hardturmstadion». Rechts der Strasse sind Neubauten erstellt worden oder werden noch erstellt. Auf dem alten Toni-Areal befindet sich jetzt die Hochschule der Künste: endlich alles unter einem Dach vereint. Auf der anderen Strassenseite wurden schon früher Bauten erstellt: unter anderen das Migros-Verteilzentrum und der Engros-Markt. So ändert auch die Pfingstweid ihr Erscheinungsbild: statt Weiden bis ins 19. und Schrebergärten im 20. Jahrhundert nun Überbauungen auf beiden Seiten. Die nun letzte Brache in diesem Gebiet ist das Hardturmareal: Wegen der negativen Volksentscheide konnte kein neues Stadion erstellt werden. Zwar geht die Planung weiter, aber ein Entscheid ist noch nicht gefallen.

Wir benutzten den Sportweg, der am Stadionareal entlangführt, und gelangten zu der Überbauung der «Stephan-à-Porta-Stiftung». Eine Stiftung, die günstige Wohnungen in verschiedenen Zürcher Quartieren vermietet. Auch im 20. Jahrhundert gab es verschiedene Projekte, um für ArbeiterInnen zwar kleine aber dafür günstige Wohnungen zu ermöglichen: zum Beispiel die «Fierz-Häuser» und die «Bernoulli-Siedlung», vor der wir nun standen. Diese Siedlung wurde vom Architekten Hans Benno Bernoulli in zwei Bauetappen zwischen 1924 und 1929 realisiert. Die Häuser stehen zwischen Hardturmstrasse und der Limmat, erschlossen durch Stichstrassen, denn die Gebäude stehen quer zur Hardturmstrasse. Es handelt sich um Reihen-Einfamilienhäuser: teils einstöckig mit Dachausbau, teils zweistöckig. Die Häuser waren schwer zu verkaufen, denn 24'000 Franken waren damals viel Geld für eine Arbeiterfamilie, ebenso heute: man spricht von einer Million Franken.

Nicht weit davon entfernt – Richtung Stadt – gibt es eine moderne Variante des Siedlungsbaues: «Limmatwest». Diese Überbauung wurde zwischen 1997 und 2002 auf dem «Schöller-Areal» (hier stand bis 1988 eine Textilfärberei) realisiert. In der Gebäudezeile an der lauten Hardturmstrasse befinden sich Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen, in der Zeile entlang der Limmat Wohnungen. Hinter dieser Überbauung, direkt an der Limmat, steht ein sehr altes Gebäude: der Hardturm. Er wurde im 13. Jahrhundert erbaut, diente der Stadt Zürich als Kontroll- und Verteidigunsposten, obwohl der Standort nicht zur Stadt gehörte, sondern zu Aussersihl. Dies war möglich, weil der Turm immer im Privatbesitz von Zürchern war (anfangs die Familie Manesse), die es im Sommer als Landhaus benutzten. Es gab immer wieder Besitzerwechsel, im 20. Jahrhundert erwarb den Turm die Firma Schöller, die Sitzungszimmer einbaute. Heute ist es im Besitz der Hardturm AG. Diese renovierte den Turm 1999 nach alten Plänen und Zeichnungen – die zwei Wohnungen sind wieder vermietet.

Durch die Industrialisierung verlor die Gemeinde Aussersihl ihren ländlichen Charakter und wurde nach der Eingemeindung zu einem Industriequartier der Stadt Zürich. Mit der heutigen Umnutzung und den Neubauten verliert es seinen Industriecharakter und wird nun zu einem Quartier mit vielfältiger Nutzung: Wohnen, Gewerbe, Kunst, Museen und Bildung. Dank des fundierten Wissens unseres Führers erlebten wir eine sehr informative und erlebnisreiche Quartierbesichtigung, ihm ein Dankeschön und vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine weitere Quartierwanderung.

Text und Bilder: Jürgen Schendekehl


Alle TeilnehmerInnen fanden sich pünktlich am Escher-Wyss-Platz ein und wurden von Herrn Kindlimann über den Ablauf der «Quartierwanderung» orientiert.
Das Haus einer alten Textildruckerei an der Limmat – eines der ersten Industriegebäude in Zürich.
Das «Steinfels-Areal» mit renovierten Gebäuden für Neunutzungen.
Blick in das «Steinfels-Areal» mit den Neubauten.
Unter dem Doppleviadukt hindurch erreichten wir die Josefwiese – eine wichtige Freizeitanlagen für die BewohnerInnen des Kreises 5.
Entlang den Geschäften in den Viaduktbögen ging es weiter zur Haltestelle «Schiffbau».
Das «Nagelhaus» mit der Aufschrift «Resistance» – als Gegensatz zum neuen Hotel «Renaissance» im Hintergrund.
Blick in die Überbauung «Limmat-West», die beiden Häuserzeilen sind immer wieder durch Brückengänge verbunden.
Der letzte Halt auf der Quartierwanderung galt dem renovierten «Hardturm» direkt an der Limmat: der untere Gebäudeteil wurde aus Steinquadern gebaut, der obere Teil wurde später aufgesetzt, noch neuer ist der Anbau im Vordergrund.

Basel: Wanderbericht Buuseregg – Buus vom 23. Oktober 2014

Um 13.15 Uhr trafen 22 Kolleginnen und Kollegen in der Schalterhalle ein. Nach einer gemütlichen Bahnfahrt erreichten wir in Gelterkinden, wo wir auf den Bus umstiegen. Auf der Buuseregg angekommen, warteten dort eine Kollegin und ein Kollege der Sektion 3 auf uns. Also ging es zu 24-„st“ weiter Richtung Rössli in Buus.

Unterwegs erklärte uns Hildegard Lang den alten Brunnen mit seiner „Storri“ von der Badi, danach zeigte sie uns noch die alte Mühle mit ihrem schönen Weiher (leider im Privatbesitz).

Nach gemütlichen 1 1/2 Std. trafen wir im „Rössli“ ein. Dort kamen noch eine Kollegin und zwei Kollegen dazu. Somit waren wir 27 Personen. - Wir mussten im Restaurant Platz nehmen, da der Saal kurzfristig für ein Leichenmal gebraucht wurde. Aber wir hatten genug Platz. Die Gastfreundlichkeit und das Essen waren sehr gut. Das Wetter spielte auch wieder mit: Es war nicht heiss, aber trocken und angenehm zum Laufen, so zwischen 18 und 20 Grad. So gegen 18 Uhr löste sich die lustige Wanderschar auf, so dass nur noch die Jasser übrig blieben.

Euer Wanderleiter Othmar

Basel Medien - Zuger Kirschtorte

Einen neuen Rekord an Teilnehmer konnte der Anlass Zuger Kirschtorte verzeichnen. 59 Kolleginnen und Kollegen wollten die Herstellung der Zuger Spezialität kennen lernen.  Kurz nach ein Uhr fuhren wir in Basel mit zwei Cars los und nach einer guten Stunde  waren wir am Ziel. Unser Präsident hatte die Gruppeneinteilung schon in Basel vorgenommen und so konnten die ersten zwei Gruppen mit der Führung beginnen.

Zuerst wurde das Warenlager und den Keller mit den Spirituosen besichtigt. Die Confiserie Speck stellt nicht nur Kirschtorten her, sondern Pralinen, Patisserie und viele andere süsse Köstlichkeiten. Etwa 1000 Liter Kirsch pro Jahr wird für die Produktion verbraucht. Das für die Torte gebrauchte Kirschwasser ist ein Sirup. Wasser und Zucker wird zu einer dickflüssigen Masse eingekocht. Dazu gibt man den Kirsch, die Dosis ist das Geschäftsgeheimnis jedes Tortenherstellers. Nach dem wir den Duft des Kirschwassers eingeatmet hatten, demonstrierte uns eine junge Konditorin wie eine Torte hergestellt wird. Einen mit Kirsch getränkter Bisquitboden wird zwischen zwei Japonaisböden mit Buttercreme zusammengeklebt. Der ganze Torte wird mit gerösteten Mandeln zugedeckt und der Deckel mit Puderzucker bestreut. So wird verhindert, dass sich das Kirschwasseraroma verflüchtigt. Die Torten werden zirka drei Wochen gekühlt gelagert, dass sich das Kirscharoma so richtig entfalten kann. Nach einer halben Stunde

konnte man das Gesehene degustieren , ein Stück Kirschtorte und Kaffee waren im Preis inbegriffen.

Das Wetter spielte mit und so mancher machte am Seeufer einen Verdauungsspaziergang. Kurz nach 17 Uhr fuhr man wieder heimwärts, bepackt mit Kirschtorten und 19 Uhr waren wir wieder alle in Basel.

Text: Heinz Ritter

Zürich Medien - Herbstausflug 2014: Glasi Hergiswil und Klausenpass am 10.9.2014

Die KollegInnen, die am Herbstausflug teilnahmen, erlebten einen abwechslungsreichen und informativen Tag: am Morgen die Fahrt zum und entlang des Hallwiler- und Baldeggersees, die Besichtigung der Glasi Hergiswil, dann am Nachmittag über den Klausenpass, dem Urnerboden und durchs Glarner Land zurück nach Zürich. Das Wetter verwöhnte uns an diesem Tag nicht, aber das hatte keinen Einfluss auf die gute Stimmung.

 

Pünktlich trafen die vierzig angemeldeten KollegInnen auf dem Helvetiaplatz ein. Die meisten wunderten sich schon, dass die Teilnehmerzahl so klein war. Es wurde darüber diskutiert, aber einen triftigen Grund dafür fand man nicht. Auch der Car war rechtzeitig da, so dass wir überpünktlich abfahren konnten. Zwar war der Morgen nicht gerade sonnig, aber bei der Fahrt zu unserem ersten Ziel am Hallwilersee konnten wir unterschiedliche Landschaften betrachten: zuerst der Sihl entlang, dann nach der Überquerung der Albiskette durch die alten Städtchen Birmensdorf und Wohlen. Beim Restaurant Delphin direkt am Hallwilersee dann der morgendliche Halt: Kaffee (oder Tee) und Gipfel wurden im Restaurant serviert und gerne konsumiert.

 

Anschliessend ging die Fahrt durch die Dörfer entlang des Hallwiler- und des Baldeggersees nach Emmen. Dort wechselten wir auf die Autobahn, unterquerten Luzern im Tunnel und erreichten unser zweites Ziel: die «Glasi» in Hergiswil. Wir wurden freundlich empfangen und nach einigen Hinweisen ging es gruppenweise durch das Museum. In den aufeinanderfolgenden Räumen wird die Geschichte des Glases, der Glasproduktion in der Schweiz und der Glasi erklärt: mit Tonbildschauen, anhand von Austellungsstücken und Tafeln. Schon die Ägypter konnten Glas herstellen, die ältesten Funde sind 5500 Jahre alt, Hohlgläser gibt es seit 3500, Schmelzöfen und Glasmacherpfeifen seit 2200 Jahren. Vor rund 2000 Jahren konnte dann auch Flachglas hergestellt werden.

 

In der Schweiz wird seit dem späten Mittelalter Glas hergestellt, seit 1817 in Hergiswil. Zur Glasherstellung wird viel Energie benötigt: die Glasschmelze ist rund 1500 Grad heiss. Der Holzreichtum rund um den Vierwaldstättersee und der relativ einfache Transport über das Wasser war somit eine gute Voraussetzung für die Gründung einer Glashütte. Im 20. Jahrhundert wurde immer mehr Glas industriell hergestellt, ein grosses Problem für viele Glashütten. Auch die Glashütte in Hergiswil sollte 1975 geschlossen werden. Der Glasdesigner Roberto Niederer brauchte für die Umsetzung seiner Entwürfe aber eine Glashütte, die handwerklich ausgerichtet ist. So hat er zusammen mit den Beschäftigten und der Gemeinde Hergiswil einen Plan zur Rettung der Glashütte erstellt: Die bisherige Glashütte wird als «Glasi Hergiswil» unter der Leitung von Roberto Niederer weitergeführt. Seit seinem Tod (1988) leitet sein Sohn Robert das Unternehmen.

 

Der Museums-Rundgang endet auf der Glasmacher-Plattform, von der aus man den Glasmachern bei ihrer Arbeit zuschauen kann. Diese Arbeit in der Hitze braucht ein exaktes Wissen über die Glasschmelze, sonst kann aus dem Pfropfen, den der Glasbläser der Schmelze entnimmt, bearbeitet und in den er bläst, nicht das gewünschte Produkt entstehen. Es blieb noch genug Zeit, um auch das Glas-Archiv zu besuchen: zu sehen und zu bestaunen sind Glasartikel aus dem 19. Jahrhundert bis heute: Trinkgläser, Einmachgläser, Flaschen, Laborgläser und vieles, vieles mehr.

 

Im Gebäude neben der Glasi befindet sich das Glas-Labyrinth: Man tastet sich durch eine Glaswelt und erlebt eine Lichtshow, untermalt mit Klängen aus der Glasi-Umgebung. Auch Glas kann zum Erklingen gebracht werden: verschieden grosse Glasscheiben werden mit speziellen Klöppeln angeschlagen und ergeben so verschiedene Töne, mit Geschick sogar Lieder. Danach ein Wechsel auf die andere Strassenseite: Im Glas-Shop nochmals Produkte anschauen und kaufen, falls man sie brauchen oder verschenken kann.

Das Mittagessen wurde im Glasi-Restaurant Adler serviert. Beim Drei-Gang-Menu – sehr gut zubereitet und freundlich serviert – konnten wir uns etwas ausruhen und uns über das Gesehene unterhalten. Nach dem Dessert und Kaffee blieb noch etwas Zeit um die Beine zu vertreten: im Glasi-Park oder am Seeufer mit der Wasserfontäne.

Dann hiess es wieder in den Bus einsteigen und weiter ging die Reise nach Altdorf und Unterschächen, dem Beginn des Klausenpasses. Genau zur richtigen Zeit trafen wir ein (es besteht wegen der Postautos ein Fahrreglement zwischen Unterschächen und dem Klausenpass, das eingehalten werden muss) und konnten so die Fahrt ohne Unterbruch fortsetzen. Zwar war der Himmel nicht wolkenfrei, aber die Sicht ins Tal und auf die Berge war beeindruckend. Den Nachmittagshalt nutzten die meisten für ein heisses Getränk im Restaurant Klausen-Passhöhe, denn da oben war es recht kühl. Überraschung beim Einsteigen in den Car: Der Nebel hatte sich über die ganze Passhöhe breit gemacht, aber bei der Weiterfahrt Richtung Pass löste er sich auf, doch auf der anderen Seite begann es zu regnen, die Aussicht war nicht mehr so gut. Auf den Weiden des Urnerbodens grasten Kühe, Schafe und auch Ziegen, einige von ihnen wagten sich bis auf die Strasse, dies brachte den Chauffeur aber nicht aus der Ruhe. 

 

Die Weiterfahrt nach Zürich verlief ohne Probleme – ausgenommen der Mehrverkehr bei Glarus, der wegen des Arbeitsschlussverkehrs eingesetzt hatte und zu kleineren Verzögerungen führte. Trotzdem erreichten wir den Helvetiaplatz zur vorgesehenen Zeit und ein erlebnisreicher Herbstausflug ging zu Ende. Nun war es an der Zeit, sich von den KollegInnen und dem Chauffeur – ihm unseren besten Dank für seine sichere Fahrt und den vielen Informationen – zu verabschieden, dann machte sich jedeR auf den Heimweg.

 

Text und Bilder: Jürgen Schendekehl

Beim Kaffeehalt gingen die Unterhaltungen weiter und die gute Stimmung blieb erhalten, auch wenn wegen des diesigen Wetters das gegenüberliegende Ufer des Hallwilersees nicht klar zu erkennen war.
Der Halt beim Restaurant «Klausen-Passhöhe» war willkommen, ermöglichte er die Einnahme eines warmen Getränks, für eine Wanderung reichte die Zeit aber nicht.
Im Museum sind die Vitrinen gefüllt mit den Produkten, die in der Glashütte hergestellt worden sind.
1975 stand die Glashütte vor dem Aus (Titel aus Zeitungen), doch die Rettung gelang: Heute sind rund 100 MitarbeiterInnen in der Glasi beschäftigt; die Glasbläser kommen aus Italien undd Portugal.
Darstellungen aus der Tonbildschau: Glasbläser (etwa 1100 n.Chr.) und Glasbehälter mit Hirsch.

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